75 Jahre Wiener Festwochen – Dokumentation am 21. Juni


Als 1951 die ersten Wiener Festwochen eröffnet wurden, war Wien eine Stadt im Übergang. Gezeichnet vom Krieg, geteilt in Besatzungszonen, suchte die Stadt nach einer neuen Identität – nach einem kulturellen Atem. Von Beginn an waren die Festwochen mehr als ein Festival – es war ein Versprechen, Kunst als verbindendes Element erleben zu können, Räume zu öffnen, wo zuvor Grenzen waren.

Die Dokumentation, 75 Jahre Wiener Festwochen – Schönheit und Provokation ist eine filmische Reise durch die Geschichte eines der bedeutendsten Kulturfestivals Europas. Seltene historische Fernsehaufnahmen treffen auf Probeneindrücke der Jubiläumsproduktion Das beste Stück aller Zeiten des Intendanten Milo Rau. Interviews mit Zeitzeug:innen, Künstler:innen, ehemaligen Intendant:innen und Mitarbeiter:innen zeichnen ein lebendiges Bild von Kunst, Aufbruch und kulturellem Wandel in Wien. Eine Geschichte von Brüchen und Kontinuitäten, von Visionen und Widerständen.

Ein Doku-Film von Felix Breisach in einer Kooperation des ORF mit den Wiener Festwochen

21. Juni 2026, 11:00
Freier Eintritt – Tickets

VIENNA SHORTS von 27. – 31. Mai im Stadtkino


VIENNA SHORTS – 23. Internationales Kurzfilmfestival Wien

Aufmerksamkeit im Fokus
Unter dem Motto Eyes Wide Open widmet sich VIENNA SHORTS von 26. bis 31. Mai der Aufmerksamkeitsökonomie im Zeitalter von Informationsüberfluss, künstlicher Intelligenz und rechtspopulistischer Polarisierung. Mehr als 300 internationale Kurzfilme werden in den schönsten Kinos Wiens zu sehen sein, darunter Wettbewerbe, Porträts, Late Nights und Kinderprogramme.

Festivalprogramm und Tickets ab 7. Mai unter viennashorts.com oder über die Festival-App.

ALL MY SISTERS – Film & Gespräch mit Die Chefredaktion und Amnesty International am 12. Mai


Wer darf sprechen?

ALL MY SISTERS – Film & Diskussion zur Meinungsfreiheit

Der Film erzählt von jungen Menschen, deren Alltag von Einschränkungen der Meinungsfreiheit geprägt ist. Im anschließenden Gespräch diskutieren wir warum freie Meinungsäußerung ein zentrales Menschenrecht ist – und wie Journalismus und Literatur dazu beitragen können, sie sichtbar zu machen.

Am Podium:
Shoura Hashemi (Geschäftsführerin Amnesty International)
Nava Ebrahimi (Autorin und Ingeborg Bachmann Preisträgerin)
Leyli Nouri (Mitbegründer*in des Javaneh-Kollektivs in Wien ansässiges afghanisch-kurdisch-iranisches antifaschistisches feministisches Kollektiv in Solidarität mit der „Jin Jiyan Azadî“-Bewegung)
Moderation: Umuş Gül (Die Chefredaktion)

ALL MY SISTERS – Film & Gespräch
Dienstag, 12. Mai 2026, 19:30TICKETS

In Kooperation mit Die Chefredaktion und Amnesty International.

ICH VERSTEHE IHREN UNMUT ab 22. Mai im Kino


Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.

ICH VERSTEHE IHREN UNMUT von Kilian Armando Friedrich ab 22. Mai im Kino!

Cinema Next TOUR’26 am 4. Juni im Stadtkino


2026 ist Cinema Next wieder in ganz Österreich unterwegs: Mit der Cinema Next TOUR’26 wird ein Showcase mit Kurzfilmen aus den Jahren 2025 und 2026 gezeigt – von Kurzspielfilm über Dokumentation bis hin zu Experimentalfilm und Animation. Anders als in den vergangenen Jahren findet die TOUR diesmal über das Jahr verteilt statt und macht in Wien, Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck und St. Pölten Station. Freut euch auf außergewöhnliche filmische Positionen, spannende Einblicke in den aktuelle österreichischen Talentfilm und Gespräche mit anwesenden Filmemacher:innen.

Do, 4. Juni 2026, 20:00 UhrTICKETS

ROSEBUSH PRUNING + Regiegespräch mit Karim Aïnouz am 19. Mai


Große Vorfreude! Am 19. Mai haben wir die einmalige Gelegenheit mit Regisseur Karim Aïnouz über seine Werke zu sprechen – anlässlich seines neuen Films ROSEBUSH PRUNING:

Unter der katalanischen Sonne lebt eine reiche, weiße amerikanische Familie in hedonistischer Abgeschiedenheit und sucht Liebe und Bestätigung ineinander, in ihrer Designerkleidung und in Popmusik. Als ein Außenseiter in die Familie eindringt, brechen vergrabene Spannungen auf und Blutsbande werden zerrissen.

