Feminist Film Club mit ALL MY SISTERS am 28. April


Unser Feminist Film Club ist eine Reihe in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk Sorority. Am 28. April zeigen wir den Film ALL MY SISTERS + Podiumsgespräch im Anschluss an den Film.

In ALL MY SISTERS begleiten wir drei Schwestern in Teheran, Iran zwischen 2007 und 2025 beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus?

Feminist Film Club: ALL MY SISTERS + Gespräch
Dienstag, 28. April 2026, 19:30 – TICKETS

NO MERCY & Gespräch mit Beatrice Frasl und Ingrid Brodnig am 27. April


Wir freuen uns auf eine Sondervorstellung des Films NO MERCY mit anschließendem Podiumsgespräch.

NO MERCY vereint die revolutionärsten Regisseurinnen* unserer Zeit in einem explosiven Dialog über Macht, Lust, Wut und Freiheit. Ein filmischer Streifzug ins Herz des feministischen Filmschaffens: kompromisslos, sinnlich und humorvoll – und vor allem ein großes Kinoerlebnis.

Zu Gast:  Beatrice Frasl (Autorin „Entromantisiert euch!“ & „Patriarchale Belastungsstörung“, Podcasterin „Große Töchter“, Kolumnistin, Kulturwissenschafterin und Feministin) und Ingrid Brodnig (Autorin Feindbild Frau“, „Hass im Netz“, „Einspruch!“ & „Wider die Verrohung“, Journalistin und Kolumnistin bei Der Standard).

Montag, 27. April: 20:00 Uhr – TICKETS
Tickets zum kinoliebe Preise 7€!

Premiere ALL MY SISTERS am 24. April


Wir freuen uns auf die Premiere von ALL MY SISTERS im Rahmen des RED LOTUS ASIAN FILM FESTIVALS!

Aufwachsen in Teheran: 18 Jahre lang, von 2007 bis 2025, hat Massoud Bakhshi seine drei Nichten Mahya, Maleka und Zahra mit der Kamera begleitet, von früher Kindheit bis ins Erwachsenenleben. Sie gehen zunächst spielerisch und voller Neugier, später zurückhaltend und reflektierend mit der Präsenz der Kamera in ihrem Leben um. Aufwachsen in Teheran, das passiert in diesem Film viel im Privaten, und dennoch: es geht immer auch um ein Ausprobieren und ein Ausloten von Freiheit/en und Grenzen, vor allem aber um (gesellschaftliche) Erwartungen, die an die drei Schwestern herangetragen werden, ob implizit oder explizit. Ihre Antworten auf diese Erwartungen lassen uns über Gestaltungsspielräume nachdenken: darüber, was „Frau werden“ und was „Frau sein“ in Teheran heißen mag – und was in Wien, Frankfurt, Peking oder Mumbai.

Massoud Bakhshi hat mit einer kurzen Szene gegen Ende des Films der Bewegung „Women, Life, Freedom“ im Iran ein Denkmal gesetzt. Die Frage, wie weibliche Freiheit entsteht, sollten wir uns allerdings überall stellen.

Freitag, 24. April 2026, 18:30 OmeU
Tickets

SAINT OMER von Alice Diop am 17. Mai


Anlässlich des Stücks „Le Voyage de la Vénus Noire“ von und mit Alice Diop bei den Wiener Festwochen, zeigen wir am 17. Mai 2026 den beeindruckenden Film SAINT OMER von Alice Diop.

Mit einer bewusst ruhigen, aber kompromisslosen Bildsprache behandelt sie Themen wie Identität, Migration und Kolonialismus. Ihre Filme erzählen von Menschen, deren Stimmen wenig Gehör in der Öffentlichkeit finden. Ihre Arbeit wird durch Diops Streben geprägt, einzigartige Lebensläufe vom Rand ins Zentrum zu rücken. Dabei verwandelt sie persönliche Geschichten in politische Bilder.

Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin Alice Diop in SAINT OMER von Brüchen in weiblichen Biografien. Ein packender, intelligenter Film über universelle Fragen von Wahrheit, Ausgrenzung und Mutterschaft.

SAINT OMER wurde beim Filmfestival Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und war offizieller Kandidat Frankreichs für den Auslands-Oscar 2023.

So, 17. Mai 2026, 20:15 SAINT OMERTICKETS

ROSEBUSH PRUNING ab 8. Mai im Kino!


In einer luxuriösen Villa unter der katalanischen Sonne leben die US-amerikanischen Geschwister Jack, Ed, Anna und Robert in Abgeschiedenheit und ererbtem Reichtum. Stets mit der neuesten Designerkleidung angetan suchen sie Liebe und Bestätigung vor allem untereinander. Den Forderungen ihres blinden Vaters gehen sie aus dem Weg. Als Jack, der älteste Bruder und Dreh- und Angelpunkt der Familie, verkündet, dass er mit seiner Freundin Martha zusammenziehen will, werden die Bande durchtrennt. Ed sieht sich gezwungen, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter aufzudecken. Generationsübergreifende Lügen kommen ans Licht, und das Gefüge der Familie beginnt langsam zu zerfallen. Eine beißende Satire über die Absurdität der traditionellen patriarchalischen Familie. (Berlinale 2026)

»An outrageous pansexual pantomime so out-there that ›What the actual f*ck?‹ doesn’t even begin to cover it.«
— Damon Wise, Deadline
 
»Ferocious fun […] A fabulous feast for the eyes and ears.«
— Stephen A. Russell, Time Out
 
»A nasty-chic immorality tale […] If you’re going to eat the rich, they may as well be delicious.«
— Guy Lodge, Variety

Ab 8. Mai im Stadtkino!

Wiener Arbeitsfilmfestival von 18.-22. Mai 2026


Von 18.–22. Mai 2026 findet das 2. Wiener Arbeitsfilmfestival im Stadtkino im Künstlerhaus und Admiralkino statt.

Das Arbeitsfilmfestival bringt eine Arbeitswoche lang die neuesten und relevantesten Filme zu Arbeit, Beruf und Bildung ins Kino. Greifbare Bilder, die gesellschaftspolitische Debatten über eine humanere Arbeitswelt und gerechtere Bildung anstoßen.
Heuer dreht sich beim Festival alles um das Schwerpunktthema: Frauen.Arbeit.Film.

Schulprogramm
Mit einem eigenen Schulprogramm knüpfen wir an den besonderen Erfolg vom Vorjahr an. Auf vielfachen Wunsch von Schulen und Lehrkräften finden die Schulvorstellungen in der letzten Schulwoche von 29. Juni bis 3. Juli 2026 statt. In dieser Programmschiene gibt es Filme, die allgemeine Themen rund um Lernen und Berufe aufgreifen, und solche, die spezielle Berufsfelder, wie z.B. die Pflege, Handel oder Gastronomie betreffen. Dank der Unterstützung durch die AK Wien ist der Besuch dieser Vorstellungen wieder bei freiem Eintritt möglich.


Das vollständige Programm wird Anfang Mai präsentiert.

RAW und TITANE von Julia Ducournau im April im Stadtkino!


Zum Kinostart von ALPHA, dem neuen Film der aufsehenerregenden Regisseurin und Palme d’Or Gewinnerin Julia Ducournau, zeigen wir ihre zwei früheren Werke noch einmal auf der Leinwand!

