RED LOTUS ASIAN FILM FESTIVAL von 23.–26. April im Stadtkino!
Auch im fünften Jahr seines Bestehens wird das Festival eine handverlesene Auswahl aktueller, gewagter und zugleich erfolgreicher asiatischer Filme präsentieren. Darüber hinaus wird eine herausragende Persönlichkeit des asiatischen Kinos mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.
Red Lotus richtet sich an Menschen, die das asiatische Kino lieben ebenso wie an all jene, für die die Kinematografien des Kontinents Neuland sind. Red Lotus ist Schaufenster für das asiatische Kino und zugleich Drehscheibe für die Kommunikation mit und zwischen den zahlreichen asiatischen Communities in Wien und über Wien hinaus.
Das Festivalprogramm wird Ende Februar veröffentlicht! nonstop-Kinoabo bei allen Vorstellungen gültig.
DONAU NOIR Film Days ab 30. Jänner
Neue Perspektiven, Weltweites Kino
Unter dem Leitmotiv „New Currents. Black Visions“ schlagen wir eine Brücke zwischen der weltweiten Diaspora und dem Herzen Europas, um Geschichten zu präsentieren, die bisher im Verborgenen blieben. Donau Noir Film Days lädt dazu ein, den Blick zu schärfen und in die tiefen Gewässer des schwarzen Kinos einzutauchen – für eine Zukunft, in der jede Vision ihren Platz findet. Wir freuen uns auf zahlreiche Filme & Talks anlässlich des BLACK HISTORY MONTH in Kooperation mit Black Austria und fresh Magazin. >>>Details zu den Filmen sind unten im Beitrag zu finden.
Die Mission von Donau Noir Film Days Sichtbarkeit schaffen: Schwarzen Filmemacher*innen, Künstler*innen und Visionär*innen eine prominente Bühne geben, um die Vielfalt und Exzellenz des schwarzen Schaffens im globalen Kontext zu feiern. Dialog fördern: Die Kraft des Films als Medium nutzen, um interkulturelle Gespräche anzuregen, Barrieren abzubauen und das Publikum mit weltweiten Realitäten zu verbinden. Qualität kuratieren: „Noir“ als Qualitätssiegel für anspruchsvolles, ästhetisches und tiefgründiges Kino, das gesellschaftliche Normen herausfordert und künstlerische Grenzen erweitert. Heimat neu definieren: Schwarze Identität neu verankern als integralen Bestandteil der europäischen Kultur und ein inklusives Verständnis von „Weltweitem Kino“ fördern.
Idee und Konzept: simon INOU in Kooperation mit Stadtkino
Programm:
Freitag
Freitag, 30. Jänner 2026, 19:30 PREMIERE: STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT – TICKETS R: Katharina Weingartner, Anette Baldauf, Joana Adesuwa Reiterer, Chioma Onyenwe, AT 2025, 88 min, OmdU Ein Film über Frauen, Machtverhältnisse, Stoffe – und über die kolonialen Fäden, die Europa bis heute prägen.
Premiere in Anwesenheit der vier Regisseurinnen des Films: Katharina Weingartner, Anette Baldauf, Joana Adesuwa Reiterer, Chioma Onyenwe, sowie weitere Gäste. Nach dem Film Gespräch im Kinosaal. Im Foyer: Pop Up Shop der Designerin „Distance by O.„
Samstag
Samstag, 31. Jänner 2026, 14:00 Kinderfilm: SUPA MODO – TICKETS R: Likarion Wainaina, KE/DE 2018, 74 min, deutsche Synchronfassung Die neunjährige, unheilbar kranke Jo, träumt davon, eine Superheldin zu sein. Ihr Dorf hilft ihr mit Fantasie und Liebe, ihren größten Wunsch zu erfüllen: einen eigenen Superheldenfilm zu drehen.
Samstag, 31. Jänner 2026, 16:00 HERE TO STAY – TICKETS R: Markus Wailand, AT 2008, 66 min Wien ist die Welthauptstadt des „Hauswandrassismus“. Der Film zeigt die Kämpfe der Black Community gegen rassistische Klischees und ihr Engagement um positive Gegenentwürfe. Film + Gespräch mit den Protagonist:innen: Beatrice Achaleke, Alexis Neuberg (angefragt) und dem Musiker Topoke. Moderation Simon Inou.