Karim Aïnouz ist ein gefeierter brasilianisch-algerischer Filmregisseur, Drehbuchautor und bildender Künstler, der international für seine sinnliche Ästhetik, seine kühne Bildsprache und sein politisch brisantes Storytelling bekannt ist. Sein umfangreiches Werk umfasst preisgekrönte Spielfilme, experimentelle Kurzfilme und Installationen und zeichnet sich durch eine tiefe Auseinandersetzung mit Charakter, Erinnerung und Transformation aus.

Film & Zoom-Gespräch mit Karim Aïnouz
Dienstag, 19. Mai 2026, 21:00TICKETS

In Kooperation mit nonstop Kinoabo

ALL MY SISTERS – Film & Gespräch mit Bruno Kreisky Forum am 8. Mai


Wir freuen uns auf die Vorstellung von ALL MY SISTERS in Kooperation mit dem Bruno Kreisky Forum.

ALL MY SISTERS
Teheran, Iran. Zwischen 2007 und 2025 begleiten wir drei Schwestern beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus?

Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein, die der Frage nachgeht, wie das Aufwachsen unter restriktiven politischen Regimen geprägt wird. Das Gespräch bringt Stimmen aus dem Iran, Israel und Russland zusammen und eröffnet unterschiedliche Perspektiven darauf, was es bedeutet, in Gesellschaften erwachsen zu werden, in denen Meinungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung nicht selbstverständlich sind.

Die Diskussion soll einen Raum für den Austausch über Resilienz, Identität und die Rolle junger Menschen bei der Gestaltung von Veränderung schaffen. Was bedeutet es, aufzuwachsen, wenn Freiheiten eingeschränkt sind? Wie finden Menschen unter Druck ihre Stimme? Und welche Formen von Widerstand, Anpassung oder Hoffnung entstehen in solchen Kontexten?

Bitte beachten Sie: Der Film wird auf Farsi mit deutschen Untertiteln gezeigt, die anschließende Diskussion findet auf Englisch statt.

Am Podium:
Negin Rezai multidisziplinäre Künstlerin, Pädagogin, Kuratorin und Forscherin
Alexandra Skorykh Mitbegründerin von „Gamayun“, im Februar 2022 gegründete Buchhandlung, ein wichtiger Treffpunkt für russischsprachige queer-feministische Migrant*innen.  Die Arbeit von Gamayun konzentriert sich auf Literatur, Selbstverlag und die Schaffung von Räumen für Stimmen, die durch politische Regime verdrängt oder eingeschränkt werden
Ruth Katz Aktivistin bei Standing Together 
Moderation: Solmaz Khorsand unabhängige Journalistin, Podcasterin und preisgekrönte Autorin mit Schwerpunkt auf gesellschafts- und sozialpolitischen Themen

Freitag, 8. Mai 2026, 18:00TICKETS
Film & Gespräch in Kooperation mit dem Bruno Kreisky Forum

Nominierungen Österreichischer Filmpreis: wir zeigen NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER und PERLA am 15. Juni


Was für eine Freude: PERLA führt die Liste der nominierten Filme mit 13 Nominierungen an.

NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER darf sich über 2 Nominierungen für BESTE REGIE und BESTER DOKUMENTARFILM freuen.

Daher zeigen wir die beiden Filme kurz vor der Verleihung des Österreichischen Filmpreises nochmal auf großer Leinwand:

15. Juni 2026
18:00 NOCH LANGE KEINE LIPIZZANERTICKETS
20:30 PERLATICKETS

Die Verleihung des Österreichischen Filmpreises findet am 18. Juni statt. Hier geht’s zu allen Nominierungen.

Feminist Film Club mit ALL MY SISTERS am 28. April


Unser Feminist Film Club ist eine Reihe in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk Sorority.
Am 28. April zeigen wir den Film ALL MY SISTERS + Podiumsgespräch im Anschluss an den Film.

In ALL MY SISTERS begleiten wir drei Schwestern in Teheran, Iran zwischen 2007 und 2025 beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus?

Feminist Film Club: ALL MY SISTERS + Gespräch
Zu Gast: Jaleh Gohari (Das Iranische Wien), Moderation: Laura Steinl (Sorority)
Dienstag, 28. April 2026, 19:30 – TICKETS

In Kooperation mit Sorority und Das Iranische Wien.

NO MERCY & Gespräch mit Beatrice Frasl und Ingrid Brodnig am 27. April


Wir freuen uns auf eine Sondervorstellung des Films NO MERCY mit anschließendem Podiumsgespräch.

NO MERCY vereint die revolutionärsten Regisseurinnen* unserer Zeit in einem explosiven Dialog über Macht, Lust, Wut und Freiheit. Ein filmischer Streifzug ins Herz des feministischen Filmschaffens: kompromisslos, sinnlich und humorvoll – und vor allem ein großes Kinoerlebnis.

Zu Gast:  Beatrice Frasl (Autorin „Entromantisiert euch!“ & „Patriarchale Belastungsstörung“, Podcasterin „Große Töchter“, Kolumnistin, Kulturwissenschafterin und Feministin) und Ingrid Brodnig (Autorin Feindbild Frau“, „Hass im Netz“, „Einspruch!“ & „Wider die Verrohung“, Journalistin und Kolumnistin bei Der Standard).

Moderation: Katharina Brunner

Montag, 27. April: 20:00 Uhr – TICKETS
Tickets zum kinoliebe Preise 7€!

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