Elefant


Der 22-jährige Bartek führt einen kleinen Bauernhof in den polnischen Bergen. Seit sich sein Vater aus dem Staub gemacht hat, ist er das Familienoberhaupt und muss für seine Mutter da sein. Frei fühlt er sich nur, wenn er Zeit mit seinen geliebten Pferden verbringen kann. Doch als eines Tages der lange verschollene Nachbarssohn Dawid ins Dorf zurückkommt, gerät Barteks von Pflichterfüllung geprägter Alltag durcheinander. Er muss sich entscheiden: zwischen einem Leben für die Familie und seinen immer stärker werdenden Gefühlen für Dawid.

Inspiriert von Filmen wie „God’s Own Country“ und „Brokeback Mountain“ erzählt „Elefant“ von der ersten Liebe und Selbstwerdung eines jungen schwulen Mannes inmitten einer rauen, aber atemberaubend schönen Landschaft. Regisseur Kamil Krawczycki hat den Film an Originalschauplätzen in seiner Heimat am Fuße des Tatra-Gebirges gedreht. Ein leidenschaftlicher Film, der Mut und Hoffnung macht.

VIKA!


Die 84-jährige DJ Vika ist der Star der Warschauer Nachtclubs. Charismatisch und farbenfroh weigert sie sich, alt zu werden. Aber kann das ewig so weitergehen? Wenn sie auf ihr Leben zurückblickt, ist da ein vernünftiger Job, ihre Kinder und eine schwierige Kindheit. Gelebt hat sie nie nur für sich. Diese Zeit kam erst nach der Pensionierung, als sie sich plötzlich ganz neu erfindet und nur Dinge tut, die sie begeistern. Sie weigert sich, sich den Erwartungen anderer anzupassen und in eine Rolle zu schlüpfen, die ihr nicht gerecht wird. Das erste Mal in ihrem Leben lebt sie nur für sich.

In Kooperation mit dem Crossing Europe Film Festival.

Bread and Salt


Tymek, ein angehender Pianist aus Warschau, kehrt über die Ferien in seine Heimatstadt zurück, einen kleinen Ort in der polnischen Provinz. Gemeinsam mit seinem Bruder und dessen FreundInnen verbringt der junge Student viel Zeit in einem Kebabladen, der Treffpunkt der dortigen Jugend ist. Doch geraten die Einheimischen immer öfter mit den Angestellten aneinander. Latenter Rassismus befeuert den schwelenden Konflikt, bis die Situation letztendlich eskaliert. (Ania Gleich, Crossing Europe)

The Peasants


Das animierte Filmdrama von DK und Hugh Welchman basiert auf dem Roman „Die Bauern“ des polnischen Literaturnobelpreisträgers Władysław Stanisław Reymont. Der Film spielt Ende des 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Bauernmädchens Jagna, die gezwungen wird, einen viel älteren, aber dafür wohlhabenden Bauern zu heiraten, obwohl sie eigentlich dessen Sohn liebt. Der Film wurde in derselben aufwändigen Animationstechnik, einer Mischung aus Animation und handgefertigten Ölbildern, hergestellt wie „Loving Vincent“ und wurde von Polen als Beitrag für die Oscar-Verleihung 2024 als Bester internationaler Film eingereicht.

La Bête


In einer nahen Zukunft, in der künstliche Intelligenz herrscht, sind die menschlichen Emotionen zu einer Bedrohung geworden. Um sie loszuwerden, muss Gabrielle (Léa Seydoux) ihre DNA reinigen, indem sie sich in ihre früheren Leben zurückversetzt. Dort trifft sie Louis (George MacKay) und fühlt sich mit ihm verbunden, als ob sie ihn schon immer gekannt hätte. Doch eine Angst überkommt sie, die Ahnung, dass sich eine Katastrophe anbahnt.

Animal


Unter der heißen Sonne und inmitten der schweißtreibenden Nächte eines ewigen Sommers bereiten sich Kalia und ihre Kolleginnen der bunt zusammengewürfelten Truppe an Hotelanimateurinnen auf den Höhepunkt der Tourismussaison vor. Zwischen Bingo-Sessions, Bühnenperformances und berauschenden Clubnächten brechen sich Dynamiken Bahn, die Kalias Kampf im Dazwischen von Rampenlicht und Schattendasein offenbaren. Die Nächte werden gewalttätig – und die Ausgelassenheit weicht dem Exzess.