Samstag, 31. Jänner 2026, 18:15 FILM & GESPRÄCH: STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT mit Gespräch – TICKETS R: K. Weingartner, A. Baldauf, J. Adesuwa Reiterer, C. Onyenwe, AT 2025, 88 min, OmdU Nach dem Film Gespräch zum Thema „Österreich Kolonial“ mit: Hans Fässler (Historiker, Politiker, Kabarettist, politischer Aktivist und Protagonist im Film), Araba Evelyn Johnston-Arthur (Uni Wien) (angefragt), weitere tba.
Samstag, 31. Jänner 2026, 21:00 THE LEGEND OF THE VAGABOND QUEEN OF LAGOS – TICKETS R: The Agbajowo Collective Nigeria, DE/ZA/US 2024, 101min, OmdU Der Film thematisiert die harte Realität der sogenannten Waterfront-Communities in Lagos, im Grunde schwimmende Slums, deren Existenz durch die Gier von Politikern und Investoren bedroht ist. Vor dem Film: Einführung mit Chioma Onyenwe, eine der Produzentinnen des Films.
Sonntag
Sonntag, 1. Februar 2026, 13:00 DAHOMEY – TICKETS R: Mati Diop, FR/SN/BJ 2024, 67min, OmdU Der preisgekrönte Film beleuchtet die vielschichtigen Sachverhalte rund um Aneignung, Selbstbestimmung und Restitution und wirft darüber hinaus einen poetischen Blick auf eine oft vernachlässigte Vergangenheit.
Sonntag, 1. Februar 2026,14:30 AUSTROSCHWARZ R: Mwita Mataro, Helmut Karner, AT 2025, 98min, OmdU In seinem Dokumentarfilm setzt sich der Künstler Mwita Mataro mit seiner Schwarzen Hautfarbe auseinander, teilt Gedanken, Sehnsüchte und Ängste. Ein Film über Empowerment, nicht über Rassismus. Film + Regiegespräch in Kooperation mit der ÖH Anmeldung HIER möglich! // Register HERE!
Sonntag, 1. Februar 2026, 17:00 MY FATHER’S SHADOW + Regiegespräch – TICKETS R: Akinola Davies Jr., UK/NG 2025, 94min, OmdU Ein bewegendes Drama über zwei Brüder, die an einem einzigen Tag in Lagos die entfremdete Beziehung zu ihrem Vater neu entdecken, während der angespannten politischen Lage Nigerias 1993. Film + Regiegespräch (angefragt) in Kooperation im African Cultural Foundation.
Sonntag, 1. Februar 2026, 20:00 STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT – TICKETS R: K. Weingartner, A. Baldauf, J. Adesuwa Reiterer, C. Onyenwe, AT 2025, 88min, OmdU
Mittwoch
Mittwoch, 4. Februar 2026, 18:00 Mo Harawe – Kurzfilmprogramm – TICKETS Mo Harawe ist ein somalisch-österreichischer Drehbuchautor und Regisseur, der in Mogadischu geboren wurde. Sein Debütfilm THE VILLAGE NEXT TO PARADISE gewann u.a. den Österreichischen Filmpreis 2025. Filme + Regiegespräch: DIE GESCHICHTE VOM EISBÄR, DER NACH AFRIKA WOLLTE (28 min) & WILL MY PARENTS COME TO SEE ME (28 min)
Weitere Filme im Stadtkino-Programm anlässlich des BLACK HISTORY MONTH:
ON BECOMING A GUINEA FOWL R: Rungano Nyoni, IE/UK/US/ZM 2024, 95min, OmeU Nach dem mysteriösen Tod ihres Onkels wird Shula in die dunklen Lügen ihrer Familie verwickelt, als sie bei den Beerdigungsvorbereitungen auf lange verdrängte Geheimnisse stößt. 2. Februar 2026, 18:00 – TICKETS 14. Februar 2026, 20:30 – TICKETS
MY FATHER’S SHADOW R: Akinola Davies Jr., UK/NG 2025, 94min, OmdU Ein bewegendes Drama über zwei Brüder, die an einem einzigen Tag in Lagos die entfremdete Beziehung zu ihrem Vater neu entdecken, während der angespannten politischen Lage Nigerias 1993. 6. Februar 2026, 18:30 – TICKETS
KOKOMO CITY R: D. Smith, US 2023, 73min, engl. OV Ein Dokumentarfilm, der vier schwarze Transfrauen in New York begleitet, während sie offen über ihre Erfahrungen als Sexarbeiterinnen sprechen – über ihre Körper, Gefahren und die Suche nach Akzeptanz. 9. Februar 2026, 17:45 – TICKETS
