„No Mercy“ vereint die revolutionärsten Regisseurinnen* unserer Zeit in einem explosiven Dialog über Macht, Lust, Wut und Freiheit. Ein filmischer Streifzug ins Herz des feministischen Filmschaffens: kompromisslos, sinnlich und humorvoll – und vor allem ein großes Kinoerlebnis.
„No Mercy“ ist ein filmischer Befreiungsschlag. Ein energiegeladener, wilder Trip durch das revolutionäre Filmschaffen von Frauen* – direkt, sinnlich, unbequem und voller Kraft.
Wie steht es heute um Macht, Geschlecht und Freiheit – im Kino wie im Leben? Für ihre radikale Bestandsaufnahme bringt die Filmemacherin Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseurinnen* unserer Zeit zusammen: Im Zentrum stehen Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, VALIE EXPORT, Catherine Breillat, Ana Lily Amirpour und Virginie Despentes – und mit ihnen ein ganzes Universum an Filmemacherinnen* – von Pionierinnen* des feministischen Kinos über experimentelle Künstlerinnen* bis hin zu internationalen Stimmen der Gegenwart.
Sie treten erstmals in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen. Inspiriert von einer Beobachtung der Kult-Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze.
Nie zuvor hat man Regisseurinnen* auf der Leinwand so offen und nah erlebt. „No Mercy“ ist provokant, schonungslos ehrlich, humorvoll – und vor allem ein großes Kinoerlebnis.
★★★★★ „If you love the movies […] then you need to see this.“ – Unseen Films
★★★★★ „Ein klarer und intelligenter Dokumentarfilm, als auch ein ausgesprochen aktueller und auch ganz dringlicher Film, der gekonnt gefährliche Klischees vermeidet[…]“ – Cinema Austriaco
„Ist der weibliche Blick im Kino schonungsloser? Eine Spurensuche bei Regie-Ikonen, Newcomerinnen und radikalen Vordenkerinnen.“ – Filmfest Hamburg
Sondervorstellungen
Do, 26. Februar 2026, 20:00 Film & Gespräch in Kooperation mit dem Valie Export Center. Im Anschluss an den Film spricht Dagmar Schink, Geschäftsführerin des VEC, mit Regisseurin Isa Willinger – Moviemento Linz
Di, 3. März 2026, 20:00 Feminist Film Club in Kooperation mit Sorority, zu Gast: Zu Gast: Katharina Mückstein, Claudia Wohlgenannt und Isa Schieche. Moderation: Anna Katharina Laggner. – Stadtkino Wien
Do, 5. März 2026, 19:00 NO MERCY bei Female Tracks – Programmkino Wels
Do, 5. März 2026, 19:30 Film & Gespräch: im Anschluss an den Film sprechen Eva und Katja vom „Salzburg – was geht? Podcast“ mit Künstlerinnen aus der Salzburger Kulturbranche, zu Gast: Sophie Hichert (Schauspielerin) und Tamara König (Frida Film), DAS Kino Salzburg
So, 8. März 2026, 17:00 NO MERCY zum Frauen*kampftag, Leokino Innsbruck
Mo, 9. März 2026 19:30, Film und Gespräch mit Regisseurin Ruth Beckermann, moderiert von Sophie Rendl (Leiterin „Frauendomäne“), Votiv Kino Wien
Mo, 16. März 2026, 18:00 Film + Gespräch mit Kurdwin Ayub (Regisseurin, „Sonne“, „Mond“) statt, Moderation: Markus Keuschnigg (slash Filmfestival), Filmca
The Mastermind
In einer beschaulichen Ecke von Massachusetts um 1970 versucht sich der arbeitslose Tischler JB Mooney (Josh O’Connor) als Amateur-Kunstdieb und plant seinen ersten großen Coup. Doch der Plan geht schief und sein Leben gerät aus den Fugen.