„Voodoo Jürgens hat eine wunderbar-intime Szene mit der phänomenalen Hauptdarstellerin Dimitra Vlagopoulou.“ Der Standard

Animal blickt mit unnachgiebiger Ausdauer in den Maschinenraum der Unterhaltung. (…) Ein feinfühliges Porträt einer Welt, die wir alle bereisen, ohne sie wirklich zu kennen.“ Kino-Zeit

„Ein Film, der einen aufwühlt und richtiggehend durchrüttelt.“ artechock

… Ned, Tassot, Yossot …


… NED, TASSOT, YOSSOT … ist eine Langzeitbeobachtung von vier (ehemaligen) Fußballerinnen des Nationalteams von Nordkorea. Als Fortsetzung des Dokumentarfilms HANA, DUL, SED …

Rund fünf Jahre nach ihrem Film Hana, dul, sed … aus dem Jahr 2009 kehrt Brigitte Weich nach Nordkorea zurück, um vier Fußballerinnen der Nationalmannschaft zu befragen, wie sich ihre Leben weiterent-wickelt haben. Im freundschaftlich-kollegialen Miteinander mit den Protagonistinnen entsteht eine Arbeit, die nicht nur über das Leben als Profisportlerin in Nordkorea zu berichten weiß, sondern die Frage nach den Bildern stellt, die wir alle uns machen, um der Welt Sinn zu geben. (AT 2009) erstreckt sich die Erzählung über insgesamt 20 Jahre Leben in der letzten totalitären kommunistischen Diktatur. (Diagonale 2023)

Papa


Eine harte und zugleich sensible Dramödie, in der der polnische Altstar Eryk Lubos eine robuste, einfühlsame Rolle spielt. Die Geschichte dreht sich um einen alleinerziehenden LKW-Fahrer, dessen Kind während seiner Abwesenheit von einer ukrainischen Babysitterin umsorgt wird. Als diese plötzlich verstirbt, tritt unser Held, zusammen mit seinem Kind und der Enkelin der verstorbenen Babysitterin, eine Reise in das Heimatland ihrer Familie an. Der mit dem Preis der Ökumenischen Jury des Warschauer Filmfestivals ausgezeichnete Film ist ein liebenswerter und schelmenhafter Streifen, dem es gelingt, eine intime Geschichte über gewöhnliche Menschen inmitten sozioökonomischer Umwälzungen (in einem Teil der Welt, der bald vom Krieg traumatisiert sein wird) zu erzählen.

Black Cat, White Cat


Nie wieder wollte er einen Spielfilm drehen, doch dann besann sich der von der Kritikerschelte an seinem letzten Film UNDERGROUND entnervte Regisseur Emir Kusturica eines besseren: Aus einem Dokumentarfilmprojekt über das Leben von Zigeunern wurde SCHWARZE KATZE, WEISSER KATER, eine übermütige, an den Ufern der Donau angesiedelte Burleske und ein farbenprächtiges, von Thierry Arbogast (DAS FÜNFTE ELEMENT) mit wunderschönem Licht fotografiertes Fest der Lebensfreude. Der Film knüpft an Kusturicas TIME OF THE GYPSIES an und verbindet traditionelle Slapstick- und Screwball-Elemente mit der Western-Ästethik eines Sergio Leone. Das Ergebnis ist eine turbulente, mitunter schwarze Komödie aus dem „Wilden Osten“, eine von faszinierenden Typen (statt Stereotypen) bevölkerte Hommage an das alte Hollywood-Kino (CASABLANCA) und ein virtuoser Film über die Leichtigkeit des Seins, angesiedelt in einem nicht allzu fernen Armenhaus Europas, wo alle Welt mit D-Mark bezahlt und das Recht des Stärkeren gilt.

Colonos


Chile, 1901. Ein Grundbesitzer heuert drei Reiter an, um die Grenzen seiner Ländereien abzustecken und einen Weg zum Atlantik zu finden. Doch die Expedition, bestehend aus einem chilenischen Mestizen, einem amerikanischen Söldner und einem britischen Leutnant, entwickelt sich bald zu einem Raubzug.

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