ALLEGRO PASTELL ab 3. Juli im Kino!
Mit ALLEGRO PASTELL verfilmt Regisseurin Anna Roller, die zuvor mit DEAD GIRLS DANCING ein erfolgreiches Regiedebüt ablegte, den gleichnamigen Bestseller von Leif Randt über Liebesnöte von Millennials. Die Romanautorin Tanja und der Webdesigner Jerome, beide in ihren Dreißigern, haben in ihrer Fernbeziehung ein Gleichgewicht aus Nähe und Distanz gefunden. Als Tanja eine gemeinsame Zukunft zu erahnen beginnt, fragt sie sich, ob sie das wirklich will.
Anna Roller hat eine Mammutaufgabe übernommen, das Buch zu verfilmen. Hat Autor Randt doch in seinem Buch die eigene Gedankenwelt seiner Figuren zum zentralen Element gemacht. Eine Generation, die fast schon übersteigert reflektiert, sich in Kontrolle ihres Lebens wähnt und eben genau an den unvorhergesehenen Dingen, an der Unkontrollierbarkeit ihrer Emotionen verzweifelt. Das auf einen Spielfilm zu übertragen, ist schwierig.
Roller gelingt es. Mit Off-Monologen, die die Gedanken der Protagonisten schildern. Dazu eine ruhige Kameraführung, die das Lebensgefühl jener Zeit im pulsierenden Berlin der 2020er Jahre zwischen gülden leuchtenden Sommerabenden, Techno-Partys und Feiern in kleinen, hässlichen Neubau-Wohnungen glaubhaft einfängt. Und nicht zuletzt ist da der wohldosierte Einsatz von Max Riegers Filmmusik. Er lässt den vielen emotionalen Reflektionen der Hauptfiguren genug Raum zur Entfaltung. Überhaupt wird viel gefühlt und gelitten in ALLEGRO PASTELL, und nie wirkt es aufgesetzt. (br.de)
Ab 3. Juli im Stadtkino!
Vorpremiere SICH LANGSAM NÄHERN (R: Maria Arlamovsky) am 14. Juni
Sich langsam nähern von Maria Arlamovsky richtet den Blick auf Orte, an denen Kommunikation rund um das Lebensende stattfindet. Professionelle Begleiter*innen bewegen sich dabei zwischen fachlicher Distanz und menschlicher Nähe. So entsteht eine leise Annäherung an das Sterben als Teil des Lebens und an die Frage, was Fürsorge wirklich bedeutet.
In diesen Begegnungen wird spürbar, dass Sterben nicht nur ein Ende ist, sondern ein gemeinsamer, existenzieller Prozess – für die, die gehen, und die, die bleiben. Am Anfang des Films steht ein Aphorismus in Anlehnung an Rainer Maria Rilke: „Liebe und Tod sind die großen Gaben, die uns gegeben sind; meistens werden sie ungeöffnet weitergereicht.“ Kann also das Ende auch als Gabe gesehen werden?
Vorpremiere im Rahmen der Filmreihe „Frauen*körper und ihre Geschichten“ d. Österr. Ges. für Psychosomatik und Geburtshilfe in Kooperation mit sixpackfilm.
14. Juni 2026, 11:00
Film und Gespräch – TICKETS
mit Maria Arlamovsky, Eva Katharina Masel, Ingrid Marth und Eva Thurner
Feminist Film Club: ICH VERSTEHE IHREN UNMUT am 1. Juni
Wir freuen uns auf das nächste Screening unseres Feminst Film Clubs. Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit Sorority.
Wir zeigen den Film ICH VERSTEHE IHREN UNMUT von Kilian Armando Friedrich:
Heike arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.
Nach dem Film freuen wir uns auf ein Podiumsgespräch mit:
Bianca Schrittwieser, Leiterin der Abteilung Arbeitsrecht in der AK Wien
eine Vertreterin von Sorority, sowieso eine Vertreterin von arbeit plus
Moderation: Lisa Mayr-Sinnreich (Arbeiterkammer Wien)
Film & Gespräch
Mo, 1. Juni 2026, 19:30 – TICKETS
#kinoliebe-Montagspreis 7€ pro Ticket
In Kooperation mit Sorority, Arbeiterkammer Wien und arbeit plus.
Feminist Film Club mit ALL MY SISTERS am 28. April
Unser Feminist Film Club ist eine Reihe in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk Sorority.
Am 28. April zeigen wir den Film ALL MY SISTERS + Podiumsgespräch im Anschluss an den Film.
In ALL MY SISTERS begleiten wir drei Schwestern in Teheran, Iran zwischen 2007 und 2025 beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus?
