SECOND WIND – Film & Gespräch mit Bruno Kreisky Forum am 8. Juni
Im vergangenen Winter machten sich fünf ukrainische Soldaten – jeder von ihnen schwer verwundet – auf, den Kilimandscharo zu besteigen. Alle fünf leben mit Beinprothesen. Ihre Expedition wurde zum Thema des Dokumentarfilms „Second Wind“, der ihre Reise von den Realitäten des Schlachtfelds bis hin zu den körperlichen und emotionalen Herausforderungen des höchsten freistehenden Berges der Welt nachzeichnet.
Der Film erzählt eine Geschichte von Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit in einer Zeit, in der die Ukraine nicht nur um ihre territoriale Integrität, sondern auch um ihre demokratische Zukunft in Europa kämpft. Über die persönlichen Geschichten von Genesung und Durchhaltevermögen hinaus wirft „Second Wind“ weiterreichende politische Fragen auf:
Wie halten Gesellschaften in Kriegszeiten durch, wie bauen Einzelne ihr Leben nach schweren Verletzungen wieder auf und wie bleiben die Bürger der Ukraine einer europäischen Zukunft verpflichtet?
Im Anschluss an die Vorführung findet eine Podiumsdiskussion statt, die sich auf die politischen und gesellschaftlichen Dimensionen des Films konzentriert: die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Gesellschaft, die Rolle von Veteranen bei der Gestaltung der Zukunft des Landes und die Bedeutung der europäischen Bestrebungen der Ukraine im aktuellen geopolitischen Kontext. Einer der im Film porträtierten Soldaten wird anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen.
Einleitende Worte:
Botschafterin Regina Rusz – Generaldirektorin für kulturelle Angelegenheiten, Ministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Oleksandr Irkhin – stellvertretender Missionsleiter der Botschaft der Ukraine in Wien
Podiumsdiskussion:
Masha Kondakova – Filmregisseurin
Gena Gazin – Produzentin
N.N. – Soldat und Hauptdarsteller des Films
Moderatorin:
Tessa Szyszkowitz – Historikerin, Autorin und Journalistin. Distinguished Fellow am Royal United Services Institute in London.
Film & Gespräch
Montag, 8. Juni 2026
Premiere: ICH VERSTEHE IHREN UNMUT am 21. Mai in Anwesenheit des Teams
Wir freuen uns auf die Premiere von ICH VERSTEHE IHREN UNMUT im Rahmen des Wiener Arbeitsfilmfestivals!
Heike arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.
Nach dem Film freuen wir uns auf ein Gespräch mit:
Sabine Thalau – Hauptdarstellerin
Rafael Kousz – Produzent
Daniel Kunz – Co-Autor
>> Das Gespräch wird live ins KIZ RoyalKino Graz und Leokino Innsbruck übertragen!
Do, 21. Mai 2026, 20:00
Tickets
Special Screening HUNGRIG am 9. Mai
Film & Gespräch mit dem Film HUNGRIG
Ein geheimnisvolles Wesen entdeckt in naher Zukunft eine Welt ohne Menschen und macht sich daran, die Ursache für das Verschwinden der Menschheit aufzuklären. Es folgt Spuren aus der Vergangenheit – Tonaufzeichnungen von Gesprächen mit renommierten Wissenschaftlern, aufgenommen vor dem Aussterben – und erschafft daraus seinen eigenen Dokumentarfilm: Hungrig.
„Ein mutiger und intelligenter Film, der uns durch seine innovative Inszenierung zahlreiche Denkanstöße gibt.“ Cinema Austriaco
Film & Gespräch 9. Mai 2026 17:00
zu Gast: Susanne Brandstätter (Regie) und Gerhard Zoubek (Gründer und Geschäftsführer des ADAMAH BioHof)
TICKETS
75 Jahre Wiener Festwochen – Dokumentation am 21. Juni
Als 1951 die ersten Wiener Festwochen eröffnet wurden, war Wien eine Stadt im Übergang. Gezeichnet vom Krieg, geteilt in Besatzungszonen, suchte die Stadt nach einer neuen Identität – nach einem kulturellen Atem. Von Beginn an waren die Festwochen mehr als ein Festival – es war ein Versprechen, Kunst als verbindendes Element erleben zu können, Räume zu öffnen, wo zuvor Grenzen waren.
