RED LOTUS ASIAN FILM FESTIVAL von 23.–26. April im Stadtkino!


Auch im fünften Jahr seines Bestehens wird das Festival eine handverlesene Auswahl aktueller, gewagter und zugleich erfolgreicher asiatischer Filme präsentieren. Darüber hinaus wird eine herausragende Persönlichkeit des asiatischen Kinos mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.

Red Lotus richtet sich an Menschen, die das asiatische Kino lieben ebenso wie an all jene, für die die Kinematografien des Kontinents Neuland sind. Red Lotus ist Schaufenster für das asiatische Kino und zugleich Drehscheibe für die Kommunikation mit und zwischen den zahlreichen asiatischen Communities in Wien und über Wien hinaus.

Das Festivalprogramm wird Ende Februar veröffentlicht!
nonstop-Kinoabo bei allen Vorstellungen gültig.

DONAU NOIR Film Days ab 30. Jänner



Neue Perspektiven, Weltweites Kino

Unter dem Leitmotiv New Currents. Black Visions“ schlagen wir eine Brücke zwischen der weltweiten Diaspora und dem Herzen Europas, um Geschichten zu präsentieren, die bisher im Verborgenen blieben. Donau Noir Film Days lädt dazu ein, den Blick zu schärfen und in die tiefen Gewässer des schwarzen Kinos einzutauchen – für eine Zukunft, in der jede Vision ihren Platz findet. Wir freuen uns auf zahlreiche Filme & Talks anlässlich des BLACK HISTORY MONTH in Kooperation mit Black Austria und fresh Magazin.
>>>Details zu den Filmen sind unten im Beitrag zu finden.

Die Mission von Donau Noir Film Days
Sichtbarkeit schaffen: Schwarzen Filmemacher*innen, Künstler*innen und Visionär*innen eine prominente Bühne geben, um die Vielfalt und Exzellenz des schwarzen Schaffens im globalen Kontext zu feiern. Dialog fördern: Die Kraft des Films als Medium nutzen, um interkulturelle Gespräche anzuregen, Barrieren abzubauen und das Publikum mit weltweiten Realitäten zu verbinden.
Qualität kuratieren: „Noir“ als Qualitätssiegel für anspruchsvolles, ästhetisches und tiefgründiges Kino, das gesellschaftliche Normen herausfordert und künstlerische Grenzen erweitert.
Heimat neu definieren: Schwarze Identität neu verankern als integralen Bestandteil der europäischen Kultur und ein inklusives Verständnis von „Weltweitem Kino“ fördern.

Idee und Konzept: simon INOU in Kooperation mit Stadtkino 

Programm:

Freitag

Freitag, 30. Jänner 2026, 19:30
PREMIERE: STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT – TICKETS
R: Katharina Weingartner, Anette Baldauf, Joana Adesuwa Reiterer, Chioma Onyenwe, AT 2025, 88 min, OmdU
Ein Film über Frauen, Machtverhältnisse, Stoffe – und über die kolonialen Fäden, die Europa bis heute prägen.

Premiere in Anwesenheit der vier Regisseurinnen des Films: Katharina Weingartner, Anette Baldauf, Joana Adesuwa Reiterer, Chioma Onyenwe, sowie weitere Gäste. Nach dem Film Gespräch im Kinosaal.
Im Foyer: Pop Up Shop der Designerin „Distance by O.

Samstag

Samstag, 31. Jänner 2026, 14:00
Kinderfilm: SUPA MODO – TICKETS
R: Likarion Wainaina, KE/DE 2018, 74 min, deutsche Synchronfassung
Die neunjährige, unheilbar kranke Jo, träumt davon, eine Superheldin zu sein. Ihr Dorf hilft ihr mit Fantasie und Liebe, ihren größten Wunsch zu erfüllen: einen eigenen Superheldenfilm zu drehen.