Feminist Film Club: ALL MY SISTERS + Gespräch
Zu Gast: Jaleh Gohari (Das Iranische Wien), Kimija Valadbeigi (Jornalistin Moment), Massoud Bakhshi (Regie), Moderation: Laura Steinl (Sorority)
Dienstag, 28. April 2026, 19:30 – TICKETS
In Kooperation mit Sorority und Das Iranische Wien.
SPEAK OUT Filmpremiere: BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT am 9. Juni
In Kooperation mit dem AZW (Architekturzentrum Wien) und dem SPEAK OUT Festival des KURIER laden wir zur Premiere des Films BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT.
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Nach dem Film zu Gast:
Barbara Buser (Architektin, Protagonistin)
Gabriele Schärer (Regisseurin)
Peter Zwierko (Produzent)
Moderation: Lene Benz (Kuratorin AZW)
Film & Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026 19:00
TICKETS
***Beim Vorzeigen deines SPEAK OUT Festivaltickets bekommst du ein ermäßigtes Kinoticket im Stadtkino (9€ statt 10,50€)
Das SPEAK OUT Festival für Nachhaltigkeit und Innovation findet am 9. Juni im Museumsquartier statt.
Programm und Tickets unter https://speakout.kurier.at/
RED LOTUS ASIAN FILM FESTIVAL von 23.–26. April im Stadtkino!
Auch im fünften Jahr seines Bestehens wird das Festival eine handverlesene Auswahl aktueller, gewagter und zugleich erfolgreicher asiatischer Filme präsentieren. Darüber hinaus wird eine herausragende Persönlichkeit des asiatischen Kinos mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.
Red Lotus richtet sich an Menschen, die das asiatische Kino lieben ebenso wie an all jene, für die die Kinematografien des Kontinents Neuland sind. Red Lotus ist Schaufenster für das asiatische Kino und zugleich Drehscheibe für die Kommunikation mit und zwischen den zahlreichen asiatischen Communities in Wien und über Wien hinaus.
Programm 2026
nonstop-Kinoabo bei allen Vorstellungen gültig.
23. April
23. April 18:30: Opening Night: Light Pillar XU Zao, China 2026, 90 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
23. April 21:00: SAI: Disaster SEKI Yutaro, HIRASE Kentaro, Japan 2025, 128 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
24. April
24. April 15:30: Crown Shyness CHANG Chun-yu, Taiwan 2025, 80 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
24. April 18:30: All My Sisters Massoud Bakhshi, Österreich, Frankreich, Deutschland, Iran 2025, 78 Min, OmeU >> TICKETS
24. April 21:00: Vorfilm: A SOUTH FACING WINDOW + MERGEN PUREV-OCHIR Lkhagvadulam, Frankreich, Mongolei 2025, 19 Min, Farbe, OmeU + Chingiz NARYNOV, Kirgisistan 2025, 105 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
25. April
25. April 13:30: Delupi Mohammad TOUQIR ISLAM, Bangladesch 2026, 94 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
25. April 16:00: Lali Sarmad Sultan KHOOSAT, Pakistan 2026, 116 Min, Farbe, OmeU >>TICKETS
25. April 18:30: The Shadow’s Edge Larry YANG, China, Hongkong 2025, 141 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
25. April 21:15: En route to YOO Jaein, Südkorea 2025, 106 Min, Farbe, OmeU >>TICKETS
26. April
26. Apr 11:00: Take Off Pengfei, China 2025, 118 Min, Farbe, OmeU >>TICKETS
26. Apr 13:30: Montages of a Modern Motherhood Oliver CHAN Siu-kuen, Hongkong 2024, 112 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
26. April 16:00: Summer School, 2001 Dužan DUONG, Tschechien, Vietnam 2025, 104 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
26. April 18:15: LIFETIME ACHIEVEMENT AWARD 2026: Palimpsest: The Story of a Name Mary STEPHEN, Frankreich, Hongkong, Taiwan 2025, 108 Min, Farbe + schwarz/weiß, OmeU >> TICKETS
26. April 21:00: Closing: Songs of Forgotten Trees Anuparna ROY, Indien 2025, 78 Min, Farbe, OmeU >> TICKETS
Premiere ALL MY SISTERS am 24. April
Wir freuen uns auf die Premiere von ALL MY SISTERS im Rahmen des RED LOTUS ASIAN FILM FESTIVALS!
