Greta-Marie BeckerFrankreich, Deutschland, Senegal 2025 / 88 min
Dieser lebhafte Dokumentarfilm, der auf dem Festival als Gemeinschaftsprojekt des Institut français d'Autriche und der Deutschen Botschaft präsentiert wird, ist eine französisch-deutsche Koproduktion, die das Leben und Werk der französisch-senegalesischen Tänzerin und Choreografin Germaine Acogny würdigt, die oft als „Mutter des afrikanischen zeitgenössischen Tanzes” bezeichnet wird. Regisseurin Becker verwebt aktuelle Interviews mit beeindruckendem Archivmaterial zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk voller inspirierender Dynamik und Kreativität. Die heute 81-jährige Acogny selbst drückt es so aus: „Wenn du tanzt, solltest du nicht deinen Körper, sondern deine Seele sehen.“ Der Film beschreibt detailliert ihre Arbeit als Performerin und Lehrerin und ist ein Genuss für die Sinne – unabhängig davon, ob ZuschauerInnen bereits Vorkenntnisse über la danse moderne haben oder nicht. (NY)