Mona Lisa and the Blood Moon


Ausgeflipptes Abenteuermärchen und ansteckend positiver Fantasyfilm über Freiheit und Menschlichkeit.

Mona Lisa ist Nordkoreanerin mit telekinetischen Kräften, die, entkommen aus der geschlossenen Psychiatrie, von der alleinerziehenden Stripperin Bonnie (fantastisch: Kate Hudson) aufgenommen und ausgenutzt wird, bis sie sich mit deren Sohn Charlie aus dem Staub macht.

In tollem Neon-Look und mit einem coolen Soundtrack überrascht Ana Lily Amirpour („A Girl Walks Home Alone at Night“) erneut mit einer außergewöhnlichen Filmperle über eine fantastische Heldin, die nach einem Platz in dieser Welt sucht.

»MONA LISA AND THE BLOOD MOON ist ausgeflippt und zuckersüß, ein Insistieren darauf, dass es in dieser kalten, dreckigen Welt noch so etwas wie Hoffnung und menschliche Wärme geben darf – und muss.« – Slash Filmfestival

Signs of War


Nach jahrelanger Arbeit im niederländischen Parlament entscheidet der Fotograf Pierre Crom, dass „es vielleicht interessanter wäre, die Ergebnisse ihrer politischen Entscheidungen zu verfolgen, anstatt Propaganda für Politiker zu machen“. Im Februar 2014 reist er mit einem One-Way-Flugticket auf die Krim in der Ukraine, einen Tag vor deren Annexion durch Russland. Von da an findet er sich inmitten eines schnell eskalierenden Konflikts wieder und beschließt zu bleiben. Kriegsbeginn in Slowjansk, Absturz des Flugzeugs MH17, Panzergefecht in Debalzewe – ihm gelingt der Zugang zu den wichtigsten historischen Stationen dieses Krieges. Als Fotograf hatte Pierre “Glück“. Als Mensch musste er sich jedoch gewalttätigen Ereignissen in einem Ausmaß stellen, das er sich zuvor nie hätte vorstellen können.

Holy Spider


Eine Reihe von unaufgeklärten Morden an Prostituierten hält die Heilige Stadt Maschhad im Nordosten des Iran in Atem: „Spinnenmörder“ nennen sie den Serienkiller, der von sich glaubt, die Arbeit Gottes zu verrichten, indem er die Straßen vom Dreck befreit. Die Journalistin Rahimi wird von ihrer Zeitung geschickt, dem Fall nachzugehen – und bekommt als Frau in einer von Männern dominierten Welt ein Hindernis nach dem anderen in den Weg gelegt. Doch Rahimi gibt ihre Suche nach der Wahrheit nicht einfach auf. Während die Behörden tatenlos zusehen, wie der Mörder ein Opfer nach dem anderen in sein Netz lockt, kommt sie dem Täter immer näher. Entsetzt muss sie feststellen, dass er von vielen Menschen in der Stadt als Held gefeiert wird, und seine Verurteilung mehr als ungewiss scheint.

Basierend auf dem erschütternden wahren Kriminalfall des „Spinnenmörders“ Saeed Hanaei, der zu Beginn der 2000er-Jahre in der Heiligen Stadt Maschhad 16 Prostituierte ermordete, realisierte der gefeierte iranischstämmige Regisseur Ali Abbasi („Border“) einen ebenso packenden wie ungewöhnlichen Thriller. Dabei hat HOLY SPIDER weit mehr zu bieten als pure Spannung und Nervenkitzel: Mit der großartigen Zar Amir Ebrahimi in der Hauptrolle der jungen, mutigen Journalistin, und einem nicht minder fantastischen Mehdi Bajestani als einfachem Bauarbeiter auf heiliger Mission als ihren Gegenspieler, ist HOLY SPIDER ein gewagter Drahtseilakt, der ein ganz anderes Bild des Iran zeichnet, als man es bisher aus Filmen kennt. Seine aufsehenerregende Weltpremiere feierte HOLY SPIDER bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes, wo Zar Amir Ebrahimi zur besten Schauspielerin gekürt wurde.

„Neben dem Cast und der wunderbaren Kameraarbeit beeindruckt vor allem der sparsam eingesetzte Soundtrack, die genau an den richtigen Stellen dissonant anschwellend Akzente setzt und enorm druckvolle Spannung erzeugt.“ (Kino-Zeit.de)

After Blue


Auf einem Planeten, auf dem nur Frauen überleben können, entdeckt die junge Roxy eine bis zum Kopf im Sand steckende Verbrecherin namens Kate Bush (!) und gräbt sie aus. Die Befreite macht sich mordend auf die Flucht. Roxy wird von der Gemeinschaft aufgetragen, sie gemeinsam mit ihrer Mutter Zora aufzufinden und einzufangen. Ausnahmeregisseur Bertrand Mandico entwirft in seinem zweiten Langfilm eine mit allen Stilmitteln des Kinos heraufbeschworene, hypersinnliche Retrofuturistik, so epigonal wie originär, die in ihrer eigenen Raumzeit glitzert und schimmert und atmet und den Weg leuchtet Richtung Zukunft (des Kinos). (Slash Filmfestival)

Ich wollte eine Ode an das Kino und die Schauspielerinnen drehen, ein einzigartiges und universelles Abenteuer, das die Elemente des Westerns, die Grausamkeit der alten Märchen und die Lyrik der Science-Fiction aufgreift.

