Freies Kino: Götz Bury & Meina Schellander von Peter Putz


Peter PutzÖsterreich 2025 / 96 min

Freies Kino
24. März 2026, 20:00
Freier Eintritt, Zählkarten an der Abendkassa

Eine Veranstaltung vom Künstlerhaus.

Götz Burys Wunderkammer
Ein Film von Peter Putz, Ewiges Archiv, 2025, 28 min.

Im Film erzählt der experimentelle Bildhauer und Performance-Künstler Götz Bury unter anderem von seinen Projekten mit dem 2024 verschollenen Schriftsteller Bodo Hell, vom Domprediger Abraham a Santa Clara, den Sterneiern von Taxa und auch vom Künstler Franz West, für den er mehrere Jahre arbeitete. Das Werk von Götz Bury ist sehr vielfältig, einige Jahre betrieb er – auch für SOHO Ottakring – die „Traumfabrik“, in der man/frau sich mit diversen Requisiten vor Kulissen wie Südseestränden, Bohrinseln, Traumvillen fotografieren lassen konnte, lange Zeit veranstaltete er mit dem leider im Dachsteingebiet verschollenen Schriftsteller Bodo Hell Aktionen, Lesungen und Prozessionen durch die Innenstadt, er baute Musikinstrumente aus Trommeln von Waschmaschinen und Abfallmetall, gibt Kochshows zum „besser Leben ohne Nichts“ und vieles mehr. Götz Bury war auch einige Jahre Leiter der Metallwerkstätte von Franz West und baute viele der mittlerweile sehr bekannten, begehrten und hochgehandelten Metallmöbel.

Ein Film von Peter Putz, Ewiges Archiv, 2025, 28 min.
Konzept, Regie, Produktion: Peter Putz; Schnitt und Digitale Produktion: Patrick Spanbauer, on-screen.at; Kamera und Ton: Patrick Spanbauer; Videoclips: Peter Putz; Fotografien: Götz Bury, Charly Kiemer, Peter Putz; Lesung ÖNB und Literaturmuseum: Bodo Hell; Hannes Flaschberger: Shakespeare King Lear; Maria Frodl: Metall-Cello (Bach); Isabella Fink: Metall-Cello (Literaturmuseum); Erwin Rehling: Steinspiel (Literaturmuseum); Musik: Little Rosies Kindergarten; „Daily Routine“: Judith Schwarz; „Kitchensink-Blues“: Werner Zangerle; Produktion © Peter Putz, 2025, ewigesarchiv.at

Meina Schellander - biegen brechen kippen gleiten
Ein Film von Peter Putz · Ewiges Archiv, 2025, 40 min.

Meina Schellander ist eine Künstlerin, deren umfangreiches, nahezu sechs Jahrzehnte umspannendes Werk in einer Reihe wie das von Cornelius Kolig, Valie Export, Walter Pichler, Maria Lassnig oder Bruno Gironcoli steht, das aber im Verhältnis zu seiner Bedeutung nicht angemessen wahrgenommen wird. Es ist ein konsequentes, kompromissloses und sehr komplexes Werk, das weder gefällig ist, noch sich auf einen flüchtigen Blick hin erschließt. Ausgangspunkt für diesen Film war die Ausstellung von Meina Schellander „In einen Kreis ein Quadrat –“ im Museum Liaunig in Neuhaus/Suha im Jahr 2024. Mit der Künstlerin wurden in der Folge einige ihrer Werke im öffentlichen Raum besucht, die sie selbst teils jahrzehntelang nicht mehr gesehen hatte, ua. „Platzgedicht“, 1989–91, Bundesamtsgebäude Krems/NÖ; „Flucht in die Distanz“, HTBLVA in Ferlach/Kärnten, 1997–2000 und „ADD.LIN.FRE. 13–16“ im AKH Wien. Ebenfalls Thema sind die Verspannungen am Dom Maria Saal: „Konnexion 1“, 2007, in der Jesuitenkirche Wien: „Konnexion 2“, 2008 und am Haus ihrer Mutter in Ludmannsdorf: „Konnexion 1=3“, 2008. Am Ende des Films ist die mehr als 35 Jahre eingelagerte Arbeit von Meina Schellander, „Einheitenfuge 1: Teil/Rest 1–18 mit Gegenstellwerk 1–19“, 1982–89 in der Galerie Crone Wien erstmals wieder in einer Ausstellung zu sehen.

Konzept · Regie · Produktion: Peter Putz; Dramaturgische Mitarbeit · Schnitt: Monica Parii, on-screen.at; Kamera: Martin Bachner, Peter Putz, Patrick Spanbauer; Aufnahmen Dom Maria Saal, Haus Ludmannsdorf: Robert Schabus; Ton: Patrick Spanbauer; Performance-Video: Gertrude Moser-Wagner; Texte und Sprecherin: Natalie Deewan; Gespräche mit Alexandra Grimmer, Kuratorin · Gertrude Moser-Wagner, Projektkünstlerin · Stefan Reiterer, Künstler · Mélanie Scheiner, Kuratorin · Gustav Schörghofer SJ, Rektor der Jesuitenkirche; Fotos: Gisela Erlacher, Georg Kopr, Franz Schachinger, Meina Schellander, Foto Vouk; Kompositions-Uraufführung Museum Liaunig, 2024: Clementine Gasser (Violoncello), Matija Schellander (Kontrabass, Elektronik) · Weitere Musik: Clementine Gasser (Violoncello); Produktion © Peter Putz, 2025, ewigesarchiv.at, gefördert durch Land Kärnten Kultur

Biographie Peter Putz - geb. 1954 in Ebensee/OÖ. Universität für angewandte Kunst Wien. Studien- und Arbeitsaufenthalte in Poznan/PL (1977/78); Montréal/CAN, (1988/89); Paris/F, (1990); New York/USA (1995). -Seit 1978 Animationsfilme und zahlreiche Dokumentarfilme über Künstler*innen. Seit 1980 Arbeit am Projekt „Das Ewige Archiv“, einer dynamischen Enzyklopädie zeitgenössischer Wirklichkeiten. www.ewigesarchiv.at

Informationen

Länge
96 min

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