Samstag, 31. Jänner 2026, 16:00
HERE TO STAY – TICKETS
R: Markus Wailand, AT 2008, 66 min
Wien ist die Welthauptstadt des „Hauswandrassismus“. Der Film zeigt die Kämpfe der Black Community gegen rassistische Klischees und ihr Engagement um positive Gegenentwürfe.
Film + Gespräch mit den Protagonist:innen: Beatrice Achaleke, Alexis Neuberg (angefragt) und dem Musiker Topoke. Moderation Simon Inou.

Samstag, 31. Jänner 2026, 18:15
FILM & GESPRÄCH: STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT mit Gespräch – TICKETS
R: K. Weingartner, A. Baldauf, J. Adesuwa Reiterer, C. Onyenwe, AT 2025, 88 min, OmdU
Nach dem Film Gespräch zum Thema „Österreich Kolonial“ mit: Hans Fässler (Historiker, Politiker, Kabarettist, politischer Aktivist und Protagonist im Film), Araba Evelyn Johnston-Arthur (Uni Wien) (angefragt), weitere tba.

Samstag, 31. Jänner 2026, 21:00
THE LEGEND OF THE VAGABOND QUEEN OF LAGOS – TICKETS
R: The Agbajowo Collective Nigeria, DE/ZA/US 2024, 101min, OmdU
Der Film thematisiert die harte Realität der sogenannten Waterfront-Communities in Lagos, im Grunde schwimmende Slums, deren Existenz durch die Gier von Politikern und Investoren bedroht ist.
Vor dem Film: Einführung mit Chioma Onyenwe, eine der Produzentinnen des Films.

Sonntag

Sonntag, 1. Februar 2026, 13:00
DAHOMEY – TICKETS
R: Mati Diop, FR/SN/BJ 2024, 67min, OmdU
Der preisgekrönte Film beleuchtet die vielschichtigen Sachverhalte rund um Aneignung, Selbstbestimmung und Restitution und wirft darüber hinaus einen poetischen Blick auf eine oft vernachlässigte Vergangenheit.

Sonntag, 1. Februar 2026,14:30
AUSTROSCHWARZ
R: Mwita Mataro, Helmut Karner, AT 2025, 98min, OmdU
In seinem Dokumentarfilm setzt sich der Künstler Mwita Mataro mit seiner Schwarzen Hautfarbe auseinander, teilt Gedanken, Sehnsüchte und Ängste. Ein Film über Empowerment, nicht über Rassismus. Film + Regiegespräch in Kooperation mit der ÖH
Anmeldung HIER möglich! // Register HERE!

Sonntag, 1. Februar 2026, 17:00
MY FATHER’S SHADOW + Regiegespräch – TICKETS
R: Akinola Davies Jr., UK/NG 2025, 94min, OmdU
Ein bewegendes Drama über zwei Brüder, die an einem einzigen Tag in Lagos die entfremdete Beziehung zu ihrem Vater neu entdecken, während der angespannten politischen Lage Nigerias 1993.
Film + Regiegespräch (angefragt) in Kooperation im African Cultural Foundation.

Sonntag, 1. Februar 2026, 20:00
STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT – TICKETS
R: K. Weingartner, A. Baldauf, J. Adesuwa Reiterer, C. Onyenwe, AT 2025, 88min, OmdU

Mittwoch

Mittwoch, 4. Februar 2026, 18:00
Mo Harawe – Kurzfilmprogramm – TICKETS
Mo Harawe ist ein somalisch-österreichischer Drehbuchautor und Regisseur, der in Mogadischu geboren wurde. Sein Debütfilm THE VILLAGE NEXT TO PARADISE gewann u.a. den Österreichischen Filmpreis 2025.
Filme + Regiegespräch: DIE GESCHICHTE VOM EISBÄR, DER NACH AFRIKA WOLLTE (28 min) & WILL MY PARENTS COME TO SEE ME (28 min)

Weitere Filme im Stadtkino-Programm anlässlich des BLACK HISTORY MONTH:

ON BECOMING A GUINEA FOWL
R: Rungano Nyoni, IE/UK/US/ZM 2024, 95min, OmeU
Nach dem mysteriösen Tod ihres Onkels wird Shula in die dunklen Lügen ihrer Familie verwickelt,
als sie bei den Beerdigungsvorbereitungen auf lange verdrängte Geheimnisse stößt.
2. Februar 2026, 18:00 – TICKETS
14. Februar 2026, 20:30 – TICKETS

MY FATHER’S SHADOW
R: Akinola Davies Jr., UK/NG 2025, 94min, OmdU
Ein bewegendes Drama über zwei Brüder, die an einem einzigen Tag in Lagos die entfremdete Beziehung zu ihrem Vater neu entdecken, während der angespannten politischen Lage Nigerias 1993.
6. Februar 2026, 18:30 TICKETS

KOKOMO CITY
R: D. Smith, US 2023, 73min, engl. OV
Ein Dokumentarfilm, der vier schwarze Transfrauen in New York begleitet, während sie offen über ihre Erfahrungen als Sexarbeiterinnen sprechen – über ihre Körper, Gefahren und die Suche nach Akzeptanz.
9. Februar 2026, 17:45 – TICKETS

BLKNWS: Terms & Conditions
R: Kahlil Joseph, US 2025, 113min, engl. OV
Der Film ist als Erlebnis konzipiert, das analog zur Klangstruktur eines Musikalbums aufgebaut ist.
Kollektive Erinnerungen Schwarzer Menschen und die Geschichte der Diaspora werden zu einer vielschichtigen Erzählung zusammengetragen. Joseph ist am besten bekannt für seine Arbeit an Beyonce’s Filmarbeit zu „LEMONADE“ und arbeitet als Künstler (er stellte u.a. bei der Biennale in Venedig aus) sowie Creator vieler Musikvideos. Der Film wurde bei der Viennale mit dem FIPRESCI Preis ausgezeichnet.
16. Februar 2026, 18:00 – TICKETS

KinoConnect Club zu Gast im Stadtkino mit „20.000 Arten von Bienen“ am 27. Jänner


20.000 Arten von Bienen erzählt die Geschichte von Lucía. Lucía ist acht Jahre alt und tut sich schwer den Erwartungen der anderen zu entsprechen. Alle bestehen darauf, sie Aitor oder Cocó zu nennen, die für die anderen ist Lucía ein Junge, aber darin sieht sie sich nicht wieder. Währenddessen stürzt Cocós Mutter Ane in eine berufliche und emotionale Krise. In den Ferien beschließt sie, mit den drei Kindern ihre Mutter zu besuchen. Cocó begibt sich an der Seite der Frauen, die gleichzeitig über ihr eigenes Leben und ihre eigenen Wünsche nachdenken, auf Identitätssuche.

Nicht nur der Film wirft die Frage nach Identitätssuche auf, sondern auch wir. Gemeinsam mit dem Drag King Eric Big Clit möchten wir als KinoConnect am 27. Jänner um 17:00 Uhr im Stadtkino über Geschlechtsidentitäten und queeres Leben sprechen. Vor „20.000 Arten von Bienen“ gibt es noch das Musikvideo „Mein Fell“ von Marie Luise Lehner zu sehen, das auch die ein oder andere Frage zum Thema Geschlecht aufwirft.

Über KinoConnect
KinoConnect ist ein Projekt von jungen Menschen für junge Menschen und Interessierte, um diverse Lebensrealitäten zu erzählen. Geschichten in Filmen und in den Medien sind oft nicht repräsentativ für die vielfältigen Lebenserfahrungen in unserer Gesellschaft. Repräsentation der eigenen, diversen Lebensrealität kann vor allem junge Menschen inspirieren und bestärken. In diesem Projekt wollen wir jungen Menschen und Interessierten die Möglichkeit bieten, einen Berührungspunkt mit neuen Geschichten, Perspektiven und Themen zu erlangen, damit sie sich kostengünstig mit Themen beschäftigen können, die Bestandteil ihres Alltags sind. Durch Gespräche mit Filmemacher:innen, Expert:innen und anderen jungen Menschen bieten wir die Möglichkeit, einen Austausch zu relevanten Themen wie Queerness, Klimawandel, Behinderungen, Feminismus, Migration und Repräsentation nicht weißer Menschen in der Gesellschaft beizuwohnen.

