NO MERCY & Gespräch mit Beatrice Frasl und Ingrid Brodnig am 27. April


Wir freuen uns auf eine Sondervorstellung des Films NO MERCY mit anschließendem Podiumsgespräch.

NO MERCY vereint die revolutionärsten Regisseurinnen* unserer Zeit in einem explosiven Dialog über Macht, Lust, Wut und Freiheit. Ein filmischer Streifzug ins Herz des feministischen Filmschaffens: kompromisslos, sinnlich und humorvoll – und vor allem ein großes Kinoerlebnis.

Zu Gast:  Beatrice Frasl (Autorin „Entromantisiert euch!“ & „Patriarchale Belastungsstörung“, Podcasterin „Große Töchter“, Kolumnistin, Kulturwissenschafterin und Feministin) und Ingrid Brodnig (Autorin Feindbild Frau“, „Hass im Netz“, „Einspruch!“ & „Wider die Verrohung“, Journalistin und Kolumnistin bei Der Standard).

Montag, 27. April: 20:00 Uhr – TICKETS
Tickets zum kinoliebe Preise 7€!

Premiere ALL MY SISTERS am 24. April


Wir freuen uns auf die Premiere von ALL MY SISTERS im Rahmen des RED LOTUS ASIAN FILM FESTIVALS!

Aufwachsen in Teheran: 18 Jahre lang, von 2007 bis 2025, hat Massoud Bakhshi seine drei Nichten Mahya, Maleka und Zahra mit der Kamera begleitet, von früher Kindheit bis ins Erwachsenenleben. Sie gehen zunächst spielerisch und voller Neugier, später zurückhaltend und reflektierend mit der Präsenz der Kamera in ihrem Leben um. Aufwachsen in Teheran, das passiert in diesem Film viel im Privaten, und dennoch: es geht immer auch um ein Ausprobieren und ein Ausloten von Freiheit/en und Grenzen, vor allem aber um (gesellschaftliche) Erwartungen, die an die drei Schwestern herangetragen werden, ob implizit oder explizit. Ihre Antworten auf diese Erwartungen lassen uns über Gestaltungsspielräume nachdenken: darüber, was „Frau werden“ und was „Frau sein“ in Teheran heißen mag – und was in Wien, Frankfurt, Peking oder Mumbai.

Massoud Bakhshi hat mit einer kurzen Szene gegen Ende des Films der Bewegung „Women, Life, Freedom“ im Iran ein Denkmal gesetzt. Die Frage, wie weibliche Freiheit entsteht, sollten wir uns allerdings überall stellen.

Freitag, 24. April 2026, 18:30 OmeU
Tickets

SAINT OMER von Alice Diop am 17. Mai


Anlässlich des Stücks „Le Voyage de la Vénus Noire“ von und mit Alice Diop bei den Wiener Festwochen, zeigen wir am 17. Mai 2026 den beeindruckenden Film SAINT OMER von Alice Diop.

Mit einer bewusst ruhigen, aber kompromisslosen Bildsprache behandelt sie Themen wie Identität, Migration und Kolonialismus. Ihre Filme erzählen von Menschen, deren Stimmen wenig Gehör in der Öffentlichkeit finden. Ihre Arbeit wird durch Diops Streben geprägt, einzigartige Lebensläufe vom Rand ins Zentrum zu rücken. Dabei verwandelt sie persönliche Geschichten in politische Bilder.

Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin Alice Diop in SAINT OMER von Brüchen in weiblichen Biografien. Ein packender, intelligenter Film über universelle Fragen von Wahrheit, Ausgrenzung und Mutterschaft.

SAINT OMER wurde beim Filmfestival Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und war offizieller Kandidat Frankreichs für den Auslands-Oscar 2023.

So, 17. Mai 2026, 20:15 SAINT OMERTICKETS

ROSEBUSH PRUNING ab 8. Mai im Kino!


