Kino und Krawall #10: Fokus Ukraine am 16. Februar


Die jungen Kurator*innen des Filmclubs „Kino und Krawall“ haben sich für die Februar Ausgabe den Film THE EARTH IS BLUE AS AN ORANGE ausgesucht, um dem einjährigen Andauern des Krieges in der Ukraine Fokus zu geben und den Raum für Gespräche darüber zu öffnen.

THE EARTH IS BLUE AS AN ORANGE
Die alleinerziehende Mutter Anna und ihre Kinder leben an der Kriegsfront im Donbas in der Ukraine. Um das Trauma des Lebens im Kriegsgebiet zu bewältigen, beschließt die Familie, gemeinsam einen Film über ihr Leben während des Krieges zu drehen. Regisseurin Iryna Tsilyk beobachtet den Alltag im Krieg und die Arbeit der Familie an dem Film. Ein Dokument der Resilienz und der Macht des Kinos.

Film und Gespräch
16. Februar 20:00
Tickets demnächst verfügbar

Feminism WTF von Katharina Mückstein – ab 31. März im Kino!


Der Dokumentarfilm FEMINISM WTF schlüsselt auf, welche Themenvielfalt 2023 unter dem Begriff Feminismus verhandelt wird. Die Experts aus Politik- und Sozialwissenschaften, Männlichkeitsforschung, Gender-, Queer- und Trans-Studies gehen der Frage nach, wie wir alle zum Aufbrechen von Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen beitragen können, um eine solidarische Gesellschaft der Vielen zu sein.

In FEMINISM WTF setzt Regisseurin Katharina Mückstein die Experts in einen filmischen Dialog mit Musikvideo-Sequenzen zum elektronischen Soundtrack von Tony Renaissance: die ästhetisierten Tanz- und Performance-Motive brechen mit den gängigen Vorstellungen von Pop-Feminismus und entwerfen lustvolle, neue Bilder von Körper und Geschlecht.

FEMINISM WTF kommt ab 31. März zu uns ins Kino!

STAMS – ab 3. März im Kino


Stams ist Österreichs erfolgreichstes Elite-Internat für Wintersport, in dem jedes Jahr aufs Neue junge Sportler*innen von Olympia träumen. Der Weg dorthin ist lang und risikoreich, physisch, wie mental. Wer hat die Kraft und das Durchhaltevermögen? Ein Jahr hinter den Kulissen von Stams, einem Ort voller Hoffnungen und Rückschläge.

STAMS, der neue Film von Bernhard Braunstein feiert seine Weltpremiere im Februar bei der Berlinale 2023. Ab 3. März ist der beeindruckende Dokumentarfilm bei uns im Stadtkino zu sehen!

Kino und Krawall #9: Force Majeure


19. Jänner um 20:00
Als ersten Termin im neuen Jahr haben sich die jungen Kurator*innen von „Kino und Krawall“ den großartigen Film FORCE MAJEURE ausgesucht. Ruben Östlund, der vor kurzem den Europäischen Filmpreis für seinen aktuellen Film TRIANGLE OF SADNESS abgeräumt hat, zeigt bereits 2014 mit FORCE MAJEURE seine außergewöhnliche und beeindruckende Erzählweise.

„Ein Film über Männlichkeitswahn und die Suche nach der heilen Welt – meisterlich inszeniert, großartig anzusehen, wunderbar boshaft und sehr, sehr spannend!“ – Programmkino.de

Als special Jahresauftakt-Highlight wird als Vorfilm der unterhaltsame Kurzfilm GUY PROPOSES TO HIS GIRLFRIEND ON A MOUNTAIN von Filmakademie-Student Bernhard Wenger gezeigt. Wir freuen uns den Regisseur für ein Gespräch nach dem Film zu uns einzuladen.