– Bertrand Mandico

„Faszinierend, fröhlich und feministisch.“ L’Humanité

„So queer wie die Rocky Horror Picture Show, so psychedelisch wie Alejandro Jodorowskys El Topo und so traumhaft-hypnotisch wie David Lynchs Eraserhead.“ RAY Filmmgazin

Ab 20. Jänner 2023 im Kino!

Force Majeure


Eine junge schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Die Sonne scheint, die Pisten sind herrlich, das Berg-Idyll perfekt. Doch plötzlich geschieht beim Mittagessen auf der Restaurant-Terrasse die Katastrophe: Eine Lawine rast mit voller Wucht auf sie zu. Panisch ergreift Mutter Ebba die beiden Kinder – panisch ergreift Vater Tomas die Flucht. Als sich der Nebel legt, sind alle unversehrt. Das große Unglück ist zwar ausgeblieben, doch zurück bleibt der Schock über Tomas’ Handeln. Die Kinder streiken, die Ehe kriselt, und Tomas muss schwer mit seiner mangelnden Courage und seiner angeschlagenen Männlichkeit kämpfen.

„Ein Film über Männlichkeitswahn und die Suche nach der heilen Welt – meisterlich inszeniert, großartig anzusehen, wunderbar boshaft und sehr, sehr spannend!“ -Programmkino.de

Aftersun


Ein geschiedener Vater und seine elfjährige Tochter Sophie machen Ende der 1990er Jahre Urlaub in der Türkei – mit dabei: die neuerworbene Videokamera. Sie wird zur Bewahrerin dieses vielleicht letzten Zusammenseins. Die beiden genießen die Zeit, liegen am Strand, gehen schnorcheln, Sophie erkundet die Welt der Teenager. Und obwohl eine Aura von Scheitern und Traurigkeit den Vater umgibt, ist seine innige Zuwendung ebenso unübersehbar wie ihrer beider Wunsch, die Reise möge gelingen. Die anrührende Erzählung kulminiert in einer Szene, die die heutige Sophie, zuvor nur blitzlichtartig eingeblendet, tanzend mit ihrem kindlichen Ich und dem Vater vereint. (Barbara Kronsfoth / VIENNALE’22)

Als OV, OmdU, OmeU und deutsche Synchronfassung verfügbar.

Return To Seoul


Freddie, 25, kehrt zum ersten Mal nach Südkorea zurück, wo sie geboren wurde, bevor sie adoptiert wurde und in Frankreich aufgewachsen ist, um ihre Herkunft wiederzufinden. Die eigensinnige junge Frau macht sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern in einem Land, von dem sie so wenig weiß, dass es ihr Leben in neue und unerwartete Bahnen lenkt. Davy Chou beweist große Sensibilität im Umgang mit Themen wie Heimat, Identität und dem Aufeinanderprallen verschiedener Welten und Realitäten.


Der französisch-kambodschanische Regisseur Davy Chou erweist sich in seinem Nachfolgefilm zu DIAMOND ISLAND (Gewinner des SACD-Preises der Semaine de la Critique in Cannes) als ein neuer, unverzichtbarer Porträtist der heutigen Jugend und entmystifiziert die vorgefassten Meinungen über internationale Adoptionen durch die Suche dieser brennenden jungen Frau nach einer Lösung für ihre tief verwurzelte Identitätskrise.

„Davy Chou schafft ein fesselndes filmisches Erlebnis, ein unentwirrbares Charakterporträt, das intim und unergründlich zugleich ist.“ Paste Magazine

„A Restless, Graceful Drama About Identity Formed Rather Than Found.“ Variety

„Return to Seoul ist ein verblüffendes und unbehagliches Wunder, ein Film, der sich anfühlt wie eine wunderschöne Skizze eines Tornados, der direkt auf Ihr Haus zusteuert.“ The New York Times

„Eine emotionale Suche nach Identität.“ The Hollywood Reporter

„Like its central character, this film is unconventional, and at times abrasive, but it has a seductive, searching quality and a swell of melancholy which makes for an engaging, if unpredictable journey.“ Screen Daily

EO


EO hat nicht nur einen Hauptdarsteller, sondern gleich sechs. – Sechs Esel, die auf der Leinwand einen verkörpern: den Esel Eo, dessen Odyssee der polnische Regisseur in seinem so eigenwilligen wie visuell kraftvollen – da aus der Perspektive des Tieres gefilmten – Spätwerk nachzeichnet. Inspiriert von Robert Bressons AU HASARD BALTHAZAR (1966) zeigt Skolimowski eine Abfolge von Leidensbegegnungen, Glücksmomenten und surrealen Situationen zwischen Zirkus und Schlachthof; immer aus der Sicht des Tieres, der nicht selten eine gewisse Melancholie zu eigen ist. Bonusfeature: Cameo-Auftritt von Isabelle Huppert. (Sascha Rettig, Viennale)

“An exemplary, fresh and radiant piece of work.” Todd McCarthy, Deadline

“The whole film is dedicated to the idea of changing people’s attitude towards animals, to actually make people aware that animals, like humans, are full of feelings and sentiments and shouldn’t be treated like objects. They need interest and sensitivity in handling, a feeling of safety and compassion.” Jerzy Skolimowski – director and “A lesson I got from Bresson: That an animal hero is able to move you even more than a human hero.”