Aufwachsen in Teheran: 18 Jahre lang, von 2007 bis 2025, hat Massoud Bakhshi seine drei Nichten Mahya, Maleka und Zahra mit der Kamera begleitet, von früher Kindheit bis ins Erwachsenenleben. Sie gehen zunächst spielerisch und voller Neugier, später zurückhaltend und reflektierend mit der Präsenz der Kamera in ihrem Leben um. Aufwachsen in Teheran, das passiert in diesem Film viel im Privaten, und dennoch: es geht immer auch um ein Ausprobieren und ein Ausloten von Freiheit/en und Grenzen, vor allem aber um (gesellschaftliche) Erwartungen, die an die drei Schwestern herangetragen werden, ob implizit oder explizit. Ihre Antworten auf diese Erwartungen lassen uns über Gestaltungsspielräume nachdenken: darüber, was „Frau werden“ und was „Frau sein“ in Teheran heißen mag – und was in Wien, Frankfurt, Peking oder Mumbai.
Massoud Bakhshi hat mit einer kurzen Szene gegen Ende des Films der Bewegung „Women, Life, Freedom“ im Iran ein Denkmal gesetzt. Die Frage, wie weibliche Freiheit entsteht, sollten wir uns allerdings überall stellen.
Freitag, 24. April 2026, 18:30 OmeU
Tickets
SECOND WIND – Film & Gespräch mit Bruno Kreisky Forum am 8. Juni
Im vergangenen Winter machten sich fünf ukrainische Soldaten – jeder von ihnen schwer verwundet – auf, den Kilimandscharo zu besteigen. Alle fünf leben mit Beinprothesen. Ihre Expedition wurde zum Thema des Dokumentarfilms „Second Wind“, der ihre Reise von den Realitäten des Schlachtfelds bis hin zu den körperlichen und emotionalen Herausforderungen des höchsten freistehenden Berges der Welt nachzeichnet.
Der Film erzählt eine Geschichte von Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit in einer Zeit, in der die Ukraine nicht nur um ihre territoriale Integrität, sondern auch um ihre demokratische Zukunft in Europa kämpft. Über die persönlichen Geschichten von Genesung und Durchhaltevermögen hinaus wirft „Second Wind“ weiterreichende politische Fragen auf:
Wie halten Gesellschaften in Kriegszeiten durch, wie bauen Einzelne ihr Leben nach schweren Verletzungen wieder auf und wie bleiben die Bürger der Ukraine einer europäischen Zukunft verpflichtet?
Im Anschluss an die Vorführung findet eine Podiumsdiskussion statt, die sich auf die politischen und gesellschaftlichen Dimensionen des Films konzentriert: die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Gesellschaft, die Rolle von Veteranen bei der Gestaltung der Zukunft des Landes und die Bedeutung der europäischen Bestrebungen der Ukraine im aktuellen geopolitischen Kontext. Einer der im Film porträtierten Soldaten wird anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen.
Einleitende Worte:
Botschafter Rupert Weinmann, Stellvertretender Generaldirektor für internationale kulturelle Angelegenheiten, Ministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Oleksandr Irkhin – stellvertretender Missionsleiter der Botschaft der Ukraine in Wien
Podiumsdiskussion:
Masha Kondakova – Filmregisseurin
Gena Gazin – Produzent
N.N. – Soldat und Hauptdarsteller des Films
Moderatorin:
Tessa Szyszkowitz – Historikerin, Autorin und Journalistin. Distinguished Fellow am Royal United Services Institute in London.
Film & Gespräch
Montag, 8. Juni 2026, 18:00 – TICKETS
Premiere: ICH VERSTEHE IHREN UNMUT am 21. Mai in Anwesenheit des Teams
Wir freuen uns auf die Premiere von ICH VERSTEHE IHREN UNMUT im Rahmen des Wiener Arbeitsfilmfestivals!
Heike arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.
Nach dem Film freuen wir uns auf ein Gespräch mit:
Sabine Thalau – Hauptdarstellerin
Rafael Kousz – Produzent
Daniel Kunz – Co-Autor
>> Das Gespräch wird live ins KIZ RoyalKino Graz und Leokino Innsbruck übertragen!
Do, 21. Mai 2026, 20:00
Tickets
Special Screening HUNGRIG am 9. Mai
Film & Gespräch mit dem Film HUNGRIG
Ein geheimnisvolles Wesen entdeckt in naher Zukunft eine Welt ohne Menschen und macht sich daran, die Ursache für das Verschwinden der Menschheit aufzuklären. Es folgt Spuren aus der Vergangenheit – Tonaufzeichnungen von Gesprächen mit renommierten Wissenschaftlern, aufgenommen vor dem Aussterben – und erschafft daraus seinen eigenen Dokumentarfilm: Hungrig.
„Ein mutiger und intelligenter Film, der uns durch seine innovative Inszenierung zahlreiche Denkanstöße gibt.“ Cinema Austriaco
Film & Gespräch 9. Mai 2026 17:00
zu Gast: Susanne Brandstätter (Regie) und Gerhard Zoubek (Gründer und Geschäftsführer des ADAMAH BioHof)
TICKETS