Ablauf
20:00 Begrüßung
20:15 GUY PROPOSES TO HIS GIRLFRIEND ON A MOUNTAIN
20:30 Regiegespräch Bernhard Wenger
21:00 FORCE MAJEURE

19. Jänner, 20:00 – TICKETS

Premiere – Wenn die Heidelerche singt


Nach seinem Polterabend wacht ein 45-jähriger Mann mitten im Wald auf, findet aber keinen Weg raus. Er begegnet unterwegs einer jungen Frau mit Gedächtnisproblemen, die den Weg aus dem Wald kennt. Sie treffen eine Abmachung: Er verhilft ihr zu ihren Erinnerungen und sie bringt ihn aus dem Wald.

Die Premiere findet am 4. Mai 2023 um 20:15 Uhr in Anwesenheit des Teams statt. TICKETS

SIGNS OF WAR ab 24. Februar im Kino


Nach jahrelanger Arbeit im niederländischen Parlament entscheidet der Fotograf Pierre Crom, dass „es vielleicht interessanter wäre, die Ergebnisse ihrer politischen Entscheidungen zu verfolgen, anstatt Propaganda für Politiker zu machen“. Im Februar 2014 reist er mit einem One-Way-Flugticket auf die Krim in der Ukraine, einen Tag vor deren Annexion durch Russland. Von da an findet er sich inmitten eines schnell eskalierenden Konflikts wieder und beschließt zu bleiben. Kriegsbeginn in Slowjansk, Absturz des Flugzeugs MH17, Panzergefecht in Debalzewe – ihm gelingt der Zugang zu den wichtigsten historischen Stationen dieses Krieges. Als Fotograf hatte Pierre “Glück“. Als Mensch musste er sich jedoch gewalttätigen Ereignissen in einem Ausmaß stellen, das er sich zuvor nie hätte vorstellen können.

VERA – Film + Gespräch „Arbeiten mit analogem Film“ am 23. Jänner


Wir freuen uns auf das Gespräch nach dem Film VERA zum Thema: „Arbeiten mit analogem Filmmaterial — Anachronismus oder Filmkunst?“

Die Filme des Wiener Regie-Duos Tizza Covi und Rainer Frimmel gehören hierzulande, aber auch international zu den interessantesten und sinnlichsten Arbeiten der jüngeren österreichischen Filmgeschichte. Sozialrealistisch und poetisch zugleich faszinieren die Filme nicht zuletzt durch ihre zärtliche Hinwendung zu ihren Protagonist:innen.

Das Regieduo arbeitet bei all ihren Filmen mit analogem Filmmaterial. Diese Art zu arbeiten birgt heutzutage natürlich auch viele Herausforderungen – von der Beschaffung des Filmmaterials bis hin zur Entwicklung. Es ermöglicht aber auch ein präzises Hinsehen und Fokussieren. In Wien werden besonders zwei Institutionen mit analogem Film in Verbindung gebracht, die filmkoop Wien – die es Filmemacher*innen ermöglicht mit dem Material zu arbeiten, sowie die Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film, wo auch Grundlagen wie auch die künstlerische Praxis mit analogem Film- und Fotomaterial im Zentrum stehen. Tizza Covi ist seit kurzem auch Professorin für Kunst und Film auf der Akademie der Bildenden Künste Wien und wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch über die Entscheidung mit analogem Filmmaterial zu arbeiten mit wunderbaren Gästen:

Gäste: Tizza Covi & Rainer Frimmel, Markus Maicher (Filmemacher, Filmvorführer, Absolvent Schule Friedl Kubelka, Mitglied der filmkoop wien), Isabella Brunäcker (Filmproduzentin)
Moderation: Alina Tretinjak (Universität für angewandte Kunst Wien)

In Kooperation mit der filmkoop wien und der Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film

MO, 23. Jänner, 19.30 UhrTICKETS

RETURN TO SEOUL ab 27. Jänner im Kino!


In Davy Chous Film reist eine Französin nach Korea, um ihre biologischen Eltern zu suchen. Was simpel klingt, wird ein faszinierendes Porträt einer Identitätsfindung zwischen Culture Clash und Aneignung.   