“ein großartiger Heist-Film” – Moviepilot “Kelly Reichardt beweist sich als Filmmeisterin” – Blickpunkt:Film
MIROIRS NO.3
Wie durch ein Wunder überlebt die Klavierstudentin Laura bei einem Ausflug ins Berliner Umland einen schweren Autounfall. Körperlich unversehrt, aber innerlich aus der Bahn geworfen, kommt sie im Haus von Betty unter, die den Unfall beobachtet hat. Vom ersten Moment an verbindet die beiden Frauen eine tiefe Zuneigung. Laura genießt die mütterliche Fürsorge Bettys, die Arbeit im Garten, die Besuche in der Werkstatt von Bettys Ehemann Richard und ihrem Sohn Max, die gemeinsamen Essen. Es beginnt eine fast unbeschwerte, glückliche Zeit des Zusammenseins, ein Spätsommertraum, dem sich Laura und die Familie nur zu gerne überlassen. Aber da ist etwas, das nicht stimmt, ein tiefer, dunkler Schmerz, der alle vier verbindet und doch unausgesprochen bleibt. Laura spürt, dass sie aus diesem Traum erwachen müssen, um wieder leben und lieben zu können.
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nonstop Preview: THE END
Exklusives PREVIEW für nonstop Mitglieder! Eine Übersicht der regulären Vorstellungen gibt es HIER!
25 Jahre nach dem der Umweltkollaps die Erde unbewohnbar gemacht hat, sind Mutter, Vater und Sohn in ihrem palastartigen Bunker eingesperrt, wo sie darum kämpfen, Hoffnung und ein Gefühl der Normalität aufrechtzuerhalten, indem sie an den Ritualen des täglichen Lebens festhalten.
Mit THE END präsentiert der Oscar-nominierte Regisseur Joshua Oppenheimer (The Act of Killing, The Look of Silence) ein bewegendes und zutiefst menschliches Golden-Age Musical über eine Familie, die den Weltuntergang überlebt hat.
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It’s not me + An Urban Allegory
IT’S NOT ME / Leos CaraxIT’S NOT ME / Leos CaraxIT’S NOT ME / Leos CaraxIT’S NOT ME / Leos CaraxAN URBAN ALLEGORY / Alice RohrwacherAN URBAN ALLEGORY / Alice RohrwacherAN URBAN ALLEGORY / Alice RohrwacherAN URBAN ALLEGORY / Alice RohrwacherAN URBAN ALLEGORY / Alice RohrwacherAN URBAN ALLEGORY / Alice Rohrwacher
Was Leos Carax, der Regisseur der »Liebenden von Pont Neuf« und von »Holy Motors« hier macht, ist gar nicht so leicht zu sagen. Er macht einen persönlichen Film, frei von erzählerischen Zwängen. Was Carax dokumentiert, ist sein eigenes Leben und sein eigenes Denken, eine Innenansicht. Was er geschaffen hat, ist ein höchst amüsantes Vexierspiel aus Leben und Kino. Er ist kompliziert und gleichzeitig sehr einfach und arbeitet ziemlich klar so, wie auch Jean-Luc Godard, das große Vorbild von Carax, gearbeitet hat – es gibt Spielszenen und Dokumentarfilm, vor allem aber ist Kino hier die Kunst des Montierens: Verschiedene Bild- und Tonebenen legen sich gleichzeitig übereinander. Dies ist ein Film, der versucht das auszuloten, was Kino sein kann, und hier wiederum insbesondere das Kino als Kunst der Montage.