BLKNWS: Terms & Conditions R: Kahlil Joseph, US 2025, 113min, engl. OV Der Film ist als Erlebnis konzipiert, das analog zur Klangstruktur eines Musikalbums aufgebaut ist. Kollektive Erinnerungen Schwarzer Menschen und die Geschichte der Diaspora werden zu einer vielschichtigen Erzählung zusammengetragen. Joseph ist am besten bekannt für seine Arbeit an Beyonce’s Filmarbeit zu „LEMONADE“ und arbeitet als Künstler (er stellte u.a. bei der Biennale in Venedig aus) sowie Creator vieler Musikvideos. Der Film wurde bei der Viennale mit dem FIPRESCI Preis ausgezeichnet. 16. Februar 2026, 18:00 – TICKETS
KinoConnect Club zu Gast im Stadtkino mit „20.000 Arten von Bienen“ am 27. Jänner
20.000 Arten von Bienen erzählt die Geschichte von Lucía. Lucía ist acht Jahre alt und tut sich schwer den Erwartungen der anderen zu entsprechen. Alle bestehen darauf, sie Aitor oder Cocó zu nennen, die für die anderen ist Lucía ein Junge, aber darin sieht sie sich nicht wieder. Währenddessen stürzt Cocós Mutter Ane in eine berufliche und emotionale Krise. In den Ferien beschließt sie, mit den drei Kindern ihre Mutter zu besuchen. Cocó begibt sich an der Seite der Frauen, die gleichzeitig über ihr eigenes Leben und ihre eigenen Wünsche nachdenken, auf Identitätssuche.
Nicht nur der Film wirft die Frage nach Identitätssuche auf, sondern auch wir. Gemeinsam mit dem Drag King Eric Big Clit möchten wir als KinoConnect am 27. Jänner um 17:00 Uhr im Stadtkino über Geschlechtsidentitäten und queeres Leben sprechen. Vor „20.000 Arten von Bienen“ gibt es noch das Musikvideo „Mein Fell“ von Marie Luise Lehner zu sehen, das auch die ein oder andere Frage zum Thema Geschlecht aufwirft.
Über KinoConnect KinoConnect ist ein Projekt von jungen Menschen für junge Menschen und Interessierte, um diverse Lebensrealitäten zu erzählen. Geschichten in Filmen und in den Medien sind oft nicht repräsentativ für die vielfältigen Lebenserfahrungen in unserer Gesellschaft. Repräsentation der eigenen, diversen Lebensrealität kann vor allem junge Menschen inspirieren und bestärken. In diesem Projekt wollen wir jungen Menschen und Interessierten die Möglichkeit bieten, einen Berührungspunkt mit neuen Geschichten, Perspektiven und Themen zu erlangen, damit sie sich kostengünstig mit Themen beschäftigen können, die Bestandteil ihres Alltags sind. Durch Gespräche mit Filmemacher:innen, Expert:innen und anderen jungen Menschen bieten wir die Möglichkeit, einen Austausch zu relevanten Themen wie Queerness, Klimawandel, Behinderungen, Feminismus, Migration und Repräsentation nicht weißer Menschen in der Gesellschaft beizuwohnen.
KinoConnect Club mit 20.000 ARTEN VON BIENEN 27. Jänner 2026, 17:00 – TICKETS
Auch heuer wird in Wien dem europäischen Kino wieder eine große Bühne geboten: vom 19. bis 26. Februar organisiert das Netzwerk der Nationalen Kulturinstitute und Botschaften der Europäischen Union EUNIC Austria zum dritten Mal das Europäische Film Festival in der österreichischen Hauptstadt. Dabei präsentieren im Stadtkino Wien 18 Länder ihre neuesten Kinoproduktionen, welche sowohl ein Spektrum künstlerischer Aktivitäten als auch ein Abbild der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas darstellen.