TITANE
R: Julia Ducournau, FR 2021, 108 min, OmdU
TITANE ist die nächste Zündstufe im Body-Horror-Kosmos, ein Traktat zu Identität und Gender, Mechanik und Fleisch. Visionäre Provokation, unterspült von unerwarteter Zärtlichkeit, so profund wie vulgär. Ein Film für die Ewigkeit, zu Recht Gewinner der Goldenen Palme in Cannes.
TRAILER
Samstag, 4.4., 20:30TICKETS
Freitag, 17.4, 20:30TICKETS

RAW
R: Julia Ducournau, BL/FR 2016, 99 min, OmdU
Eigentlich isst Justine, Studentin der Veterinärmedizin, kein Fleisch. Aber dann passiert da diese Sache und die junge, unschuldige Frau entwickelt seltsame, um nicht zu sagen: ziemlich befremdliche, nein, eigentlich ganz und gar abstoßende Gelüste. Ducournau kennt in ihrem ebenso wagemutigen wie stilsicheren Debüt nach eigenem Drehbuch keine Hemmungen; sie taucht ein Coming-of-Age-Drama in Blut und Gekröse und folgt dem Erwachen der Lust Justines am Fleischfressen und am Sex bis in die purpurfinstersten Tiefen, dorthin, wo die animalischen Instinkte lauern und der Mensch dem Raubtier gleicht. Nichts für Zartbesaitete.
TRAILER
Montag, 13.4., 20:30 – kinoliebe Montag TICKETS um 7€

ALPHA ist ab 10. April im Kino! – Alle Spielzeiten

Demokratie, was geht? Filme & Talk am 28. März


Ohne Filter
Filmtage zu Jugend, Beteiligung & Kunst
von „Demokratie, was geht?“ 2026

Dieser Tag steht ganz im Zeichen junger Perspektiven. Das Wiener Jugendprojekt „Demokratie, was geht?“ zeigt die neuesten Produktionen partizipativer Workshops – kraftvoll, politisch und nah an der Lebensrealität vieler marginalisierter Jugendlicher.
Vier Kurzfilme, die aufrütteln – durch Komik, Ehrlichkeit oder Brisanz – und die letztendlich nur ein Teil eines langen Prozesses sind, in dem Teilnehmende sich mit Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Narrativen auseinandersetzten.

Die Kriminalkomödie „Die Agentur“ zeigt eine Gruppe von Jugendlichen, die sich organisiert, um Betroffenen von rassistischer Gewalt und Diskriminierung zur Hilfe zu eilen, in dem sie den Täter:innen spielerisch das Leben schwer machen. Von der reichen Nazi-Oma aus Oberdöbling bis zu den zwei rechten Burschis, die die Polizei unterwandern – mit Witz und Wagemut liefern sie das, was die Gesellschaft oft nicht liefern kann: Konsequenzen!
Bis sie eines Tages selbst spüren, welche Konsequenzen ihre Scherze haben, wenn sie sich mit den falschen Leuten anlegen.

Der Dokumentarfilm „Nûjîn – Neues Leben“ porträtiert die Lebensrealität von Projektteilnehmer:innen aus kurdischen Gebieten Syriens oder Irans sowie aus Venezuela, die über das Ankommen, Platzfinden und Neubeginnen in Wien berichten. Ein Film über Resilienz, Hoffnung und Gemeinschaft.

Der Zweiteiler „Im Schatten von Wien“ ist die fiktionaler Krimi über einer Gruppe von Freund:innen, die nach ihrer Flucht nach Österreich repressive und traumatische Erfahrungen machen und unlautere Wege finden, um Communities zu helfen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Die Brüder Mo und Yusef geraten in Teil Eins durch Tankstellenraub ins Fadenkreuz der Polizei, die selbst erkennt, dass die Jungs ums Überleben kämpfen, sie aber mit der harten Realität konfrontieren muss, dass ihre Methoden sie nicht retten werden. In Teil Zwei missglückt eine waghalsige Befreiungsaktion und bringt die Brüder nicht nur in Lebensgefahr, sondern zwischen die Fronten von Kommissar:innen und Kartellen.

Im Anschluss gibt es ein Bühnengespräch mit den Darstellerinnen Elham Fattahi und Mokhammad Ibragimov, an der Seite von Stargast Hassan Akkouch aus Berlin (bekannt aus 4 Blocks, KEKs oder Contra) und der Künstlerin, Lyrikerin und Jugendcoachin Munira Mohamud.