In einer luxuriösen Villa unter der katalanischen Sonne leben die US-amerikanischen Geschwister Jack, Ed, Anna und Robert in Abgeschiedenheit und ererbtem Reichtum. Stets mit der neuesten Designerkleidung angetan suchen sie Liebe und Bestätigung vor allem untereinander. Den Forderungen ihres blinden Vaters gehen sie aus dem Weg. Als Jack, der älteste Bruder und Dreh- und Angelpunkt der Familie, verkündet, dass er mit seiner Freundin Martha zusammenziehen will, werden die Bande durchtrennt. Ed sieht sich gezwungen, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter aufzudecken. Generationsübergreifende Lügen kommen ans Licht, und das Gefüge der Familie beginnt langsam zu zerfallen. Eine beißende Satire über die Absurdität der traditionellen patriarchalischen Familie. (Berlinale 2026)

»An outrageous pansexual pantomime so out-there that ›What the actual f*ck?‹ doesn’t even begin to cover it.«
— Damon Wise, Deadline
 
»Ferocious fun […] A fabulous feast for the eyes and ears.«
— Stephen A. Russell, Time Out
 
»A nasty-chic immorality tale […] If you’re going to eat the rich, they may as well be delicious.«
— Guy Lodge, Variety

Ab 8. Mai im Stadtkino!

Wiener Arbeitsfilmfestival von 18.-22. Mai 2026


Von 18.–22. Mai 2026 findet das 2. Wiener Arbeitsfilmfestival im Stadtkino im Künstlerhaus und Admiralkino statt.

Das Arbeitsfilmfestival bringt eine Arbeitswoche lang die neuesten und relevantesten Filme zu Arbeit, Beruf und Bildung ins Kino. Greifbare Bilder, die gesellschaftspolitische Debatten über eine humanere Arbeitswelt und gerechtere Bildung anstoßen.
Heuer dreht sich beim Festival alles um das Schwerpunktthema: Frauen.Arbeit.Film.

Schulprogramm
Mit einem eigenen Schulprogramm knüpfen wir an den besonderen Erfolg vom Vorjahr an. Auf vielfachen Wunsch von Schulen und Lehrkräften finden die Schulvorstellungen in der letzten Schulwoche von 29. Juni bis 3. Juli 2026 statt. In dieser Programmschiene gibt es Filme, die allgemeine Themen rund um Lernen und Berufe aufgreifen, und solche, die spezielle Berufsfelder, wie z.B. die Pflege, Handel oder Gastronomie betreffen. Dank der Unterstützung durch die AK Wien ist der Besuch dieser Vorstellungen wieder bei freiem Eintritt möglich.


Das vollständige Programm wird Anfang Mai präsentiert.

RAW und TITANE von Julia Ducournau im April im Stadtkino!


Zum Kinostart von ALPHA, dem neuen Film der aufsehenerregenden Regisseurin und Palme d’Or Gewinnerin Julia Ducournau, zeigen wir ihre zwei früheren Werke noch einmal auf der Leinwand!

TITANE
R: Julia Ducournau, FR 2021, 108 min, OmdU
TITANE ist die nächste Zündstufe im Body-Horror-Kosmos, ein Traktat zu Identität und Gender, Mechanik und Fleisch. Visionäre Provokation, unterspült von unerwarteter Zärtlichkeit, so profund wie vulgär. Ein Film für die Ewigkeit, zu Recht Gewinner der Goldenen Palme in Cannes.
TRAILER
Samstag, 4.4., 20:30TICKETS
Freitag, 17.4, 20:30TICKETS

RAW
R: Julia Ducournau, BL/FR 2016, 99 min, OmdU
Eigentlich isst Justine, Studentin der Veterinärmedizin, kein Fleisch. Aber dann passiert da diese Sache und die junge, unschuldige Frau entwickelt seltsame, um nicht zu sagen: ziemlich befremdliche, nein, eigentlich ganz und gar abstoßende Gelüste. Ducournau kennt in ihrem ebenso wagemutigen wie stilsicheren Debüt nach eigenem Drehbuch keine Hemmungen; sie taucht ein Coming-of-Age-Drama in Blut und Gekröse und folgt dem Erwachen der Lust Justines am Fleischfressen und am Sex bis in die purpurfinstersten Tiefen, dorthin, wo die animalischen Instinkte lauern und der Mensch dem Raubtier gleicht. Nichts für Zartbesaitete.
TRAILER
Montag, 13.4., 20:30 – kinoliebe Montag TICKETS um 7€

ALPHA ist ab 10. April im Kino! – Alle Spielzeiten

Filmreihe „Frauenkörper und ihre Geschichten“ mit SMOKE SAUNA SISTERHOOD + Regiegespräch am 15. April


Die Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe lädt im Rahmen ihrer Filmreihe „Frauenkörper und ihre Geschichten“ am Mittwoch, den 15. April 2026 um 18:00 zu SMOKE SAUNA SISTERHOOD.

