Das Europäische Film Festival ist zurück!
Auch heuer wird in Wien dem europäischen Kino wieder eine große Bühne geboten: vom 19. bis 26. Februar organisiert das Netzwerk der Nationalen Kulturinstitute und Botschaften der Europäischen Union EUNIC Austria zum dritten Mal das Europäische Film Festival in der österreichischen Hauptstadt. Dabei präsentieren im Stadtkino 20 Länder ihre neuesten Kinoproduktionen, welche sowohl ein Spektrum künstlerischer Aktivitäten als auch ein Abbild der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas darstellen.
Das Europäische Film Festival, genau wie EUNIC Austria selbst, fördert die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Verständnis – insbesondere durch die Präsentation einer abwechslungsreichen und anregenden Auswahl der interessantesten, markantesten und lohnendsten Filme aus jedem der teilnehmenden Länder.
Die Filme sollen Anlass zu Debatten und Gesprächen geben, sowohl gelegentliche KinobesucherInnen als auch passionierte CineastInnen ansprechen und eine Feier dieser Kunstform in einem freundlichen und nicht wettbewerbsorientierten Rahmen sein. Diese Filme liefern keine Antworten oder falsche Gewissheiten, sondern helfen uns, auf individueller und kollektiver Weise, Fragen zu formulieren und sie besser zu verstehen. In einer Zeit der Umbrüche und der Ungewissheit bieten diese Filme die Möglichkeit, nachzudenken, zu prüfen, wo wir stehen, wie wir hierhergekommen sind und wohin wir gehen könnten – gemeinsam.
Kuratiert von Neil Young.
Europäisches Film Festival
19.–26. Februar 2026 im Stadtkino Wien
nonstop Kinoabo bei allen Vorstellungen gültig!
Außerdem an der Kinokassa erhältlich:
Stadtkino 6er Block: 51 €
Stadtkino 10er Block: 85 €
Hier ist das gesamte Programm:
19. Februar, 20:00 – Rumänien THE YEAR THAT NEVER CAME (R: Bogdan Mureșanu) OmeU – TICKETS
Der ERÖFFNUNGSFILM des Festivals ist ein eindringliches, intimes Epos über den Vorabend der Revolution 1989.
+ Q&A mit Regisseur Bogdan Mureșanu
20. Februar, 19:30 – Tschechien BROKEN VOICES (R: Ondrej Provaznik) OmeU – TICKETS
Basierend auf wahren Begebenheiten ist Broken Voices ein „Me Too“-Film, der wichtige neue Wege für dieses Subgenre beschreitet.
+ Q&A mit Regisseur Ondrej Provaznik
20. Februar, 22:00 – Ungarn ALL ABOUT THE LEVKOVICHES (R: Ádám Breier) OmdU – TICKETS
Ein warmherziges, ausgewogenes und ironisch-amüsantes Familiendrama – ein Riesenerfolg auf jüdischen Filmfestivals weltweit.
21. Februar, 12:00 – Zypern MEMORY OF SWEET HOMELAND (R: Stavros Papageorgiou) OmeU – TICKETS
Ein Dokumentarfilm, der auf einfühlsame Weise die komplexen Folgen tragischer Ereignisse im Griechisch-Türkischen Krieg nachzeichnet.
+ Q&A
21. Februar, 14:30 – Polen BROTHER (R: Maciej Sobieszczanski) OmdU – TICKETS
Schmerzlich realistisches Filmdebüt, das als „Ausschnitt aus dem Leben“ tief unter die Haut geht.
+ Q&A
21. Februar, 17:00 – Frankreich GERMAINE ACOGNY: DIE ESSENZ DES TANZES (R: Greta-Marie Becker) OmdU – TICKETS
Dieser lebhafte Dokumentarfilm würdigt das Leben und Werk der französisch-senegalesischen Tänzerin und Choreografin Germaine Acogny, die oft als „Mutter des afrikanischen zeitgenössischen Tanzes” bezeichnet wird.