Das Europäische Film Festival, genau wie EUNIC Austria selbst, fördert die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Verständnis – insbesondere durch die Präsentation einer abwechslungsreichen und anregenden Auswahl der interessantesten, markantesten und lohnendsten Filme aus jedem der teilnehmenden Länder.
Die Filme sollen Anlass zu Debatten und Gesprächen geben, sowohl gelegentliche KinobesucherInnen als auch passionierte CineastInnen ansprechen und eine Feier dieser Kunstform in einem freundlichen und nicht wettbewerbsorientierten Rahmen sein. Diese Filme liefern keine Antworten oder falsche Gewissheiten, sondern helfen uns, auf individueller und kollektiver Weise, Fragen zu formulieren und sie besser zu verstehen. In einer Zeit der Umbrüche und der Ungewissheit bieten diese Filme die Möglichkeit, nachzudenken, zu prüfen, wo wir stehen, wie wir hierhergekommen sind und wohin wir gehen könnten – gemeinsam.
Kuratiert von Neil Young.
Europäisches Film Festival 19.–26. Februar 2026 im Stadtkino Wien
nonstop Kinoabo bei allen Vorstellungen gültig!
Das Programm wird Ende Jänner hier veröffentlicht.
Premiere: STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT am 30. Jänner
Der Film STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT spannt den Bogen von den Stoffmärkten in Lagos/Nigeria über die Stickereifabriken in Lustenau/Österreich bis zu den historischen Grundlagen des europäischen Reichtums. Es ist ein Film über Frauen, Machtverhältnisse, Stoffe – und über die kolonialen Fäden, die Europa bis heute prägen.
Wir freuen uns die Premiere am 30. Jänner 2026 um 19:30 anzukündigen – als Auftakt eines dreitägigen Festivals zum BLACK HISTORY MONTHS im Stadtkino. Weitere Infos coming soon!
Tickets für die Premiere sind ab sofort erhältlich!
PREMIERE in Anwesenheit der vier Regisseurinnen des Films: Katharina Weingartner, Anette Baldauf, Joana Adesuwa Reiterer, Chioma Onyenwe Freitag, 30. Jänner 2026 – 19:30
Kelly & Michelle – 3 Meisterwerke im Stadtkino! von 2. -19. Jänner
Zum Jahresbeginn gönnen wir uns und euch einen kleinen Fan-Girl & -Boy Moment! Wir nutzen den schönsten Kino-Monat um im Filmschaffen einer unserer liebsten Filmemacherinnen zu schwelgen: Kelly Reichardt.
Das Filmschaffen einer DER american indie Regisseurinnen ist stark mit dem Stadtkino verbunden und wir freuen uns darauf, wieder in drei ihrer Filme eintauchen zu können, der Fokus liegt dabei auf ihrer Zusammenarbeit mit der fantastischen Schauspielerin Michelle Williams. Das erste Mal arbeiteten die beiden bei WENDY & LUCY (2008) zusammen (der bereits im Oktober bei unserer Classic Sneak Reihe im Stadtkino wiederzuentdecken war) und insgesamt spielte Michelle Williams bis heute in vier Filmen der Filmemacherin mit.
Eine der großen Besonderheiten von Kelly Reichardts Filmschaffen ist sicherlich der liebevolle und sympathische Blick auf Figuren, die in anderen Filmen höchstens am Rand auftauchen würden. Außerdem fordert sie die Zuschauer*innen damit heraus, dass sie gerne gängige Genrekategorien uminterpretiert.
