DISCO BOY – ab 21. Juni im Stadtkino


Das geradezu hypnotische Spielfilmdebüt von Giacomo Abbruzzese mit dem herausragenden Franz Rogowski in der Titelrolle lief 2023 im Wettbewerb der Berlinale und wurde für die Kameraführung von Hélène Louvart mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Nach einer Reise quer durch Europa erreicht Aleksei Paris in der Hoffnung, der Fremdenlegion beitreten zu können. Auf der Suche nach einem neuen Leben tut er alles, um den ihm versprochenen französischen Pass zu bekommen. Im Nigerdelta kämpft Jomo gegen die Ölgesellschaften, die sein Dorf und das Leben seines Volkes zu zerstören bedrohen. Eines Tages entführt er mit einer bewaffneten Gruppe zwei französische Staatsangehörige. Ein Kommando der Fremdenlegion schaltet sich ein, mit Aleksei an der Spitze. Die Begegnung zwischen Jomo und Aleksei verläuft anders als erwartet. Die Schicksale der beiden Männer verschmelzen über Grenzen, Körper, Leben und Tod hinweg.

Ab 21. Juni im Stadtkino!

NEW VOICES – das neue Label für Newcomer*innen im Kino! SPARSCHWEIN und WER WIR EINMAL SEIN WOLLTEN


Mit dem Label New Voices schafft der Stadtkino Filmverleih in Kooperation mit Cinema Next – Junger Film aus Österreich ein Angebot, das Langfilmdebüts aus Österreich in die heimischen Lichtspielhäuser bringt.

Die erste Ausgabe von New Voices startet am 23. Mai 2024 mit Christoph Schwarz’ kürzlich bei der Diagonale uraufgeführter Mockumentary SPARSCHWEIN (AT 2024). Tags darauf, am 24. Mai 2024, feiert mit Özgür Anils Spielfilm WER WIR EINMAL SEIN WOLLTEN (AT 2023) ein weiteres bemerkenswertes Debüt seine Kinostartpremiere.

SPARSCHWEIN ist ein humorvoller Mockumentarfilm über Doppelmoral in Zeiten der Klimakrise, über die Privilegien des Autoverkehrs in der Stadt und die Möglichkeiten dagegen anzukämpfen.

WER WIR EINMAL SEIN WOLLTEN Anna will Schauspielerin werden. Der Film erzählt vom Streben nach Träumen, die unerreichbar scheinen und dem Versuch zwischen familiärer Verantwortung und Selbstständigkeit nicht ins Wanken zu geraten.

New Voices wird in Kooperation mit radio FM4 und The Gap präsentiert.

KAFKA – Daniel Kehlmann und David Schalko im Gespräch über ihre Film-Biographie am 3. Juni


Die sechsteilige Fernsehserie „Kafka“, ausgestrahlt und mitproduziert von ORF und ARD, ist das vielleicht wichtigste mediale Ereignis zum Kafka-Jahr 2024 (anlässlich des 100. Todestags am 3. Juni). Die einzelnen Folgen tragen die Namen seiner Geliebten („Felice“, „Milena“, „Dora“), beschäftigen sich mit dem komplexen Verhältnis Kafkas zu seinem Vater („Familie“) und seiner langjährigen Freundschaft zu Max Brod („Max“) sowie – nicht zuletzt – mit Kafkas legendärer Arbeit in der Arbeiter-Unfallversicherung für das Königreich Böhmen („Bureau“). Von der Kritik wurde die Serie hoch gelobt.

David Schalko, Regisseur und Produzent, und der Drehbuchautor Daniel Kehlmann berichten von der Entstehung dieser vielbeachteten filmischen Biographie, die bis in die Nebenrollen herausragend besetzt ist. Im Gespräch mit Misha Glenny, Rektor des IWM, wird es auch um die konzeptionelle Gestaltung dieser Serie gehen, die mit der Entscheidung eines Zuschnitts auf wichtige Personen in Kafkas Leben ein Wagnis eingegangen ist, das gelungen scheint. Ein besonderes Erlebnis wird es sein, Ausschnitte der Serie auf der Kinoleinwand zu erleben.

Eine Kooperation des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM), des Stadtkinos im Künstlerhaus und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur. Die Veranstaltung findet im Rahmen von Vienna Meets Prague statt.

Vienna Meets Prague ist ein mehrtägiges Festival, das die beiden gleichnamigen Städte – sowie Österreich und die Tschechische Republik insgesamt – im kulturellen Dialog verbindet. Im Rahmen des Festivals finden an verschiedenen Orten in Wien Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen und andere Veranstaltungen statt. 2020 inmitten des Lockdowns ins Leben gerufen, geht das Festival 2024 bereits in seine fünfte Runde. Das Festival wird vom IWM in Kooperation mit der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien sowie weiteren Partnern organisiert.