Ninjababy


„Das ist schon ein bisschen romantisch oder?“ – „Das ist absolut gar nicht romantisch. Das ist erbärmlich. Mehr nicht. Das ist keine Liebe. Das ist Sperma.“ Berlinale Filmfestival

Astronautin. Oder Bierverkosterin. Försterin vielleicht. Und natürlich Comiczeichnerin. Rakel kann sich so einiges vorstellen, was sie gerne wäre. Aber eines ganz bestimmt nicht: schwanger. Was ist das überhaupt für ein hinterhältiges Ninjababy? Erst macht es sich ein halbes Jahr lang gar nicht bemerkbar, bis es viel zu spät ist, um noch etwas dagegen zu unternehmen, dann mischt es sich umso aufdringlicher in Rakels Leben ein. Als hätte sie das Baby nicht nur im Bauch, sondern auch im Kopf. Erstmal muss sie herausfinden, wer der Vater ist und ihn dazu bringen, Verantwortung zu übernehmen – oder sich wenigstens komplett aus der Sache rauszuhalten. Und dann muss sie dem Comic-Fötus noch ausreden, sich von Angelina Jolie adoptieren lassen zu wollen. (Berlinale)

Die ungeplante Schwangerschaft einer jungen Comiczeichnerin löst erst Wut und schließlich emotionales Wachstum aus – mit einem Stups von einem animierten Fötus in einer Banditenmaske. Die Komödie der norwegischen Regisseurin Yngvild Sve Flikke erzählt von einem urkomisch-ehrlichen Reifeprozess.“ Kino-Zeit

Das norwegische Comedy-Drama erinnert etwas an Jason Reitmans mehrfach preisgekrönten Indie-Hit ‚Juno‘ aus dem Jahre 2007. Regisseurin Flikke schafft es aber dieser angestaubten Story-Schablone frischen Wind zu geben. Vor allem sind es die einfallsreich gestalteten Animationszwischensequenzen, die nur so vor Kreativität sprühen.“ uncut

Bones And All


Der italienische Regisseur Luca Guadagnino, bekannt für die LGBTQ-Liebesgeschichte ‚Call Me By Your Name‘ und seine Neuinterpretation von Dario Argentos ‚Suspiria‘, vereint in seinem neuesten Film BONES AND ALL die Genres seiner letzten beiden Filme: Coming-of-Age trifft auf Horror. Mit dabei Hollywood-Liebling Timothée Chalamet, der schon in ‚Call Me By Your Name‘ die Hauptrolle übernahm.

»Eine berührende, fantastisch aussehende Coming-of-Age-Geschichte über Außenseiter*innen in Reagans Amerika der Achtzigerjahre, die mit jeder Menge pechschwarzem Humor gewürzt ist.« – Filmstarts.de

»Ein Bonnie & Clyde für die Generation Z – mit einem klitzekleinen aber essentiellen Kannibalen-Spin. « – Uncut.at

Maren Yearly (Taylor Russell) ist zwar fast 18, aber nachts schließt ihr alleinerziehender Vater die junge Frau trotzdem noch in ihrem Zimmer ein. Dass Marens Vater nicht bloß überfürsorglich ist, wird klar, als Maren sich nachts aus ihrem Zimmer schleicht, um bei einer Pyjamaparty ihrer Freundin den Finger abzubeißen. Maren ist Kannibalin. Als sie volljährig ist, hinterlässt ihr Vater ihr ihre Geburtsurkunde und eine selbst aufgenommene Kassette, auf der er noch mal all die blutigen Ereignisse der vergangenen 15 Jahre seit dem ersten Babysitter-Zwischenfall zusammenfasst. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist Maren auf sich gestellt. Auf der Suche nach ihrer Mutter, die sie niemals kennengelernt hat, lernt sie schnell, dass sie längst nicht die einzige mit kannibalischen Neigungen ist. Schließlich trifft sie Lee (Timothée Chalamet), zu dem sie nach und nach Vertrauen fasst. Was folgt ist der blutige Roadtrip zweier junger Liebender am Rande der Gesellschaft durch die USA der 80er Jahre.

Guadagnino ist mit Bones and All ein begeisterndes Außenseiter*innen-Roadmovie nach dem gleichnamigen Buch von Camille DeAngelis gelungen, changierend zwischen romantischer Leichtigkeit, gorigen Schockmomenten und staubtrocken-makrabrem Humor.

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