Stavros PapageorgiouZypern 2024 / 96 min
Dieser Dokumentarfilm, der auf einfühlsame Weise die komplexen Folgen tragischer Ereignisse im Griechisch-Türkischen Krieg nachzeichnet, ist für seinen Regisseur Stavros Papageorgiou ein sehr persönliches Projekt. Papageorgiou, der seit mehr als drei Jahrzehnten eine herausragende Persönlichkeit des zypriotischen Kinos ist, erkundet hier seine eigene Familiengeschichte anhand der Geschichte seiner Verwandten, der Tosounoglous. Sie gehörten zu den 3.400 Flüchtlingen, die während des Krieges von 1919 bis 1922 aus Anatolien (auch bekannt als Kleinasien) flohen und auf der Insel Zypern eine sichere Zuflucht fanden. Für viele wurde sie zur zweiten Heimat und waren vollends in die zypriotische Gesellschaft integriert. Eine Ode an die Widerstandsfähigkeit des Menschen inmitten einer verheerenden Katastrophe. (NY)