Running Order:
Slot 1
12:15 Im Schatten von Wien #1 & Behind The Scenes
12:45 Nûjîn – Neues Leben
13:10 Im Schatten von Wien #2
13:40 Pause

Slot 2
14:10 Die Agentur
14:35 Im Schatten von Wien #2
15:05 Making-Of: Die Agentur & Im Schatten von Wien #2
15:20 Talk – Jugendliche Perspektiven durch Storytelling 

Freier Eintritt
Tickets können ab sofort an der Abendkassa des Stadtkino abgeholt werden. (max. 3 Stück pro Person)
Für jeden Slot wird ein Ticket benötigt.

Filmreihe „Frauenkörper und ihre Geschichten“ mit SMOKE SAUNA SISTERHOOD + Regiegespräch am 15. April


Die Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe lädt im Rahmen ihrer Filmreihe „Frauenkörper und ihre Geschichten“ am Mittwoch, den 15. April 2026 um 18:00 zu SMOKE SAUNA SISTERHOOD.

In einer Hütte tief im schneebedeckten Wald treffen sich Frauen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zum gemeinsamen Saunieren. Mit den Hüllen fallen Tabus. Sanfte Stimmen flüstern unausgesprochene Ängste und leidvolle Erkenntnisse in das schützende Dunkel der dampferfüllten Sauna.


Aufgefangen vom leisen Zuhören ihrer Gefährtinnen berichten die Frauen von ersten Liebschaften, aber auch von sexuellen Übergriffen und unerträglichen Geburtsschmerzen. Dieses transformative Ritual begleitet Filmemacherin Anna Hints in SMOKE SAUNA SISTERHOOD.

Der in seiner Intimität fast mystische Dokumentarfilm zeigt Frauen nicht, wie sie sind, sondern in ihrem Werden, erzählt von jenen Veränderungen, die sich in das Leben und den Körper einer Frau einschreiben. Dank tiefer Empathie und Menschlichkeit gelingt ein ungeschönter und dennoch immer extrem fokussierter Blick ins Innere der Rauchsaunen – einer Tradition, die von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Nach dem Film Gespräch mit Regisseurin Anna Hints.

Mittwoch, 15. April 2026, 18:00 |  Film & Gespräch | Tickets zum Spezialpreis von 7€

Schulvorstellungen im Stadtkino: NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER am 13. April


Filmangebote, exklusiv für Schulklassen!

Bei uns können Sie sich zu einem fixierten Termin zu einer Schulvorstellung anmelden, oder ab einer Gruppengröße von 40 Personen eine Schulvorstellung zum Wunschtermin buchen.

Für den Film STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT gab es am 23. März um 11:00 eine Schulvorstellung. Für weitere Termine melden Sie sich bitte unter: c.oedl@stadtkinowien.at

Für den Film NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER bieten wir am 13. April um 9:00 eine Schulvorstellung an. Anmeldung erforderlich unter: c.oedl@stadtkinowien.at

Der Preis pro Kinokarte für Schüler*innen beträgt EUR 6,00.–, zwei Begleitpersonen pro Klasse erhalten kostenlosen Eintritt.

Der Kinodokumentarfilm STOFF – Ein Spitzengeschäft folgt einer wenig beachteten Verbindung zwischen Nigeria und Österreich, erzählt anhand von Stoffen und ihrer Geschichte. Was als Erzählung über den Handel mit Luxusstickereien beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Machtverhältnissen.

In NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER lernen wir mit spielerischer Leichtigkeit, Humor und mithilfe vieler Expert*innen das Staatsbürgerschaftssystem in Österreich kennen, seine Abgründe, Absurditäten und Tücken. Da stellt sich die Frage: „Wie österreichisch bist du?“ oder „Was ist denn ein echter Österreicher?“ – das Diskussionspotenzial ist enorm!

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