Die Dokumentation, 75 Jahre Wiener Festwochen – Schönheit und Provokation ist eine filmische Reise durch die Geschichte eines der bedeutendsten Kulturfestivals Europas. Seltene historische Fernsehaufnahmen treffen auf Probeneindrücke der Jubiläumsproduktion Das beste Stück aller Zeiten des Intendanten Milo Rau. Interviews mit Zeitzeug:innen, Künstler:innen, ehemaligen Intendant:innen und Mitarbeiter:innen zeichnen ein lebendiges Bild von Kunst, Aufbruch und kulturellem Wandel in Wien. Eine Geschichte von Brüchen und Kontinuitäten, von Visionen und Widerständen.
Ein Doku-Film von Felix Breisach in einer Kooperation des ORF mit den Wiener Festwochen
21. Juni 2026, 11:00
Freier Eintritt – Tickets
VIENNA SHORTS von 27. – 31. Mai im Stadtkino
VIENNA SHORTS – 23. Internationales Kurzfilmfestival Wien
Aufmerksamkeit im Fokus
Unter dem Motto Eyes Wide Open widmet sich VIENNA SHORTS von 26. bis 31. Mai der Aufmerksamkeitsökonomie im Zeitalter von Informationsüberfluss, künstlicher Intelligenz und rechtspopulistischer Polarisierung. Mehr als 300 internationale Kurzfilme werden in den schönsten Kinos Wiens zu sehen sein, darunter Wettbewerbe, Porträts, Late Nights und Kinderprogramme.
Festivalprogramm und Tickets ab 7. Mai unter viennashorts.com oder über die Festival-App.
ALL MY SISTERS – Film & Gespräch mit Die Chefredaktion und Amnesty International am 12. Mai
Wer darf sprechen?
ALL MY SISTERS – Film & Diskussion zur Meinungsfreiheit
Der Film erzählt von jungen Menschen, deren Alltag von Einschränkungen der Meinungsfreiheit geprägt ist. Im anschließenden Gespräch diskutieren wir warum freie Meinungsäußerung ein zentrales Menschenrecht ist – und wie Journalismus und Literatur dazu beitragen können, sie sichtbar zu machen.
Am Podium:
Shoura Hashemi (Geschäftsführerin Amnesty International)
Nava Ebrahimi (Autorin und Ingeborg Bachmann Preisträgerin)
Leyli Nouri (Mitbegründer*in des Javaneh-Kollektivs in Wien ansässiges afghanisch-kurdisch-iranisches antifaschistisches feministisches Kollektiv in Solidarität mit der „Jin Jiyan Azadî“-Bewegung)
Moderation: Umuş Gül (Die Chefredaktion)
ALL MY SISTERS – Film & Gespräch
Dienstag, 12. Mai 2026, 19:30 – TICKETS
In Kooperation mit Die Chefredaktion und Amnesty International.
ICH VERSTEHE IHREN UNMUT ab 22. Mai im Kino
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.
ICH VERSTEHE IHREN UNMUT von Kilian Armando Friedrich ab 22. Mai im Kino!
Cinema Next TOUR’26 am 4. Juni im Stadtkino
2026 ist Cinema Next wieder in ganz Österreich unterwegs: Mit der Cinema Next TOUR’26 wird ein Showcase mit Kurzfilmen aus den Jahren 2025 und 2026 gezeigt – von Kurzspielfilm über Dokumentation bis hin zu Experimentalfilm und Animation. Anders als in den vergangenen Jahren findet die TOUR diesmal über das Jahr verteilt statt und macht in Wien, Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck und St. Pölten Station. Freut euch auf außergewöhnliche filmische Positionen, spannende Einblicke in den aktuelle österreichischen Talentfilm und Gespräche mit anwesenden Filmemacher:innen.
