Filmreihe „Frauenkörper und ihre Geschichten“ mit SMOKE SAUNA SISTERHOOD + Regiegespräch am 15. April


Die Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe lädt im Rahmen ihrer Filmreihe „Frauenkörper und ihre Geschichten“ am Mittwoch, den 15. April 2026 um 18:00 zu SMOKE SAUNA SISTERHOOD.

In einer Hütte tief im schneebedeckten Wald treffen sich Frauen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zum gemeinsamen Saunieren. Mit den Hüllen fallen Tabus. Sanfte Stimmen flüstern unausgesprochene Ängste und leidvolle Erkenntnisse in das schützende Dunkel der dampferfüllten Sauna.


Aufgefangen vom leisen Zuhören ihrer Gefährtinnen berichten die Frauen von ersten Liebschaften, aber auch von sexuellen Übergriffen und unerträglichen Geburtsschmerzen. Dieses transformative Ritual begleitet Filmemacherin Anna Hints in SMOKE SAUNA SISTERHOOD.

Der in seiner Intimität fast mystische Dokumentarfilm zeigt Frauen nicht, wie sie sind, sondern in ihrem Werden, erzählt von jenen Veränderungen, die sich in das Leben und den Körper einer Frau einschreiben. Dank tiefer Empathie und Menschlichkeit gelingt ein ungeschönter und dennoch immer extrem fokussierter Blick ins Innere der Rauchsaunen – einer Tradition, die von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Nach dem Film Gespräch mit Regisseurin Anna Hints.

Mittwoch, 15. April 2026, 18:00 |  Film & Gespräch | Tickets zum Spezialpreis von 7€

Schulvorstellungen im Stadtkino: NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER am 13. April


Filmangebote, exklusiv für Schulklassen!

Bei uns können Sie sich zu einem fixierten Termin zu einer Schulvorstellung anmelden, oder ab einer Gruppengröße von 40 Personen eine Schulvorstellung zum Wunschtermin buchen.

Für den Film STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT gab es am 23. März um 11:00 eine Schulvorstellung. Für weitere Termine melden Sie sich bitte unter: c.oedl@stadtkinowien.at

Für den Film NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER bieten wir am 13. April um 9:00 eine Schulvorstellung an. Anmeldung erforderlich unter: c.oedl@stadtkinowien.at

Der Preis pro Kinokarte für Schüler*innen beträgt EUR 6,00.–, zwei Begleitpersonen pro Klasse erhalten kostenlosen Eintritt.

Der Kinodokumentarfilm STOFF – Ein Spitzengeschäft folgt einer wenig beachteten Verbindung zwischen Nigeria und Österreich, erzählt anhand von Stoffen und ihrer Geschichte. Was als Erzählung über den Handel mit Luxusstickereien beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Machtverhältnissen.

In NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER lernen wir mit spielerischer Leichtigkeit, Humor und mithilfe vieler Expert*innen das Staatsbürgerschaftssystem in Österreich kennen, seine Abgründe, Absurditäten und Tücken. Da stellt sich die Frage: „Wie österreichisch bist du?“ oder „Was ist denn ein echter Österreicher?“ – das Diskussionspotenzial ist enorm!

WILD RELATIVES in Kooperation mit dem KunstHausWien am 22. April & 22. September


Im Rahmen der Ausstellung Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures zeigt das Stadtkino im Künstlerhaus in Kooperation mit der Klima Biennale Wien und dem KunstHausWien den dokumentarischen Essayfilm Wild Relatives (2018) von Jumana Manna, Künstlerin der Ausstellung.

Der Film begleitet den Transfer von Saatgut zwischen dem Svalbard Global Seed Vault im norwegischen Spitzbergen und der Bekaa-Ebene im Libanon. Er erzählt davon, wie Saatgutkopien der syrischen Agrarforschungseinrichtung ICARDA, die aufgrund des Bürgerkriegs in den Libanon evakuiert werden musste, aus dem arktischen Saatguttresor entnommen, auf Felder im Libanon angepflanzt und von dort wieder nach Norwegen zurückgeführt werden – unter den Bedingungen von Krieg, Klimawandel und globalen Machtverhältnissen. Wild Relatives macht die vielschichtigen Verflechtungen ökologischer, politischer und sozialer Prozesse sichtbar und eröffnet eine poetische Reflexion über Biodiversität, Verlust und Widerständigkeit.