Kunst will immer etwas erreichen was sie vielleicht gar nicht erreichen kann und muss deswegen notwendigerweise scheitern. Sie ist aber nur dann gute Kunst, wenn sie es trotzdem versucht. Sie muss sich in das Unkontrollierte und Unkontrollierbare hineinstürzen – dies ist ein sehr hoher Anspruch. Diesen Anspruch hat Leos Carax. So einen Film hätte sonst nur Jean Luc Godard hinbekommen – Leos Carax ist sein einziger legitimer Nachfolger. (via Filmfest Oldenburg)
In seinem berühmten Höhlengleichnis beschreibt Platon Gefangene in einer Höhle, die mit dem Rücken zum Eingang nur sehen können, wie sich Schatten an den Wänden bewegen, und glauben, dies sei die Realität. Der Philosoph denkt darüber nach, was passieren würde, wenn es einem der Gefangenen gelänge, zu entkommen. Was wäre, wenn dieser Gefangene Jay wäre, ein kleiner siebenjähriger Junge aus Paris, fragen sich die Regisseur:innen Alice Rohrwacher und JR in ihrem Kurzfilm. (via filmfestival.cologne)
Die beiden Filme werden als Kombi released! IT’S NOT ME Regisseur Leos Carax ist auch als Schauspieler in Alice Rochwacher’s AN URBAN ALLEGORY zu sehen.
An Urban Allegory
In seinem berühmten Höhlengleichnis beschreibt Platon Gefangene in einer Höhle, die mit dem Rücken zum Eingang nur sehen können, wie sich Schatten an den Wänden bewegen, und glauben, dies sei die Realität. Der Philosoph denkt darüber nach, was passieren würde, wenn es einem der Gefangenen gelänge, zu entkommen. Was wäre, wenn dieser Gefangene Jay wäre, ein kleiner siebenjähriger Junge aus Paris, fragen sich die Regisseur:innen Alice Rohrwacher und JR in ihrem Kurzfilm. (via filmfestival.cologne)
Gezeigt wird AN URBAN ALLEGORY gemeinsam mit IT’S NOT ME von Leos Carax, der in URBAN ALLEGORY als Schauspieler zu sehen ist. Die beiden Filme werden als Kombi released: IT’S NOT ME+AN URBAN ALLEGORY.
The End
25 Jahre nachdem der Umweltkollaps die Erde unbewohnbar gemacht hat, sind Mutter, Vater und Sohn in ihrem palastartigen Bunker eingesperrt, wo sie darum kämpfen, Hoffnung und ein Gefühl der Normalität aufrechtzuerhalten, indem sie an den Ritualen des täglichen Lebens festhalten.
Mit THE END präsentiert der Oscar-nominierte Regisseur Joshua Oppenheimer (The Act of Killing, The Look of Silence) ein bewegendes und zutiefst menschliches Golden-Age Musical über eine Familie, die den Weltuntergang überlebt hat.
„Wild und einzigartig. Ein musikalisches Meisterwerk. Bestätigt, dass Joshua Oppenheimer einer der Giganten des modernen Kinos ist“ – The Daily Beast
„Ein kühnes und mitreißendes Erlebnis“ – Screen
„MacKay ist fabelhaft… Swinton ist spektakulär“ – The Guardian
Regiestatement
„Ich möchte, dass meine Filme wie Spiegel sind. Sie sollen das Publikum einladen, überzeugen und manchmal sogar zwingen, sich mit den schmerzhaftesten Wahrheiten auseinanderzusetzen. Das erfordert unweigerlich, dass wir uns unseren Selbsttäuschungen stellen und ihre manchmal furchtbaren Folgen bedenken.
Unsere Fähigkeit, uns selbst zu belügen, ist wahrscheinlich jener verhängnisvolle Makel, der uns zu Menschen macht. Und mit Sicherheit derjenige Makel, der unsere Spezies vernichten wird – es sei denn, wir halten inne und finden den Mut, unsere Lügen als das zu erkennen, was sie sind.“ (Joshua Oppenheimer)
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It’s not me
Was Leos Carax, der Regisseur der »Liebenden von Pont Neuf« und von »Holy Motors« hier macht, ist gar nicht so leicht zu sagen. Er macht einen persönlichen Film, frei von erzählerischen Zwängen. Was Carax dokumentiert, ist sein eigenes Leben und sein eigenes Denken, eine Innenansicht. Was er geschaffen hat, ist ein höchst amüsantes Vexierspiel aus Leben und Kino. Er ist kompliziert und gleichzeitig sehr einfach und arbeitet ziemlich klar so, wie auch Jean-Luc Godard, das große Vorbild von Carax, gearbeitet hat – es gibt Spielszenen und Dokumentarfilm, vor allem aber ist Kino hier die Kunst des Montierens: Verschiedene Bild- und Tonebenen legen sich gleichzeitig übereinander. Dies ist ein Film, der versucht das auszuloten, was Kino sein kann, und hier wiederum insbesondere das Kino als Kunst der Montage.