KinoConnect Club mit 20.000 ARTEN VON BIENEN
27. Jänner 2026, 17:00 – TICKETS

Das Projekt ist gefördertet vom Europäischen Solidaritätskorps und dem OeAD.
Kontakt: kinoconnectclub@gmail.com
Instagram: @kinoconnectclub

Europäisches Film Festival: 19.–26. Februar 2026


Das Europäische Film Festival ist zurück!

Auch heuer wird in Wien dem europäischen Kino wieder eine große Bühne geboten: vom 19. bis 26. Februar organisiert das Netzwerk der Nationalen Kulturinstitute und Botschaften der Europäischen Union EUNIC Austria zum dritten Mal das Europäische Film Festival in der österreichischen Hauptstadt. Dabei präsentieren im Stadtkino Wien 18 Länder ihre neuesten Kinoproduktionen, welche sowohl ein Spektrum künstlerischer Aktivitäten als auch ein Abbild der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas darstellen.

Das Europäische Film Festival, genau wie EUNIC Austria selbst, fördert die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Verständnis – insbesondere durch die Präsentation einer abwechslungsreichen und anregenden Auswahl der interessantesten, markantesten und lohnendsten Filme aus jedem der teilnehmenden Länder.

Die Filme sollen Anlass zu Debatten und Gesprächen geben, sowohl gelegentliche KinobesucherInnen als auch passionierte CineastInnen ansprechen und eine Feier dieser Kunstform in einem freundlichen und nicht wettbewerbsorientierten Rahmen sein. Diese Filme liefern keine Antworten oder falsche Gewissheiten, sondern helfen uns, auf individueller und kollektiver Weise, Fragen zu formulieren und sie besser zu verstehen. In einer Zeit der Umbrüche und der Ungewissheit bieten diese Filme die Möglichkeit, nachzudenken, zu prüfen, wo wir stehen, wie wir hierhergekommen sind und wohin wir gehen könnten – gemeinsam. 

Kuratiert von Neil Young.

Europäisches Film Festival
19.–26. Februar 2026 im Stadtkino Wien

nonstop Kinoabo bei allen Vorstellungen gültig!

Das Programm wird Ende Jänner hier veröffentlicht.

Premiere: STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT am 30. Jänner


Der Film STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT spannt den Bogen von den Stoffmärkten in Lagos/Nigeria über die Stickereifabriken in Lustenau/Österreich bis zu den historischen Grundlagen des europäischen Reichtums. Es ist ein Film über Frauen, Machtverhältnisse, Stoffe – und über die kolonialen Fäden, die Europa bis heute prägen.

Wir freuen uns die Premiere am 30. Jänner 2026 um 19:30 anzukündigen – als Auftakt eines dreitägigen Festivals zum BLACK HISTORY MONTHS im Stadtkino. Weitere Infos coming soon!

Tickets für die Premiere sind ab sofort erhältlich!

PREMIERE
in Anwesenheit der vier Regisseurinnen des Films:
Katharina Weingartner, Anette Baldauf, Joana Adesuwa Reiterer, Chioma Onyenwe
Freitag, 30. Jänner 2026 – 19:30

Tickets

Kelly & Michelle – 3 Meisterwerke im Stadtkino! von 2. -19. Jänner


Zum Jahresbeginn gönnen wir uns und euch einen kleinen Fan-Girl & -Boy Moment!
Wir nutzen den schönsten Kino-Monat um im Filmschaffen einer unserer liebsten Filmemacherinnen zu schwelgen: Kelly Reichardt.