In einer Hütte tief im schneebedeckten Wald treffen sich Frauen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zum gemeinsamen Saunieren. Mit den Hüllen fallen Tabus. Sanfte Stimmen flüstern unausgesprochene Ängste und leidvolle Erkenntnisse in das schützende Dunkel der dampferfüllten Sauna.


Aufgefangen vom leisen Zuhören ihrer Gefährtinnen berichten die Frauen von ersten Liebschaften, aber auch von sexuellen Übergriffen und unerträglichen Geburtsschmerzen. Dieses transformative Ritual begleitet Filmemacherin Anna Hints in SMOKE SAUNA SISTERHOOD.

Der in seiner Intimität fast mystische Dokumentarfilm zeigt Frauen nicht, wie sie sind, sondern in ihrem Werden, erzählt von jenen Veränderungen, die sich in das Leben und den Körper einer Frau einschreiben. Dank tiefer Empathie und Menschlichkeit gelingt ein ungeschönter und dennoch immer extrem fokussierter Blick ins Innere der Rauchsaunen – einer Tradition, die von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Nach dem Film Gespräch mit Regisseurin Anna Hints.

Mittwoch, 15. April 2026, 18:00 |  Film & Gespräch | Tickets zum Spezialpreis von 7€

Schulvorstellungen im Stadtkino: NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER am 13. April


Filmangebote, exklusiv für Schulklassen!

Bei uns können Sie sich zu einem fixierten Termin zu einer Schulvorstellung anmelden, oder ab einer Gruppengröße von 40 Personen eine Schulvorstellung zum Wunschtermin buchen.

Für den Film STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT gab es am 23. März um 11:00 eine Schulvorstellung. Für weitere Termine melden Sie sich bitte unter: c.oedl@stadtkinowien.at

Für den Film NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER bieten wir am 13. April um 9:00 eine Schulvorstellung an. Anmeldung erforderlich unter: c.oedl@stadtkinowien.at

Der Preis pro Kinokarte für Schüler*innen beträgt EUR 6,00.–, zwei Begleitpersonen pro Klasse erhalten kostenlosen Eintritt.

Der Kinodokumentarfilm STOFF – Ein Spitzengeschäft folgt einer wenig beachteten Verbindung zwischen Nigeria und Österreich, erzählt anhand von Stoffen und ihrer Geschichte. Was als Erzählung über den Handel mit Luxusstickereien beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Machtverhältnissen.

In NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER lernen wir mit spielerischer Leichtigkeit, Humor und mithilfe vieler Expert*innen das Staatsbürgerschaftssystem in Österreich kennen, seine Abgründe, Absurditäten und Tücken. Da stellt sich die Frage: „Wie österreichisch bist du?“ oder „Was ist denn ein echter Österreicher?“ – das Diskussionspotenzial ist enorm!

WILD RELATIVES in Kooperation mit KunstHausWien und Klima Biennale Wien am 22. April & 22. September


Im Rahmen der Ausstellung Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures zeigt das Stadtkino im Künstlerhaus in Kooperation mit der Klima Biennale Wien und dem KunstHausWien den dokumentarischen Essayfilm Wild Relatives (2018) von Jumana Manna, Künstlerin der Ausstellung.

Der Film begleitet den Transfer von Saatgut zwischen dem Svalbard Global Seed Vault im norwegischen Spitzbergen und der Bekaa-Ebene im Libanon. Er erzählt davon, wie Saatgutkopien der syrischen Agrarforschungseinrichtung ICARDA, die aufgrund des Bürgerkriegs in den Libanon evakuiert werden musste, aus dem arktischen Saatguttresor entnommen, auf Felder im Libanon angepflanzt und von dort wieder nach Norwegen zurückgeführt werden – unter den Bedingungen von Krieg, Klimawandel und globalen Machtverhältnissen. Wild Relatives macht die vielschichtigen Verflechtungen ökologischer, politischer und sozialer Prozesse sichtbar und eröffnet eine poetische Reflexion über Biodiversität, Verlust und Widerständigkeit.