So wurden in THE MASTERMIND die Regeln des Heist Movies umgekrempelt und so bricht auch MEEK’S CUTOFF (2010) das Western-Genre auf und statt einem Land-Eroberungs-Epos wird die Reise „west“ zu einem langen Weg durch die leere Landschaft, bis sich die Frauen im Film gegen ihren inkompetenten Anführer widersetzen. CERTAIN WOMEN (2016) erzählt in drei feinsinnig verwobenen Episoden die Geschichten von vier Frauen in Montana. Ein Film über missglückte Kommunikation, Enttäuschungen und Einsamkeit – neben Williams spielen hier drei weitere bahnbrechende Schauspielerinnen: Laura Dern, Kristen Stewart und Lily Gladstone. Und in SHOWING UP (2022) spielt Michelle Williams die Bildhauerin Lizzy, die gerade kurz vor ihrer großen Galerieausstellung steht. Natürlich geht es Reichardt aber nicht um die übliche Aufstieg-und-Fall-eines-Genies-Geschichte. SHOWING UP ist ein leichtfüßiger Film über die ganz alltäglichen Herausforderungen, wenn man als Künstlerin arbeiten möchte, inklusive Brotjob und nervende Familie.
Taucht mit uns ein in unser kleines Neujahrs-Geschenk mit Kelly & Michelle!
MEEK’S CUTOFF R: Kelly Reichardt, USA 2010, 104 min, 35mm, OmdU
1845, während des Oregon-Trails, verirrt sich ein Treck von drei Siedlerfamilien auf dem Weg nach Westen mit ihren Planwagen bei flirrender Hitze in einer ausgetrockneten Steppenlandschaft. Der großmäulige Trapper Meek hat sie mit Verweis auf eine angebliche Abkürzung dorthin geführt. Die Wasservorräte gehen zur Neige, Anspannung und Misstrauen in der Truppe wachsen. Nur die junge Emily (Michelle Williams) begehrt gegen Meek auf und wagt es, sich einem gefangenen Indianer anzunähern, denn er könnte der Lotse auf den richtigen Weg sein.
„Ein feministisch perspektivierter, leiser Western mit ruhigen Bildern im 4:3-Format, zarten, ausgebleichten Farben, malerischen Landschaftsaufnahmen und Musik von Jeff Grace.“ – Arsenal Berlin
CERTAIN WOMEN R: Kelly Reichardt, USA 2016, 107 min, engl. OV
Das Leben von vier sehr unterschiedlichen Frauen kreuzt sich in einer kleinen Stadt in Montana. Eine erschöpfte Anwältin führt eine leidenschaftslose Affäre, ein Ehepaar beschließt, eine Wochenendhütte zu bauen, merkt jedoch, dass ihre Ehe zerbricht, und Beth, eine junge Anwältin, fährt vier Stunden hin und zurück, um einen Erwachsenenbildungskurs über einen banalen Aspekt des Rechts zu unterrichten. Die einsame Rancherin Jamie verliebt sich in Beth und erhofft sich das große Liebesglück…
„Die wunderbare Laura Dern, die subtile Michelle Williams, die stille Kristen Stewart und die vielleicht berührendste unter ihnen, die eigensinnige Lily Gladstone, machen CERTAIN WOMEN zu einem herausragenden Kinoereignis.“ – Viennale
SHOWING UP R: Kelly Reichardt, USA 2022, 108 min, engl. OV
In Portland, Oregon – einer Bastion der US-Gegenkultur –, bereitet die Bildhauerin Lizzy ihre Soloausstellung vor. Dabei lässt sie sich von den Widrigkeiten des Lebens ablenken: von ihrem psychisch kranken Bruder, ihrem schrulligen Vater, einer egoistisch-nachlässigen Vermieterin und Künstlerkollegin sowie einer verletzten Taube. In der Rolle der wortkargen Lizzy zeigt Reichardts Stammschauspielerin Michelle Williams eine ganz neue komische Seite ihres Talents.“ (Jonathan Romney)
„A hand-crafted wonder…a beautifully acted, expertly modulated film…Overflowing with gentle humor and heart.“ – The Hollywood Reporter
Die belgische Regisseurin Alexe Poukine trifft mit ihrem Spielfilmdebut MADAME KIKA den Nerv der Zeit. Mit großer emotionaler Wucht, getragen von der überragenden Leistung der Hauptdarstellerin Manon Clavel, spiegelt der Film die aktuelle Lebensrealität vieler Menschen in Europa wider.