Do, 4. Juni 2026, 20:00 Uhr – TICKETS
ROSEBUSH PRUNING + Regiegespräch mit Karim Aïnouz am 19. Mai
Große Vorfreude! Am 19. Mai haben wir die einmalige Gelegenheit mit Regisseur Karim Aïnouz über seine Werke zu sprechen – anlässlich seines neuen Films ROSEBUSH PRUNING:
Unter der katalanischen Sonne lebt eine reiche, weiße amerikanische Familie in hedonistischer Abgeschiedenheit und sucht Liebe und Bestätigung ineinander, in ihrer Designerkleidung und in Popmusik. Als ein Außenseiter in die Familie eindringt, brechen vergrabene Spannungen auf und Blutsbande werden zerrissen.
Karim Aïnouz ist ein gefeierter brasilianisch-algerischer Filmregisseur, Drehbuchautor und bildender Künstler, der international für seine sinnliche Ästhetik, seine kühne Bildsprache und sein politisch brisantes Storytelling bekannt ist. Sein umfangreiches Werk umfasst preisgekrönte Spielfilme, experimentelle Kurzfilme und Installationen und zeichnet sich durch eine tiefe Auseinandersetzung mit Charakter, Erinnerung und Transformation aus.
Film & Zoom-Gespräch mit Karim Aïnouz
Dienstag, 19. Mai 2026, 21:00 – TICKETS
In Kooperation mit nonstop Kinoabo
ALL MY SISTERS – Film & Gespräch mit Bruno Kreisky Forum am 8. Mai
Wir freuen uns auf die Vorstellung von ALL MY SISTERS in Kooperation mit dem Bruno Kreisky Forum.
ALL MY SISTERS
Teheran, Iran. Zwischen 2007 und 2025 begleiten wir drei Schwestern beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus?
Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein, die der Frage nachgeht, wie das Aufwachsen unter restriktiven politischen Regimen geprägt wird. Das Gespräch bringt Stimmen aus dem Iran, Israel und Russland zusammen und eröffnet unterschiedliche Perspektiven darauf, was es bedeutet, in Gesellschaften erwachsen zu werden, in denen Meinungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung nicht selbstverständlich sind.
Die Diskussion soll einen Raum für den Austausch über Resilienz, Identität und die Rolle junger Menschen bei der Gestaltung von Veränderung schaffen. Was bedeutet es, aufzuwachsen, wenn Freiheiten eingeschränkt sind? Wie finden Menschen unter Druck ihre Stimme? Und welche Formen von Widerstand, Anpassung oder Hoffnung entstehen in solchen Kontexten?
Bitte beachten Sie: Der Film wird auf Farsi mit deutschen Untertiteln gezeigt, die anschließende Diskussion findet auf Englisch statt.
Am Podium:
Negin Rezai multidisziplinäre Künstlerin, Pädagogin, Kuratorin und Forscherin
Alexandra Skorykh Mitbegründerin von „Gamayun“, im Februar 2022 gegründete Buchhandlung, ein wichtiger Treffpunkt für russischsprachige queer-feministische Migrant*innen. Die Arbeit von Gamayun konzentriert sich auf Literatur, Selbstverlag und die Schaffung von Räumen für Stimmen, die durch politische Regime verdrängt oder eingeschränkt werden
Ruth Katz Aktivistin bei Standing Together
Moderation: Solmaz Khorsand unabhängige Journalistin, Podcasterin und preisgekrönte Autorin mit Schwerpunkt auf gesellschafts- und sozialpolitischen Themen
Freitag, 8. Mai 2026, 18:00 – TICKETS
Film & Gespräch in Kooperation mit dem Bruno Kreisky Forum