+ Q&A
21. Februar, 21:30 – Slowenien STEALING LAND (R: Žiga Virc) + Griechenland GEKAS (R: Dimitris Moutsiakas) OmeU – TICKETS
STEALING LAND ist ein klaustrophobisches Kammerspiel, in dem zwei Paare nach einem „politisch unkorrekten“ Kinderspiel aufeinandertreffen.
GEKAS: Als Vasilis zwölf wird, beginnt sein Vater ihn zum Jäger auszubilden – ein fesselnder Kurzfilm.
+ Q&A
22. Februar, 13:30 – Türkei EMPIRE OF THE RABBITS (R: Seyfettin Tokmak) + Georgien AMAIA’S GUESTS (R: George Todria) OmeU – TICKETS
EMPIRE OF THE RABBITS: Das einfühlsame Drama handelt von dem Teenager Musa aus einer ländlichen Gegend und seinen Herausforderungen zu Hause.
AMAIA’S GUESTS: Erzählt die fesselnde und eindringliche Geschichte von Amaia, einer älteren Frau mit Alzheimer, die nicht einmal mehr ihre eigene Tochter Nerea erkennt.
+ Q&A
22. Februar, 16:30 – Republik Moldau MARIO, MARIA, MARINEL – MMM (R: Violeta Gorgos) + Slowakei: DROWNED PLACES (R: Katarína Jelínková, Darya Sidorova, Viktória Zimmermannová) OmeU – TICKETS
MARIO, MARIA, MARINEL – MMM: Eine poetische Meditation über Migration und Beziehungen.
DROWNED PLACES: Eine ökologisch orientierte Fabel, welche die beeindruckende Stärke von Animationen aus diesem Teil Europas im derzeitigen Jahrzehnt unter Beweis stellt.
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22. Februar, 21:30 – Malta CIAO CIAO (R: Keith Albert Tedesco) OmeU – TICKETS
Ein zwangloses Dinner hat unerwartete und zunehmend drastische Folgen für zwei Paare in dieser clever konstruierten, oft urkomischen Studie sozialer Umgangsformen.
23. Februar, 17:00 – Kroatien FIUME O MORTE! (R: Igor Bezinović) OmeU – TICKETS
Als ernüchternde Momentaufnahme des europäischen Faschismus in seinen Anfängen lässt Kroatiens offizieller Oscar-Beitrag die Geschichte lebendig werden.
+ Q&A
24. Februar, 17:30 – Flandern TETES BRULEES (R: Maja Ajmia Yde Zellama) OmeU – TICKETS
Der Film erzählt die einfühlsame und bewegende Geschichte eines vorpubertären Mädchens in Brüssel, das durch Trauer und Verlust zu einer hart erkämpften neuen Reife gelangt.
24. Februar, 19:30 – Österreich MILITANTROPOS (R: Alina Gorlova, Simon Mozgovyi, Yelizaveta Smith) OmdU – TICKETS
PREMIERE: Ein erschütternder und äußerst wertvoller Dokumentarfilm, der in der gesamten Ukraine in den ersten Wochen nach dem Einmarsch Russlands gedreht wurde.
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25. Februar, 17:30 – Ukraine CHILDREN IN THE FIRE (R: Evgeny Afineevsky) OmeU – TICKETS
Man sieht die jüngere Generation der UkrainerInnen, die durch die Hölle gegangen ist, die so viel erlebt hat und trotz alledem noch Hoffnung hat. Sondervorführung anlässlich des vierten Jahrestags.
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26. Februar, 17:15 – Bulgarien WEDLOCK (R: Magdalena Ralcheva) OmeU – TICKETS
Eine klassische, zeitlose und leidenschaftliche Geschichte über jugendliche Liebe zur Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert.
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26. Februar, 20:15 – Spanien FAMILY AFFAIRS (R: Carolina África) OmeU – TICKETS
Eine nuancierte Komödie über Familienbeziehungen, in der Teresa, ihre vier Töchter und ihre über 90-jährige Schwiegermutter die zentralen Figuren sind.