Jumana Manna ist eine palästinensisch-amerikanische Künstlerin und Filmemacherin. In ihren Arbeiten setzt sie sich kritisch mit extraktivistischen und neokolonialen Praktiken auseinander und untersucht Spannungsfelder zwischen Moderne und Tradition in den Bereichen Architektur, Landwirtschaft und Recht. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Jerusalem.

Alena Williams ist Professorin für Theorie und Vermittlung von Gegenwartskunst am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste in Wien. Sie unterrichtet zeitgenössische Kunstgeschichte und -theorie, Film- und Medienwissenschaften sowie Medienökologien.

Regulärer Ticketpreis: 10,50 €

Mit Klima Biennale Wien Festivalpass: 9 €
Mit Ausstellungsticket KunstHausWien: 9 €

Mit einem Kinoticket für das Screening von Wild Relatives erhalten Sie ein ermäßigtes Ausstellungsticket im KunstHausWien um 13 €.

Mi 22.04.2026, 20:00 + Artist Talk mit der Künstlerin Jumana Manna, Moderation: Alena Williams. In englischer Sprache. TICKETS
Di 22.09.2026, 18:00 nur Screening TICKETS soon available

Filmscreening & Artist Talk
Wild Relatives von Jumana Manna 

As part of the exhibition Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures, Stadtkino im Künstlerhaus, in cooperation with Klima Biennale Wien and KunstHausWien, is showing the documentary essay film Wild Relatives (2018) by Jumana Manna, an artist featured in the exhibition.

The film follows the journey of seeds between the Svalbard Global Seed Vault in Spitsbergen, Norway, and the Bekaa Valley in Lebanon. It tells how seeds from the Syrian gene bank ICARDA were first stored in the Arctic seed vault after the escalation of the war and later returned to fields in Lebanon for propagation, where they are recultivated under the conditions of war, climate change, and global power relations. In this way, Wild Relatives makes visible the complex interconnections between ecological, political, and social processes and opens up a poetic reflection on biodiversity, loss, and resilience.

Jumana Manna is a Palestinian-American artist and filmmaker. In her work, she critically examines extractivist and neocolonial practices and explores tensions between modernity and tradition in the fields of architecture, agriculture, and law. She lives and works in Berlin and Jerusalem.

Alena Williams is a professor of theory and mediation of contemporary art in the Institute for Art Theory and Cultural Studies at the Academy of Fine Arts Vienna. She teaches courses in contemporary art history and theory; film and media studies; and the environmental humanities.

Regular ticket price: €10.50
With Klima Biennale Vienna Festival Pass: €9
With KunstHausWien exhibition ticket: €9

With a ticket for the screening of Wild Relatives, you can purchase a discounted exhibition ticket at KunstHausWien for €13.

Wed 22.04.2026, 20:00 + Artist Talk with Jumana Manna, moderated by Alena Williams. The talk will be held in English. TICKETS
Tue 22.09.2026, 18:00 only screening TICKETS soon available

KinoConnect präsentiert WENJA + Gespräch am 1. April


„WENJA“ erzählt die fesselnde Geschichte einer jungen Frau mit Gedächtnisverlust, die sich auf die Suche nach ihrer Identität begibt und dabei von mysteriösen Halluzinationen heimgesucht wird. Während Realität und Visionen zunehmend verschwimmen, erkennt Wenja, dass ihre persönliche Vergangenheit untrennbar mit den Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt verknüpft ist. Auf einer tieferen Ebene entfaltet der Film sich als allegorisches Märchen über den Umgang der Menschheit mit dem Klimawandel – zwischen Verdrängung, Schuld und der Möglichkeit zu einem radikalen Neuanfang.