Das Filmschaffen einer DER american indie Regisseurinnen ist stark mit dem Stadtkino verbunden und wir freuen uns darauf, wieder in drei ihrer Filme eintauchen zu können, der Fokus liegt dabei auf ihrer Zusammenarbeit mit der fantastischen Schauspielerin Michelle Williams. Das erste Mal arbeiteten die beiden bei WENDY & LUCY (2008) zusammen (der bereits im Oktober bei unserer Classic Sneak Reihe im Stadtkino wiederzuentdecken war) und insgesamt spielte Michelle Williams bis heute in vier Filmen der Filmemacherin mit.

Eine der großen Besonderheiten von Kelly Reichardts Filmschaffen ist sicherlich der liebevolle und sympathische Blick auf Figuren, die in anderen Filmen höchstens am Rand auftauchen würden. Außerdem fordert sie die Zuschauer*innen damit heraus, dass sie gerne gängige Genrekategorien uminterpretiert.

So wurden in THE MASTERMIND die Regeln des Heist Movies umgekrempelt und so bricht auch MEEK’S CUTOFF (2010) das Western-Genre auf und statt einem Land-Eroberungs-Epos wird die Reise „west“ zu einem langen Weg durch die leere Landschaft, bis sich die Frauen im Film gegen ihren inkompetenten Anführer widersetzen. CERTAIN WOMEN (2016) erzählt in drei feinsinnig verwobenen Episoden die Geschichten von vier Frauen in Montana. Ein Film über missglückte Kommunikation, Enttäuschungen und Einsamkeit – neben Williams spielen hier drei weitere bahnbrechende Schauspielerinnen: Laura Dern, Kristen Stewart und Lily Gladstone. Und in SHOWING UP (2022) spielt Michelle Williams die Bildhauerin Lizzy, die gerade kurz vor ihrer großen Galerieausstellung steht. Natürlich geht es Reichardt aber nicht um die übliche Aufstieg-und-Fall-eines-Genies-Geschichte. SHOWING UP ist ein leichtfüßiger Film über die ganz alltäglichen Herausforderungen, wenn man als Künstlerin arbeiten möchte, inklusive Brotjob und nervende Familie.

Taucht mit uns ein in unser kleines Neujahrs-Geschenk mit Kelly & Michelle!

MEEK’S CUTOFF
R: Kelly Reichardt, USA 2010, 104 min, 35mm, OmdU

1845, während des Oregon-Trails, verirrt sich ein Treck von drei Siedlerfamilien auf dem Weg nach Westen mit ihren Planwagen bei flirrender Hitze in einer ausgetrockneten Steppenlandschaft. Der großmäulige Trapper Meek hat sie mit Verweis auf eine angebliche Abkürzung dorthin geführt. Die Wasservorräte gehen zur Neige, Anspannung und Misstrauen in der Truppe wachsen. Nur die junge Emily (Michelle Williams) begehrt gegen Meek auf und wagt es, sich einem gefangenen Indianer anzunähern, denn er könnte der Lotse auf den richtigen Weg sein.

Ein feministisch perspektivierter, leiser Western mit ruhigen Bildern im 4:3-Format, zarten, ausgebleichten Farben, malerischen Landschaftsaufnahmen und Musik von Jeff Grace.“ – Arsenal Berlin

2. Jänner 2026, 18:15
5. Jänner 2026, 18:00 – TICKETS

Wir zeigen den Film auf einer analogen 35mm Kopie!

