Rosebush Pruning


In einer luxuriösen Villa unter der katalanischen Sonne leben die US-amerikanischen Geschwister Jack, Ed, Anna und Robert in Abgeschiedenheit und ererbtem Reichtum. Stets mit der neuesten Designerkleidung angetan suchen sie Liebe und Bestätigung vor allem untereinander. Den Forderungen ihres blinden Vaters gehen sie aus dem Weg. Als Jack, der älteste Bruder und Dreh- und Angelpunkt der Familie, verkündet, dass er mit seiner Freundin Martha zusammenziehen will, werden die Bande durchtrennt. Ed sieht sich gezwungen, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter aufzudecken. Generationsübergreifende Lügen kommen ans Licht, und das Gefüge der Familie beginnt langsam zu zerfallen. Eine beißende Satire über die Absurdität der traditionellen patriarchalischen Familie. (Berlinale 2026)

»An outrageous pansexual pantomime so out-there that ›What the actual f*ck?‹ doesn’t even begin to cover it.«
— Damon Wise, Deadline
 
»Ferocious fun […] A fabulous feast for the eyes and ears.«
— Stephen A. Russell, Time Out
 
»A nasty-chic immorality tale […] If you’re going to eat the rich, they may as well be delicious.«
— Guy Lodge, Variety

Co-funded by the European Union. Supported by Creative Europe MEDIA.

Teresas Körper


Mit 67 wird Teresas Leben von den Schmerzen bestimmt, die sie in ihrem Körper trägt – unsichtbar, doch stets präsent. Auf der Suche nach Linderung legt sie sich auf den Boden, zu Hause oder unter einen Baum, bei ihrem „kleinen Himmel“, einem tröstenden Amulett. Doch als Muster aus der Vergangenheit wiederkehren, muss Teresa fliehen. Diesmal nicht vor einem Mann, sondern hinein in eine unerwartete Reise mit ihren Töchtern – von denen eine die Regisseurin dieses Films ist.

Little, Big, and Far


In der Hoffnung, einen möglichst dunklen Himmel vorzufinden, fährt der österreichische Astronom Karl nach einer Konferenz in Athen auf eine kleine griechische Insel. Während er die Sterne betrachtet, denkt der Siebzigjährige über seinen Museumsjob, seine auseinanderdriftende Ehe, die Klimakrise sowie die Errungenschaften der Wissenschaft nach. Jem Cohens essayistischer Spielfilm bewegt sich zwischen kosmischer Landschaftsbetrachtung, wissenschaftsgeschichtlicher Reflexion und Charakterstudie.

Wenn Karl (Franz Schwartz) gefragt wird, was er als Astronom so mache, antwortet er stets, dass er drei Dinge verstehen will: das Große, das Kleine und das Ferne. Alle drei sind eng miteinander verwoben. Und weil ihn das Ferne immer am stärksten anzog, widmet sich der mittlerweile 70-jährige Österreicher der Betrachtung und Erforschung des Sternenhimmels. Doch nun steht Karl am Scheideweg seines Lebens und seiner Arbeit. Sein Job als Berater eines naturhistorischen Museums ist nicht mehr sicher; seine Frau, eine Physikerin, hat eine Professur in den USA angenommen. Nach einer Konferenz in Athen beschließt Karl, nicht nach Hause zurückzukehren, sondern auf eine kleine griechische Insel zu fahren, in der Hoffnung, dort einen möglichst dunklen Himmel vorzufinden, um wieder mit den Sternen in Kontakt zu kommen. Während er dort das Universum beobachtet, denkt der er über seine auseinanderdriftende Ehe, die Klimakrise und die Errungenschaften der Wissenschaft nach.

Nach Museum Hours (2012), der rund um das Kunsthistorische Museum Wien spielt, verbindet Jem Cohens neuer, essayistisch angelegter Film eine Charakterstudie mit wissenschaftsgeschichtlicher Reflexion und ökologischer Zukunftsthematik. Die lange Produktionszeit unterläuft die üblichen Spielfilmkonventionen und erlaubt eine dokumentarische Ästhetik. Cohen trägt die verschiedensten Bilder zusammen und lässt den Raum sich ausdehnen: Beeindruckende Landschaften auf der Erde befinden sich im fließenden Übergang mit fernen Gestirnen und Welten, die ebenso am Firmament aufscheinen wie in uns selbst – einmal sind wir sogar kurz auf dem Mars, Ziel von Elon Musks wirren Besiedelungsfantasien. Der Tonfall des Films ist ruhiger, besinnlicher, meditativer. Die Erde wird hier selbst zum Himmelskörper, von dem aus wir öfter in den Himmel schauen sollten. (Anna Steinbauer) (Diagonale 2025)

A Sad and Beautiful World


Eine mitreißende Lovestory über drei Jahrzehnte, in der sich die wechselhafte Geschichte des Libanon spiegelt. Nino und Yasmina werden am selben Tag im selben Krankenhaus geboren, doch sie begegnen sich erst in der Schule. Beide spüren sofort eine unmittelbare, tiefgehende Verbindung, die sie sich nicht erklären können. Gemeinsam schmieden sie einen Plan: Sie wollen Beirut mit einem »magischen« Zug verlassen. Doch als der Moment der Flucht gekommen ist, taucht Yasmina nie auf. Erst 25 Jahre später führt das Schicksal die beiden wieder zusammen und sie beschließen, eine Familie zu gründen – allen Widerständen und Krisen zum Trotz. (Filmfest Hamburg 2025)

A Sad and Beautiful World ist Cyril Aris Spielfilmdebüt und feierte Premiere auf den Filmfestspielen von Venedig.