Kunst will immer etwas erreichen was sie vielleicht gar nicht erreichen kann und muss deswegen notwendigerweise scheitern. Sie ist aber nur dann gute Kunst, wenn sie es trotzdem versucht. Sie muss sich in das Unkontrollierte und Unkontrollierbare hineinstürzen – dies ist ein sehr hoher Anspruch. Diesen Anspruch hat Leos Carax. So einen Film hätte sonst nur Jean Luc Godard hinbekommen – Leos Carax ist sein einziger legitimer Nachfolger. (Filmfest Oldenburg)
Gezeigt wird IT’S NOT ME gemeinsam mit AN URBAN ALLEGORY von Alice Rohrwacher, in dem Leos Carax Schauspieler ist. Die beiden Filme werden als Kombi released: IT’S NOT ME+AN URBAN ALLEGORY.
Dahomey
DAHOMEY, der Gewinner des goldenen Bären 2024 kommt ins Kino!
Der preisgekrönte Film der gefeierten Regisseurin Mati Diop beleuchtet die vielschichtigen Sachverhalte rund um Aneignung, Selbstbestimmung und Restitution und wirft darüber hinaus einen poetischen Blick auf eine oft vernachlässigte Vergangenheit.
1892 wurden 26 Kunstschätze des Königreichs Dahomey zusammen mit Tausenden anderen Gegenständen von französischen Kolonialtruppen geplündert. Im November 2021 stehen diese Artefakte kurz davor, Paris zu verlassen und in ihr Herkunftsland, das heutige Benin, zurückzukehren. Wie soll diese Raubkunst in einem Land empfangen werden, das sich inzwischen stark verändert hat? Mit Voiceovers und Filmmaterial von studentischen Debatten an der Universität Abomey-Calavi, beleuchtet Mati Diop verschiedene Perspektiven.
Diops neuester Film regt zum Nachdenken an. Er nutzt überzeugende, nicht-traditionelle Erzählformen, um die Vergangenheit mit Nachdruck in der Gegenwart zu verankern. DAHOMEY bietet berührenden wie einzigartigen Diskussionsstoff, der fesselnd und unverzichtbar zugleich ist.
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Sondervorstellungen 22. November 2024 Kinostart + Podiumsgespräch im Stadtkino 29. November 2024 Film + Zoom-Gespräch mit Regisseurin Mati Diop im Stadtkino
DISCO BOY
Franz Rogowski beweist in Giacomo Abbruzzeses Langfilmdebüt einmal mehr, warum er derzeit als einer der besten deutschen Schauspieler gilt. Hier gibt er Aleksei, einen jungen Belarussen, der sich auf spektakuläre Weise nach Frankreich durchschlägt, um sich dort der Fremdenlegion anzuschließen. In einem Paralleluniversum ist Jomo ein Guerillakämpfer, der zusammen mit seiner Schwester Udoka eine aufständische paramilitärische Gruppe im Nigerdelta anführt. Abbruzzese verwebt die Schicksale seiner charismatischen Hauptfiguren in einer metaphysischen Ménage à trois, zu der der Elektromusiker Vitalic einen pulsierenden Score beisteuert und die Kamera von Hélène Louvart starke Bilder voller Poesie und Spannung findet. (Pamela Jahn)