„WENJA“ wurde vollständig ehrenamtlich von den Mitgliedern der Theater AG Hipstedt realisiert und durch die Europäische Union, den Fonds Soziokultur sowie den Landschaftsverband Stade gefördert.

Nach dem Film freuen wir uns, mit euch in eine Diskussion mit Astrid Sailer und Noe Hoffelt von klimareporter.in über Klimagerechtigkeit, die Ignoranz der Politik und die gesellschaftlichen Folgen einzusteigen.

Über KinoConnect
KinoConnect ist ein Projekt von jungen Menschen für junge Menschen und Interessierte, um diverse Lebensrealitäten zu erzählen. Geschichten in Filmen und in den Medien sind oft nicht repräsentativ für die vielfältigen Lebenserfahrungen in unserer Gesellschaft. Repräsentation der eigenen, diversen Lebensrealität kann vor allem junge Menschen inspirieren und bestärken. In diesem Projekt wollen wir jungen Menschen und Interessierten die Möglichkeit bieten, einen Berührungspunkt mit neuen Geschichten, Perspektiven und Themen zu erlangen, damit sie sich kostengünstig mit Themen beschäftigen können, die Bestandteil ihres Alltags sind. Durch Gespräche mit Filmemacher:innen, Expert:innen und anderen jungen Menschen bieten wir die Möglichkeit, einen Austausch zu relevanten Themen wie Queerness, Klimawandel, Behinderungen, Feminismus, Migration und Repräsentation nicht weißer Menschen in der Gesellschaft beizuwohnen.

Film & Gespräch
Mi, 1. April 2026, 17:00
TICKETS
U25 gibt es 7€ Tickets direkt an der Kinokassa zu kaufen

Das Projekt ist gefördert vom Europäischen Solidaritätskorps und dem OeAD.
Instagram: @kinoconnectclub

GIRLS & GODS + Gespräch mit Inna Shevchenko in Kooperation mit den Wiener Festwochen am 24. Mai


Können Feminismus und Religion koexistieren? Girls & Gods ist eine furchtlose Reise, angeführt von Inna Shevchenko, der Autorin und Initiatorin des Projekts, um genau diese Frage zu beantworten. Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, tauscht nun Protest gegen Dialog, indem sie Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen einlädt.

GIRLS & GODS mit anschließendem Gespräch mit Protagonistin und Aktivistin Inna Shevchenko
In Kooperation mit Wiener Festwochen im Rahmen der Filmreihe: „Thank Godess!“

Programmtipp: STATE OF FAITH – Rede von Inna Shevchenko am 17. Mai bei den Wiener Festwochen.

Sonntag, 24. Mai, 19:30
Tickets



ALL MY SISTERS ab 24. April im Kino!


Teheran, Iran. Zwischen 2007 und 2025 begleiten wir drei Schwestern beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus?

Achtzehn Jahre lang hat Massoud Bakhshi seine beiden Nichten mit der Kamera begleitet. Aus den Kindern werden Teenager, deren Alltag zunehmend von Regeln, Verboten und Fragen nach Freiheit bestimmt ist. Aus der Gegenwart blicken sie auf ihre Kindheit zurück, die Fragen erscheinen größer und klarer denn je. All My Sisters verhandelt weibliche Selbstbestimmung und politischen Widerstand im Iran und zeigt, wie sich Widersprüche leise, schleichend und sehr persönlich formen. (Diagonale 2026)

Ab 24. April im Stadtkino!


ALPHA von Julia Ducournau ab 10. April im Kino


ALPHA ist der neue Film der aufsehenerregenden Regisseurin Julia Ducournau, die mit ihrem vorherigen Film TITANE die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes gewonnen hat. ALPHA feierte Premiere beim Filmfestival in Cannes 2025 und kommt nun ins Kino.

Alpha, eine 13-jährige Teenagerin, lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter zusammen. Ihre
Welt bricht zusammen, als sie eines Tages mit einem Tattoo auf dem Arm aus der Schule kommt.

Hauptdarstellerin Golshifteh Farahani wurde beim Filmfestival in Locarno 2025 mit dem Excellence Award Davide Campari geehrt.