Trailer


CERTAIN WOMEN
R: Kelly Reichardt, USA 2016, 107 min, engl. OV

Das Leben von vier sehr unterschiedlichen Frauen kreuzt sich in einer kleinen Stadt in Montana. Eine erschöpfte Anwältin führt eine leidenschaftslose Affäre, ein Ehepaar beschließt, eine Wochenendhütte zu bauen, merkt jedoch, dass ihre Ehe zerbricht, und Beth, eine junge Anwältin, fährt vier Stunden hin und zurück, um einen Erwachsenenbildungskurs über einen banalen Aspekt des Rechts zu unterrichten. Die einsame Rancherin Jamie verliebt sich in Beth und erhofft sich das große Liebesglück…

„Die wunderbare Laura Dern, die subtile Michelle Williams, die stille Kristen Stewart und die vielleicht berührendste unter ihnen, die eigensinnige Lily Gladstone, machen CERTAIN WOMEN zu einem herausragenden Kinoereignis.“ – Viennale

einmalig subtil und genau.“ – Der Spiegel

3. Jänner 2026, 18:15
12. Jänner 2026, 20:00 – TICKETS

Trailer

SHOWING UP
R: Kelly Reichardt, USA 2022, 108 min, engl. OV

In Portland, Oregon – einer Bastion der US-Gegenkultur –, bereitet die Bildhauerin Lizzy ihre Soloausstellung vor. Dabei lässt sie sich von den Widrigkeiten des Lebens ablenken: von ihrem psychisch kranken Bruder, ihrem schrulligen Vater, einer egoistisch-nachlässigen Vermieterin und Künstlerkollegin sowie einer verletzten Taube. In der Rolle der wortkargen Lizzy zeigt Reichardts Stammschauspielerin Michelle Williams eine ganz neue komische Seite ihres Talents.“ (Jonathan Romney)

„A hand-crafted wonder…a beautifully acted, expertly modulated film…Overflowing with gentle humor and heart.“ – The Hollywood Reporter

4. Jänner 2026, 18:15
19. Jänner 2026, 18:00 – TICKETS

Trailer

Tipp: Kelly Reichardt – Buch erhältlich im Filmmuseum

Freies Kino: Kurzfilm Screening – Österreichischer Filmpreis 2025 am 2. Dezember


Am Programm stehen jene vier Filme, die beim Österreichischen Filmpreis 2025 in der Kategorie Kurzfilm nominiert bzw. prämiert wurden:

STRANGERS LIKE US – Regie und Drehbuch: Felix Krisai, Pipi Fröstl, Produktion: Felix Krisai, Filmakademie Wien (AT 2024)
LACRIMOSA – Regie, Drehbuch und Produktion: Josef Dabernig (AT 2024)
SKRFF – Regie, Drehbuch und Produktion: Corrie Francis Parks, Daniel Nuderscher (AT/US 2024)
LAND DER BERGE – Auszeichnung Österreichischer Filmpreis 2025
Regie und Drehbuch: Olga Kosanović, Produktion: Deniz Raunig, Rupert Kasper, Olga Kosanović, April April Filme (AT/DE 2023)

Filmemacher Kurt Brazda übernimmt auch dieses Jahr wieder die Moderation. In Anwesenheit der Filmschaffenden bzw. von Teilen der Filmteams.
Kuratiert wird die Reihe „FREIES KINO“ von Holger Lang und Martina Tritthart.

Freies Kino
2. Dezember 2025, 20:00
Freier Eintritt, Zählkarten an der Abendkassa
Die Filme werden in deutscher Originalversion mit englischen Untertiteln gezeigt.

Eine Veranstaltung vom Künstlerhaus in Kooperation mit derAkademie des Österreichischen Films.