Jumana Manna ist eine palästinensisch-amerikanische Künstlerin und Filmemacherin. In ihren Arbeiten setzt sie sich kritisch mit extraktivistischen und neokolonialen Praktiken auseinander und untersucht Spannungsfelder zwischen Moderne und Tradition in den Bereichen Architektur, Landwirtschaft und Recht. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Jerusalem.

Alena Williams ist Professorin für Theorie und Vermittlung von Gegenwartskunst am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste in Wien. Sie unterrichtet zeitgenössische Kunstgeschichte und -theorie, Film- und Medienwissenschaften sowie Medienökologien.

Regulärer Ticketpreis: 10,50 €

Mit Klima Biennale Wien Festivalpass: 9 €
Mit Ausstellungsticket KunstHausWien: 9 €

Mit einem Kinoticket für das Screening von Wild Relatives erhalten Sie ein ermäßigtes Ausstellungsticket im KunstHausWien um 13 €.

Mi 22.04.2026, 20:00 + Artist Talk mit der Künstlerin Jumana Manna, Moderation: Alena Williams. In englischer Sprache. TICKETS
Di 22.09.2026, 18:00 nur Screening TICKETS soon available

Filmscreening & Artist Talk
Wild Relatives von Jumana Manna 

As part of the exhibition Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures, Stadtkino im Künstlerhaus, in cooperation with Klima Biennale Wien and KunstHausWien, is showing the documentary essay film Wild Relatives (2018) by Jumana Manna, an artist featured in the exhibition.

The film follows the journey of seeds between the Svalbard Global Seed Vault in Spitsbergen, Norway, and the Bekaa Valley in Lebanon. It tells how seeds from the Syrian gene bank ICARDA were first stored in the Arctic seed vault after the escalation of the war and later returned to fields in Lebanon for propagation, where they are recultivated under the conditions of war, climate change, and global power relations. In this way, Wild Relatives makes visible the complex interconnections between ecological, political, and social processes and opens up a poetic reflection on biodiversity, loss, and resilience.

Jumana Manna is a Palestinian-American artist and filmmaker. In her work, she critically examines extractivist and neocolonial practices and explores tensions between modernity and tradition in the fields of architecture, agriculture, and law. She lives and works in Berlin and Jerusalem.

Alena Williams is a professor of theory and mediation of contemporary art in the Institute for Art Theory and Cultural Studies at the Academy of Fine Arts Vienna. She teaches courses in contemporary art history and theory; film and media studies; and the environmental humanities.

Regular ticket price: €10.50
With Klima Biennale Vienna Festival Pass: €9
With KunstHausWien exhibition ticket: €9

With a ticket for the screening of Wild Relatives, you can purchase a discounted exhibition ticket at KunstHausWien for €13.

Wed 22.04.2026, 20:00 + Artist Talk with Jumana Manna, moderated by Alena Williams. The talk will be held in English. TICKETS
Tue 22.09.2026, 18:00 only screening TICKETS soon available

GIRLS & GODS + Gespräch mit Inna Shevchenko in Kooperation mit den Wiener Festwochen am 24. Mai


Können Feminismus und Religion koexistieren? Girls & Gods ist eine furchtlose Reise, angeführt von Inna Shevchenko, der Autorin und Initiatorin des Projekts, um genau diese Frage zu beantworten. Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, tauscht nun Protest gegen Dialog, indem sie Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen einlädt.

GIRLS & GODS mit anschließendem Gespräch mit Protagonistin und Aktivistin Inna Shevchenko
In Kooperation mit Wiener Festwochen im Rahmen der Filmreihe: „Thank Godess!“

Programmtipp: STATE OF FAITH – Rede von Inna Shevchenko am 17. Mai bei den Wiener Festwochen.

Sonntag, 24. Mai, 19:30
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