Freddie, 25, kehrt zum ersten Mal nach Südkorea zurück, wo sie geboren wurde, bevor sie adoptiert wurde und in Frankreich aufgewachsen ist, um ihre Herkunft wiederzufinden. Die eigensinnige junge Frau macht sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern in einem Land, von dem sie so wenig weiß, dass es ihr Leben in neue und unerwartete Bahnen lenkt. Davy Chou beweist große Sensibilität im Umgang mit Themen wie Heimat, Identität und dem Aufeinanderprallen…

„eine emotionale Achterbahnfahrt“ (Uncut)

„Davy Chou schafft ein fesselndes filmisches Erlebnis, ein unentwirrbares Charakterporträt, das intim und unergründlich zugleich ist.“
Paste Magazine

Ab 26. Jänner im Stadtkino!

AFTER BLUE – JETZT im Stadtkino


Der faszinierende und feministische Western von Bertrand Mandico kommt zu uns ins Stadtkino!

Ich wollte eine Ode an das Kino und die Schauspielerinnen drehen, ein einzigartiges und universelles Abenteuer, das die Elemente des Westerns, die Grausamkeit der alten Märchen und die Lyrik der Science-Fiction aufgreift. – Bertrand Mandico

Auf einem Planeten, auf dem nur Frauen überleben können, entdeckt die junge Roxy eine bis zum Kopf im Sand steckende Verbrecherin namens Kate Bush (!) und gräbt sie aus. Die Befreite macht sich mordend auf die Flucht. Roxy wird von der Gemeinschaft aufgetragen, sie gemeinsam mit ihrer Mutter Zora aufzufinden und einzufangen. Ausnahmeregisseur Bertrand Mandico entwirft in seinem zweiten Langfilm eine mit allen Stilmitteln des Kinos heraufbeschworene, hypersinnliche Retrofuturistik, so epigonal wie originär, die in ihrer eigenen Raumzeit glitzert und schimmert und atmet und den Weg leuchtet Richtung Zukunft (des Kinos). – Markus Keuschnigg

★★★★ „Ein exzessiver und faszinierender post-apokalyptischer, weiblicher und intergalaktischer Western.“ Otros Cines

Ab 20. Jänner im Kino!

HOLY SPIDER ab 3. Februar im Kino!


Eine Reihe von unaufgeklärten Morden an Prostituierten hält die Heilige Stadt Maschhad im Nordosten des Iran in Atem: „Spinnenmörder“ nennen sie den Serienkiller, der von sich glaubt, die Arbeit Gottes zu verrichten, indem er die Straßen vom Dreck befreit. Die Journalistin Rahimi wird von ihrer Zeitung geschickt, dem Fall nachzugehen – und bekommt als Frau in einer von Männern dominierten Welt ein Hindernis nach dem anderen in den Weg gelegt.

Basierend auf dem erschütternden wahren Kriminalfall des „Spinnenmörders“ Saeed Hanaei, der zu Beginn der 2000er-Jahre in der Heiligen Stadt Maschhad 16 Prostituierte ermordete, realisierte der gefeierte iranischstämmige Regisseur Ali Abbasi einen ebenso packenden wie ungewöhnlichen Thriller.

„Manchmal wird eine Geschichte von der Realität eingeholt und damit aktueller als vielleicht geplant. Beim Thriller „Holy Spider“ ist das mit den Protesten im Iran geschehen. Der Film beruft sich auf einen wahren Fall. Regisseur Ali Abbasi erzählt vom sogenannten Spinnenmörder, der Anfang der 2000er Jahre mehrere Sexarbeiterinnen in der iranischen Stadt Maschhad ermordete und überzeugt war, sich dabei auf einer göttlichen Mission zu befinden.“ Frankfurter Rundschau

Eine intelligente Reflexion über Gerechtigkeit und die Todesstrafe: Ali Abbasis Spielfilm „Holy Spider“ über eine iranische Journalistin, die gegen alle Widerstände eine Serie von Frauenmorden aufklärt.“ – Amnesty International

Seine aufsehenerregende Weltpremiere feierte HOLY SPIDER bei den Filmfestspielen in Cannes 2022, wo Zar Amir Ebrahimi zur besten Schauspielerin gekürt wurde.

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