DIE FILME – Credits und Inhalt 

STRANGERS LIKE US
Kurzfilm, AT 2024, 22 min
Regie und Drehbuch: Felix Krisai, Pipi Fröstl, 
Produktion: Felix Krisai, Filmakademie Wien
Kamera: Maximilian Smoliner
Montage: Barbara Seidler
Originalton: Chuqi Lu
Musik: Felix Krisai, Noemi Haffner
Sounddesign: Nikolaus Gehrer
VFX: Alejandra Murillo Rodríguez
Szenenbild: Johanna Mitulla, Theresa Kraus
Kostüm: Elena Kreuzberger
Darsteller:innen: Henrietta Rauth, Sebastian Wendelin, Anna Rot, Achmed Abdel-Salam, Johanna Orsini, Klaus Tauber

Laura und ihr Partner Elias ziehen gemeinsam in die Vorstadt, um dort mit Anfang 30 in eine neue Lebensphase zu starten. Die ersten Gäste, die sie in ihrem geerbten Haus empfangen sind Nina und Patrick – ein Pärchen, das sie kürzlich im Urlaub kennengelernt haben. Der Abend beginnt freundlich, doch eine Reihe befremdlicher Situationen führt zu Spannungen zwischen Laura und Elias. Als sich die Gäste im Haus ihrer Gastgeber zu wohl fühlen und sich Elias dem merkwürdigen Geschehen fügt, beginnt Laura wie paralysiert durch ein Leben zu wandern, das scheinbar nicht mehr ihres ist…


LACRIMOSA
Kurzfilm, AT 2024, 11 min
Regie, Drehbuch und Produktion: Josef Dabernig
Kamera: Christian Giesser
Montage: Josef Dabernig
Musik: Neppendorfer Blaskapelle
Sounddesign: Michael Palm
Textautor*in: Bruno Pellandini
Darsteller*in: Anni Dabernig, Lore Dabernig, Otto Dabernig, Elin Kruckenberg, Vanja Kruckenberg, Olaf Möller
Stimme: Johanna Orsini

Begräbniszeremonien in der Mansarde einer spooky Villa. Die betagte Tante schart Ihre Urgroßnichten zum Trauergebet rund um einen Kindersarg. Gefaltete Hände, verstohlene Blicke, Rosenkranz und Leibstuhl sind Ingredienzen eines exzentrischen Kinderspiels, in welchem die illustre Gruppe zwischen Einschüchterung, Rebellion und einer gefährlichen Treppe über Seinsfragen stolpert. 


SKRFF
Kurzfilm, AT/US 2024, 7 min
Regie, Drehbuch und Produktion: Corrie Francis Parks, Daniel Nuderscher 
Kamera: Thom Parks
Montage: Corrie Francis Parks
Szenenbild: Daniel Nuderscher 
Musik & Sounddesign: Sandro Nicolussi

SKRFF_ology entwickelte sich aus archäologischen Experimenten an Graffitiwänden in Wien. Es entstanden Skulpturen in Skraffitotechnik aus hunderten Schichten Lackfarbe, die aus persönlichem oder politischem Ausdruck über Jahrzehnte hinweg gesprayt wurden. SKRFF komprimiert diese Zeit durch Stop-Motion-Animation in Sekunden, um dem Publikum die Spuren der Vergangenheit zugänglich zu machen. Obwohl die Geschichte niemals in ihrer ganzen Komplexität sichtbar gemacht werden kann, wollen die KünstlerInnen durch diese Auseinandersetzung mit Vergangenem den Blick für eine klare Zukunft schärfen.


LAND DER BERGE – Auszeichnung Österreichischer Filmpreis 2025
Kurzfilm, AT/DE 2023, 28 min
Regie und Drehbuch: Olga Kosanović
Produktion: Deniz Raunig, Rupert Kasper, Olga Kosanović, April April Filme
Kamera: Simone Hart
Montage: Sebastian Schreiner
Szenenbild: Laura Malmberg
Kostüm: Johanna Pflaum
Tongestaltung: Theda Schifferdecker, Flora Rajakowitsch, Rudolf Pototschnig
Darsteller:innen: Vladimir Vulević, Filipa Gregec, Noah Kaufmann, Julia Edtmeier, Gabriele Roller

Der alleinerziehende Vater Vladimir möchte arbeiten, um mit seiner Tochter in Österreich bleiben zu können und die Traumata der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das Dilemma: Man darf bleiben, wenn man regelmäßiger Arbeit nachgeht – man darf aber nur arbeiten, wenn man ein Bleiberecht hat. Willkommen im Land der unüberwindbaren Berge. 