GRÜNES LICHT – Film und Gespräch am 16. April  


„Über das Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht“
– Gesprächsreihe um den Kinostart von GRÜNES LICHT (R: Pavel Cuzuioc).

Gemeinsam mit Expert*innen beleuchten wir im Anschluss an eine Vorführung von GRÜNES LICHT das Thema Suizidprävention und Krisenbewältigung und sprechen über die Feinheiten von Trauerarbeit, die bereits vor dem Ableben beginnt.  

zu Gast:
Prim. Dr. Thomas Kapitany (Ärztlicher Leiter des Kriseninterventionszentrum Wien und stv. Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Suizidprävention)
Mag. Alexander Grabenhofer-Eggerth (Leiter Koordinationsstelle SUPRA, Gesundheit Österreich)
Anna Kirst (Editorin GRÜNES LICHT)
Mag.a Barbara Haid (Präsidentin Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie)

Moderation: Lucia Laggner (Wissenschaftsjournalistin und Podcasterin)

GRÜNES LICHT folgt Dr. Spittler, einem Neuropsychiater, der an der Schnittstelle von Medizin, Recht und Eigenverantwortung Menschen bei Ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende begleitet – ein Alltag in dem es keine einfachen Antworten gibt.  

Film + Gespräch
Donnerstag, 16. April 2026, 19:00 TICKETS

In Kooperation mit dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie.

GRÜNES LICHT – Film und Gespräch am 9. April


„Über das Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht“ – Gesprächsreihe um den Kinostart von GRÜNES LICHT (R: Pavel Cuzuioc)

Im Anschluss an das Screening diskutieren Expert:innen aus Recht und Medizin über die juristische Lage um den assistierten Suizid in Österreich, die Ethik des Helfens und darüber, was es heißt, jemandem dabei zu helfen, aus dem Leben zu scheiden.

zu Gast:
Dr. Michael Halmich (Jurist und Ethikberater, Leiter FORUM Gesundheitsrecht)
Prim. Dr. Rainer Thell (Intensivmediziner und Medizinethiker)
Hofrat Dr. Thomas Holzgruber (Patient*innenombudsmann der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien)
Nicole Meissner (Geschäftsführerin der St. Elisabeth-Stiftung und Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien)
Moderation: Doris Helmberger-Fleckl, Chefredakteurin, DIE FURCHE

GRÜNES LICHT folgt Dr. Spittler, einem Neuropsychiater, der an der Schnittstelle von Medizin, Recht und Eigenverantwortung Menschen bei Ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende begleitet – ein Alltag in dem es keine einfachen Antworten gibt.

Film + Gespräch
Donnerstag, 9. April 2026, 19:00 TICKETS

In Kooperation mit dem Forum Gesundheitsrecht und der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, sowie DIE FURCHE.

GRÜNES LICHT – Film und Gespräch am 2. April


„Über das Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht“ – Gesprächsreihe um den Kinostart von GRÜNES LICHT (R: Pavel Cuzuioc)

Am 2. April zeigen wir GRÜNES LICHT von Pavel Cuzuioc und sprechen im Anschluss mit Expert*innen aus Medizin und Suizidpräventionsforschung über das auch in Österreich immer relevantere Spannungsfeld zwischen Palliativmedizin und assistiertem Suizid.

Zu Gast:
Dr. Gudrun Kreye (Präsidentin Österreichischen Palliativgesellschaft)
Dr. Thomas Niederkrotenthaler (Leitung Unit Public Mental Health, Med Uni Wien und Gründungsvorsitzender der Wiener Werkstätte für Suizidforschung)

Moderation: Johann Kneihs (Journalist)

GRÜNES LICHT folgt Dr. Spittler, einem Neuropsychiater, der an der Schnittstelle von Medizin, Recht und Eigenverantwortung Menschen bei Ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende begleitet – ein Alltag in dem es keine einfachen Antworten gibt.

Film + Gespräch
Donnerstag, 2. April 2026, 19:00 TICKETS

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