MADAME KIKA erzählt die Geschichte einer Sozialarbeiterin, deren Gehalt zwar zum Überleben, aber nicht zum Leben reicht. Um ihrer Tochter etwas bieten zu können, versucht sie sich als Domina – obwohl sie eigentlich um ihren verstorbenen Partner trauern müsste. Das Portrait einer Frau zwischen Trauer und ökonomischem Druck. Zärtlich , liebevoll und doch bitter-komisch. Ausgezeichnetes Drama von Alexe Poukine mit Manon Clavel in der Hauptrolle.
Ab 16. Jänner im Stadtkino!
Zugabe! Unser Best Of 2025! Von 25. Dezember bis 11. Jänner
Film verpasst? Kein Problem! Mit der ZUGABE geben wir unseren schönsten Filmen des letzten Jahres noch eine Chance auf der Leinwand zu glänzen.
Was als kleiner Unfall beginnt, löst eine Reihe von eskalierenden Folgen aus. Der Gewinner der Goldenen Palme beim Filmfestival in Cannes 2025!
Berufsverbot, Hausarrest, Gefängnisstrafe – die iranischen Machthaber haben schon zu drastischen Mitteln gegriffen, um Jafar Panahi von der Arbeit abzuhalten. Filme hat der Regisseur trotzdem immer gemacht – dann halt eben ohne Genehmigung! EIN EINFACHER UNFALL ist keine Ausnahme. Und er ist so offen politisch und lautstark regimekritisch wie keines seiner Werke zuvor:
Bei einer zufälligen Begegnung in einer Autowerkstatt glaubt ein Familienvater, jenen Mann zu erkennen, der ihn einst im Gefängnis folterte – und kidnappt ihn. Über diese Verwicklungen entsteht, voller Wut und Verzweiflung der Opfer, eine aufgewühlte Anklage gegen das System und seine Vollstrecker.
Oscars 2026: Frankreichs Kandidat Bester Internationaler Film Cannes 2025: Goldene Palme (Bester Film) European Film Awards: Nominierungen für Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Lux Publikumspreis Gotham Awards 2025: Beste Regie (Jafar Panahi), Bestes Originaldrehbuch (Jafar Panahi), Bester internationaler Film
»Eine Erzählung von enormer politischer Wucht« Die Zeit
»EIN EINFACHER UNFALL ist eine Kinoerfahrung, wie es sie nur selten gibt« Der Spiegel
»Ein beeindruckender Film« Süddeutsche Zeitung
»Eine der unverwechselbarsten und mutigsten Stimmen des Kinos« The Guardian
Ab 8. Jänner 2025 im Kino!
KINO FÜR DIE KLEINSTEN – neue Programme! Nächster Termin: 18. Jänner 2026
Wir sind ganz aus dem Häuschen! Ab Dezember 2025 präsentieren wir neu kuratierte Programme für Kinder ab 3 Jahren. Insgesamt erwarten euch 10 neue Kurzfilmprogramme, die von Kinderfilmexpert*innen liebevoll zusammengestellt wurden.
Los geht’s:
7. Dezember, 11:00 Bunte Bande: Stark zusammen! 28. Dezember, 11:00 Das kann ich schon allein! 4. Jänner, 11:00 Laut und leise
18. Jänner, 11:00 Sonne, Mond und Sterne – TICKETS
KINO FÜR DIE KLEINSTEN ist das Programm für kleine Cineast*innen zwischen 3 und 6 Jahren. Gezeigt werden sorgfältig kuratierte bunte Kurzfilmprogramme für die ganze Familie. Nach jedem Kurzfilm haben die kleinen Zuschauer*innen die Möglichkeit, das Gesehene spielerisch im Gespräch mit unseren Filmvermittlerinnen zu reflektieren. (Dauer der Filme ca. 30 min, gesamt ca. 1 Stunde)
Dem (vielleicht ersten) Kinobesuch steht nichts mehr im Weg!
Die neuen KINO FÜR DIE KLEINSTEN Programme sind im Rahmen von COLLABORATE TO INNOVATE entstanden, einem Förderprogramm von Europa Cinemas. Die Programme sind nun auch in den Bundesländern im Moviemento Linz, im KIZROYAL Kino in Graz und im Leokino in Innsbruck zu sehen.