Montag, 3. Juni 2024 – 20:00
KAFKA – Gespräch zur Serie mit David Schalko & Daniel Kehlmann

Mit Filmsequenzen aus den einzelnen Episoden
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Wie weit darf Klimaaktivismus gehen? Film & Diskurs: NIGHT MOVES am 4. Juni in Kooperation mit der Klima Biennale


Klimaaktivismus ist seit einigen Jahren in allen Zeitungen zu finden, das sollte eigentlich eine gute Nachricht sein. Mit Greta Thunberg, Fridays For Future, weltweiten Protesten bis hin zur LETZTEN GENERATION die in den letzten Jahren die Gemüter hochgehen lässt. Die Bewegungen haben alle eines gemeinsam: Sie wollen die Menschen und die Politik aufrütteln, sie zum Handeln bringen. Das das ein steiniger und mühsamer Weg ist, auch wenn die Klimakatastrophe vor der Tür steht ist einigermaßen schockierend und natürlich sehr frustrierend für die Aktivist*innen. Wie weit geht man nun um ein höheres Ziel zu erreichen? Was ist vertretbar – und was zu weit?

Die fantastische Filmemacherin Kelly Reichardt widmete sich diesem Thema bereits 2013 in ihrem Film NIGHT MOVES: „Die Umweltaktivisten Josh, Dena und Harmon wollen einen Staudamm in die Luft sprengen. Nach ausgiebiger Vorbereitung ist es so weit. Doch etwas geht schief und es gibt keine Möglichkeit mehr in die Normalität zurückzukehren.

Nach dem Film laden wir zum Podiumsgespräch und sprechen über die Grenzen dessen was Klimaaktivismus darf.
U.a. zu Gast: Mag. Clemens Lahner (Rechtsanwalt), sowie Aktivist*innen verschiedender Wiener Gruppen.

Di., 4. Juni um 19:30 Uhr – TICKETS

Premiere: … ned, tassot, yossot … – Frauen, Fußball, Nordkorea am 18. Juni


Wir freuens uns auf die Premiere des Dokumentarfilms … ned, tassot, yossot … – Frauen, Fußball, Nordkorea von Brigitte Weich.

Der Film ist eine Langzeitbeobachtung von vier (ehemaligen) Fußballerinnen des Nationalteams von Nordkorea. Als Fortsetzung des Dokumentarfilms HANA, DUL, SED … (AT 2009) erstreckt sich die Erzählung über insgesamt 20 Jahre Leben in der letzten totalitären kommunistischen Diktatur.

„Im freundschaftlich-kollegialen Miteinander mit den Protagonistinnen entsteht eine Arbeit, die nicht nur über das Leben als Profisportlerin in Nordkorea zu berichten weiß, sondern die Frage nach den Bildern stellt, die wir alle uns machen, um der Welt Sinn zu geben.“ (Diagonale 2023)

Premiere in Anwesenheit des Filmteams
Dienstag, 18. Juni 2024, 20:00

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VENI VIDI VICI – ab 13. September im Stadtkino


Der neue Film von Julia Niemann & Daniel Hoesl beschäftigt sich, nach WINWIN und DAVOS, ein weiteres Mal mit dem Thema Geld. Weltpremiere wurde am Sundance Filmfestival gefeiert! Nun kommt der Film in die heimischen Kinos.

In ihrer Satire zeigen Daniel Hoesl und Julia Niemann: Grausamkeit ist Lustgewinn aus dem Leiden der Anderen. VENI VIDI VICI ist eine sarkastische Anklage von Dekadenz und Whitewashing durch Achtsamkeits- und Diversitätsrhetorik, aber auch ein Spiel mit der Lust am Verbotenen – sowie mit der Lust des Publikums. Insofern ist dies ein Film, der uns alle in die Verantwortung nimmt. (Diagonale 2024)

VENI VIDI VICI
Viktoria und Amon Maynard führen mit ihren Kindern ein fast perfektes Leben. Erfolgreich mit ihren Geschäften sind sie maßlos reich. Die Welt liegt ihnen zu Füßen, es gibt kein Risiko. Zum Ausgleich geht Amon zur Jagd, aber er schießt keine Tiere. VENI VIDI VICI ist ein Film über Gewinner und über Verlierer, über uns und die Anderen.

Ab 13. September im Stadtkino!


Premiere: OMEN + Gespräch mit Regisseur Baloji am 6. Juni


Wir freuen uns sehr, dass wir Baloji, den Allroundkünstler und Regisseur des Films OMEN für ein Live Zoom-Gespräch begrüßen dürfen.