MADAME KIKA – ab 16. Jänner im Kino


Die belgische Regisseurin Alexe Poukine trifft mit ihrem Spielfilmdebut MADAME KIKA den Nerv der Zeit. Mit großer emotionaler Wucht, getragen von der überragenden Leistung der Hauptdarstellerin Manon Clavel, spiegelt der Film die aktuelle Lebensrealität vieler Menschen in Europa wider.

MADAME KIKA erzählt die Geschichte einer Sozialarbeiterin, deren Gehalt zwar zum Überleben, aber nicht zum Leben reicht. Um ihrer Tochter etwas bieten zu können, versucht sie sich als Domina – obwohl sie eigentlich um ihren verstorbenen Partner trauern müsste. Das Portrait einer Frau zwischen Trauer und ökonomischem Druck. Zärtlich , liebevoll und doch bitter-komisch. Ausgezeichnetes Drama von Alexe Poukine mit Manon Clavel in der Hauptrolle.

Ab 16. Jänner im Stadtkino!

Zugabe! Unser Best Of 2025! Von 25. Dezember bis 11. Jänner


Film verpasst? Kein Problem! Mit der ZUGABE geben wir unseren schönsten Filmen des letzten Jahres noch eine Chance auf der Leinwand zu glänzen.

Spielzeiten

BIRD
25. Dezember 2025, 18:00

IT’S NOT ME + AN URBAN ALLEGORY
27. Dezember 2025, 18:30

TO CLOSE YOUR EYES AND SEE FIRE
8. Jänner 2026, 20:15 – TICKETS

SOULEYMANES GESCHICHTE
11. Jänner 2026, 20:15 – TICKETS

PERLA
26. Dezember 2025, 18:00
10. Jänner 2026, 20:15 – TICKETS

GIRLS & GODS
28. Dezember 2025, 18:00
9. Jänner 2026, 20:15 – TICKETS

EIN EINFACHER UNFALL ab 8. Jänner im Kino!


Was als kleiner Unfall beginnt, löst eine Reihe von eskalierenden Folgen aus. Der Gewinner der Goldenen Palme beim Filmfestival in Cannes 2025!

Berufsverbot, Hausarrest, Gefängnisstrafe – die iranischen Machthaber haben schon zu drastischen Mitteln gegriffen, um Jafar Panahi von der Arbeit abzuhalten. Filme hat der Regisseur trotzdem immer gemacht – dann halt eben ohne Genehmigung! EIN EINFACHER UNFALL ist keine Ausnahme. Und er ist so offen politisch und lautstark regimekritisch wie keines seiner Werke zuvor:

Bei einer zufälligen Begegnung in einer Autowerkstatt glaubt ein Familienvater, jenen Mann zu erkennen, der ihn einst im Gefängnis folterte – und kidnappt ihn. Über diese Verwicklungen entsteht, voller Wut und Verzweiflung der Opfer, eine aufgewühlte Anklage gegen das System und seine Vollstrecker. 

Oscars 2026: Frankreichs Kandidat Bester Internationaler Film
Cannes 2025: Goldene Palme (Bester Film)
European Film Awards: Nominierungen für Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Lux Publikumspreis
Gotham Awards 2025: Beste Regie (Jafar Panahi), Bestes Originaldrehbuch (Jafar Panahi), Bester internationaler Film

»Eine Erzählung von enormer politischer Wucht« Die Zeit

»EIN EINFACHER UNFALL ist eine Kinoerfahrung, wie es sie nur selten gibt« Der Spiegel

»Ein beeindruckender Film« Süddeutsche Zeitung

»Eine der unverwechselbarsten und mutigsten Stimmen des Kinos« The Guardian

Ab 8. Jänner 2025 im Kino!

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