»An appealing, soulful romance with a considerable emotional tug.« – SCREENDAILY

»An evocative and wistful romance (…) told with propulsive visual energy.« – VARIETY

Die Kreuzung


Das geordnete Leben von Tadeusz, einem pensionierten Chefarzt, ändert sich schlagartig, als er einen Verkehrsunfall verursacht. Ein junger Mann stirbt, Tadeusz muss sich der Verantwortung stellen. Anstelle eines ruhigen und gut geplanten „goldenen Herbstes seines Lebens” sieht er sich mit einer Situation konfrontiert, die sowohl ihn als auch seine Nächsten überfordert. Ein Schatten fällt auf seine Ehe, die Beziehung zu seinem Sohn und die bevorstehende Hochzeit seiner geliebten Enkelin. Außerdem taucht in sein Leben die Witwe des Verstorbenen. Von Tag zu Tag verdichtet sich die Atmosphäre, Emotionen gewinnen die Oberhand und die Zukunft ist nicht mehr so sicher, wie sie schien.

Briefe aus der Wilcza


Eine Straße im Zentrum Warschaus bildet den Ausgangspunkt dieses humorvollen und zugleich zutiefst persönlichen Porträts Polens. Der Filmemacher Arjun Talwar ist vor über zehn Jahren aus Indien nach Polen migriert – und fühlt sich doch bis heute nicht ganz angekommen. Die Ulica Wilcza, in der er lebt, ist dabei alles andere als ein Ort der einfachen Zugehörigkeit. Um seine Integration voranzubringen und seinem eigenen Gefühl des Fremdseins auf den Grund zu gehen, beginnt Arjun, seine Nachbarinnen zu filmen und seine Beziehungen zu ihnen bewusst auf die Probe zu stellen. Langsam entfaltet sich ein Bild des modernen Europas: ein Kaleidoskop aus Widersprüchen, Sehnsüchten und Ängsten.

Home Sweet Home


Ein starker Film über die Grenzen der Liebe. Als Gośka im Internet Grzesiek kennenlernt, ist sie überzeugt, endlich den Richtigen gefunden zu haben. Grzesiek ist total verliebt in sie, überschüttet sie mit Blumen und macht ihr in Venedig einen Heiratsantrag. Das muss Liebe sein – oder? Doch das scheinbar perfekte Bild bekommt rasch Risse. Schon bald wird das gemeinsame Zuhause für Gośka zum gefährlichsten Ort überhaupt. Smarzowski blickt hinter die Fassaden „guter Häuser“, in denen Dinge geschehen, über die die meisten lieber schweigen.

Winter of the Crow


12. Dezember 1981: Die britische Psychiatrie­professorin Joan Andrews kommt nach Warschau zu einer internationalen Konferenz — als sie dort ankommt, wird Polen vom Ausnahmezustand erschüttert. Mit der Doktorandin Alina erlebt sie eine surreale, zunehmend beklemmende Situation: Isolation, politische Unruhe, Panik. Professor Andrews wird gegen ihren Willen in eine Art Spionagespiel verwickelt. Basierend auf einer Erzählung von Olga Tokarczuk

Baise-Moi


Kein Film für sanfte Gemüter, sondern ein Schlag in die Magengrube des Patriarchats, der Filmindustrie und allen anderen die gerade zuschauen. Kein nach konventionellen Maßstäben perfekter Film, sondern die knallharte Antwort auf ein Kino, das sexualisierte Gewalt als Spannungsmoment inszeniert, aber deren Konsequenzen bagatellisiert. Gemeinsam mit Co-Regisseurin Coralie Trinh Thi verfilmt Despentes mit ihrem Regiedebüt ihren eigenen Roman von 1994 und schreibt sich damit in die Geschichte des Skandalfilms ein.

Nadine und Manu, zwei Frauen aus der französischen Unterschicht, kämpfen mit Armut und Erniedrigungen aller Art, halten sich mit Sexarbeit über Wasser und werden regelmäßig Opfer brutaler Übergriffe. Der Tropfen, der das Fass für sie zum Überlaufen bringt, ist eine filmisch hochgradig explizit inszenierte Vergewaltigung. Statt sich weiterhin in der Opferrolle einzurichten, greifen sie zur Waffe…

Rauben, Töten, schneller Sex: Virginie Despentes‘ Skandalfim „Baise-moi“ setzt an, wo „Natural Born Killers“ und „Thelma und Louise“ aufhörten – allerdings ganz ohne Hollywood-Pathos“ – Simone Mahrenholz für SPIEGEL

Saint Omer


Ein packender, intelligenter Film über universelle Fragen von Wahrheit, Ausgrenzung und Mutterschaft. Ein Gerichtsfilm über eine Kindstötung aber viel mehr als das, es geht Alice Diop hier darum das Unfassbare zu ergründen.

Termin wird online bekanntgegeben. In Kooperation mit den Wiener Festwochen im Mai und in Anwesenheit von Alice Diop.

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