OMEN
Koffi ist besessen. Das glaubt zumindest seine Familie, die ihn deshalb Zabolo, Zeichen des Teufels, nennt. Er kehrt nach vielen Jahren erstmals an seinen Geburtsort im Kongo zurück, nachdem er dort jahrelang geächtet wurde. Koffi will sich den Segen der Familie für seine Heirat mit Alice einholen, mit der er in Belgien lebt. Doch die alten Feindseligkeiten sind weiterhin spürbar, einzig seine Schwester Tshala steht dem kollektiven Aberglauben kritisch gegenüber. Koffi will die Gründe für seine Ächtung verstehen und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis. Und dann ist da noch Paco, ein Junge aus einer Straßengang, dessen Schicksal mit Koffis Leben verbunden zu sein scheint …

Mit seinem vielfach ausgezeichneten Spielfilmdebüt erforscht der Musiker, Filmemacher und Allroundkünstler Baloji auf eindringliche Weise, wie sehr Aberglauben und Vorurteile das Schicksal seiner vier Hauptfiguren beeinflussen. OMEN ist ein Film voller unvergesslicher Bilder, ein umwerfender Beweis für die kreative Energie des aktuellen afrikanischen Kinos.

Der Abend findet in Kooperation mit nonstop statt. Du hast noch kein Kinoabo? Dann schnell abschließen auf: https://nonstopkino.at/

Premiere + Gespräch
Donnerstag, 6. Juni 2024, 20:00
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… ned, tassot, yossot … – Frauen, Fußball, Nordkorea ab 21. Juni im Kino!


… ned, tassot, yossot … – Frauen, Fußball, Nordkorea ist eine Langzeitbeobachtung von vier (ehemaligen) Fußballerinnen des Nationalteams von Nordkorea. Als Fortsetzung des Dokumentarfilms HANA, DUL, SED … (AT 2009) erstreckt sich die Erzählung über insgesamt 20 Jahre Leben in der letzten totalitären kommunistischen Diktatur.

Rund fünf Jahre nach ihrem Film Hana, dul, sed … aus dem Jahr 2009 kehrt Brigitte Weich nach Nordkorea zurück, um vier Fußballerinnen der Nationalmannschaft zu befragen, wie sich ihre Leben weiterentwickelt haben. Im freundschaftlich-kollegialen Miteinander mit den Protagonistinnen entsteht eine Arbeit, die nicht nur über das Leben als Profisportlerin in Nordkorea zu berichten weiß, sondern die Frage nach den Bildern stellt, die wir alle uns machen, um der Welt Sinn zu geben. (Diagonale 2023)

Ab 21. Juni im Stadtkino!

Premiere DIE GUTEN JAHRE: Film & Gespräch am 14. Juni


Um seine Mutter mit beginnender Demenzerkrankung zu pflegen, zieht der erfolgreiche Magazinfotograf Michael Appelt mit Anfang fünfzig wieder in sein altes Kinderzimmer ein.
Appelt, der nach einem langen Krankenhausaufenthalt selbst traumatisiert ist und an einer schweren Depression leidet, kümmert sich liebevoll um die Mutter und träumt von früheren Abenteuern, als seine von der Fotografie dominierte Welt noch in Ordnung war.

Reiner Riedlers Dokumentarfilm ist ein persönliches Porträt über einen Freund und Wegbegleiter, das nicht bloß von essenziellen Themen des Menschseins, des Älterwerdens und der Konfrontation mit dem Ausweglosen erzählt, sondern darüber hinaus auch Michael Appelts eindrückliches fotografische OEuvre zugänglich macht.

Premiere am 14. Juni um 20:00
TICKETS

Schulvorstellungen von MIT EINEM TIGER SCHLAFEN jetzt buchen!


Exklusive Vorstellungen für Schulklassen!
MIT EINEM TIGER SCHLAFEN gibt auf eindrucksvolle Weise Einblick in das Leben der österreichischen Malerin Maria Lassnig. Der Film eignet sich besonders gut als Ergänzung für den Unterricht.

Begabtes Kind, verlassene Tochter, entschlossene Frau, einsame Künstlerin, Erforscherin innerer Welten, gefeierte Malerin. Der Film MIT EINEM TIGER SCHLAFEN von Anja Salomonowitz ist ein poetisches Portrait der österreichischen Malerin Maria Lassnig (Birgit Minichmayr). Ein Film über ihre Suche nach ihrem ganz persönlichen, künstlerischen Ausdruck, ihren Kampf in der männlichen Kunstwelt, ihr körperliches Ringen um ihre Malerei, in der sie ihren inneren Schmerz auf die Leinwand bringt. Und dann auch ein Film über ihren großen künstlerischen Erfolg.

Gerne können Sie zu individuellen Zeiten Schulvorstellungen im Stadtkino buchen.
Wir stellen Unterrichtsmaterialien, und auf Wunsch auch Presseinformationen und Kritiken zur Verfügung.
Anmeldung und weitere Information unter schule@stadtkinowien.at

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