Archiv der Zukunft


Archiv der Zukunft
Das Naturhistorische Museum Wien

Im Naturhistorischen Museum in Wien wird mit akribischer Energie gesammelt, geforscht, archiviert und reflektiert – mehr als 30 Millionen Objekte sind hier über die Jahrhunderte zusammenge tragen worden, um sie immer wieder aufs Neue zu befragen. ARCHIV DER ZUKUNFT bietet einen Blick hinter die Kulissen des traditionsreichen Museums, abseits der bekannten Schaukästen, und zeigt einen Mikrokosmos institutioneller Forschung, der sich den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen stellt. Eine filmische Hommage an die Bedeutung der Wissenschaft und ein erkenntnisreiches Nachdenken über das Leben auf der Erde und darüber hinaus.

„Liebevolle Hommage an eine altehrwürdige, quicklebendige Institution“ ray Filmmagazin

Premiere bei der Diagonale 2023
Im Naturhistorischen Museum in Wien wird alles gesammelt, archiviert und studiert, was sich auf der Erde und im All findet – und der Spezies Mensch in die Finger kommt. Archiv der Zukunft fängt die ästhetische Anziehungskraft der Sammlung und ihrer Arbeitsprozesse ein und beleuchtet das Mammutprojekt der Wissenskonservierung und -produktion, das sich hinter der imperialen Fassade des Gebäudes verbirgt. (Auszug Katalog Text Diagonale)

Sonderveranstaltungen
11. März 19:30 Gartenbaukino Wien: Premiere in Anwesenheit des Teams
13. März 20:00 Moviemento Linz: OÖ Premiere in Kooperation mit Oberösterreichische Nachrichten
14. März 19:00 Stadtkino Wien: Film & Gespräch: „Das Museum als Arbeitsplatz“
15. März 20:00 Leokino Innsbruck: Tirol Premiere
16. März 18.00 Kino im Kesselhaus Krems: NÖ Premiere
20. März 18:15 KIZ Royalkino Graz: Steiermark-Premiere
21. März 19:30 Stadtkino Wien: Sisters Lumière – Frauen in der Wissenschaft
22. März 19.30 Admiral Kino Wien: Feminist Friday – Film & Gespräch
10. April 19:30 Stadtkino Wien: Biodiversität als Dringlichkeit
15. April 19:30 Stadtkino Wien: Film & Gespräch zur Provenienzforschung
17. April 19:30 Stadtkino Horn: Film & Regiegespräch

FEMINISM WTF


Die Frauen*bewegung ist die erfolgreichste soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts und hat alle Gesellschaftsschichten erfasst. Ihre Errungenschaften haben nicht nur bessere Lebensbedingungen für Frauen* erkämpft, sondern unsere Lebensweisen und unsere Ideen von Zusammenleben radikal verändert. Und obwohl feministische Debatten wie #metoo in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, hat der Begriff „Feminist*in“ immer noch einen negativen Unterton.

Der Dokumentarfilm FEMINISM WTF (What the Fuck) schlüsselt auf, welche Themenvielfalt 2023 unter dem Begriff Feminismus verhandelt wird. Die Experts aus Politik- und Sozialwissenschaften, Männlichkeitsforschung, Gender-, Queer- und Trans-Studies gehen der Frage nach, wie wir alle zum Aufbrechen von Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen beitragen können, um eine solidarische Gesellschaft der Vielen zu sein. Dabei geht es um viele aktuelle Debatten: Warum sprechen wir immer von nur zwei Geschlechtern? Warum müssen Frauen* den Großteil der unbezahlten Haus- und Kindererziehungsarbeit machen? Warum sind Kapitalismus und Feminismus ein Widerspruch? Was hat der europäische Kolonialismus mit den heutigen Ideen von sexueller Freiheit und rassistischen Stereotypen zu tun? Wieso brauchen wir Feminismus, um das Klima zu retten? Und warum engagieren sich eigentlich so wenige Männer für den Feminismus?

In FEMINISM WTF setzt Regisseurin Katharina Mückstein die Experts in einen filmischen Dialog mit Musikvideo-Sequenzen zum elektronischen Soundtrack von Tony Renaissance: die ästhetisierten Tanz- und Performance-Motive brechen mit den gängigen Vorstellungen von Pop-Feminismus und entwerfen lustvolle, neue Bilder von Körper und Geschlecht.

Die Protagonist*innen von FEMINISM WTF sind Maisha Auma, Persson Perry Baumgartinger, Astrid Biele Mefebue, Nikita Dhawan, Christoph May, Sigrid Schmitz, Franziska Schutzbach, Rona Torenz, Paula Villa Braslavsky, Laura Wiesböck, Emilene Wopana Mudimu.

Presse

„Katharina Mückstein zeigt uns in ihrer Dokumentation FEMINISM WTF, wie reichhaltig und divers feministisches Wissen ist.“ Der Standard

„Mückstein exerziert in Dialogen die großen Themen der sozialen Bewegung durch: Es geht um Gewalt, um Hautfarbe und sexuelle Identität, um Männer und Geschlecht als überholte Kategorie. FEMINISM WTF ist eine Vermessung der Gegenwart und ein Auftrag für die Zukunft, für alle verständlich erzählt. Nach der Projektion gab es zurecht langen Jubel.“ Neue Kronen Zeitung

„Das „WTF“ dient als Rufzeichen in ihrem poppig inszenierten, vielstimmigen und zornigen Film. Kluge Köpfe erklären Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse aus transtheoretischer und postkolonialistischer Perspektive. Ein Film, der Feminismus erklärt und einordnet – für alle.“ Kleine Zeitung

„Eine aufschlussreiche und verspielte Zusammenschau feministischer Positionen. Zwischen Interviewpassagen performen Tänzer und Tänzerinnen coole Choreografien, in denen Geschlechterstereotypen mit Witz hinterfragt werden.“ Kurier

„Bei der Diagonale hat Katharina Mücksteins lang erwartete Doku FEMINISM WTF Österreich-Premiere: Vorhang auf für kompetente Antworten auf komplizierte Fragen.“ Salzburger Nachrichten

SPECIAL SCREENINGS & TERMINE

Die Premiere findet am 29. März im Gartenbaukino statt.

30. März um 19 Uhr – FEMINISM WTF Preview mit Franziska Schutzbach im Stadtkino Wien – AUSVERKAUFT

30. März um 20:15 Uhr – FEMINISM WTF Preview – Film & Gespräch mit Katharina Mückstein & Klaudia Kreslehner (Kuratorin von What the FEM* Ausstellung) im Moviemento Linz – AUSVERKAUFT

31. März um 20 Uhr – FEMINISM WTF mit Filmgespräch mit Laura Wiesböck im Admiralkino Wien – AUSVERKAUFT

31. März um 20 Uhr – Tirol-Premiere FEMINISM WTF in Anwesenheit von Katharina Mückstein im Leokino Innsbruck

4. April um 19:30 Uhr – FEMINISM WTF mit Filmgespräch mit Katharina Mückstein im Votiv Kino – AUSVERKAUFT

6. April um 20:45 Uhr – FEMINISM WTF with panel discussion in english in collaboration with Black Voices Volksbegehren & Afro Rainbow Austria im Burgkino Wien

7. April um 20 Uhr – FEMINIST FRIDAY im Admiral Kino, Wien mit Leonie Rachel Soyel von Couchgeflüster

12. April um 20 Uhr – FEMINISM WTF mit Gespräch mit Katharina Mückstein im KIZ Royalkino Graz – AUSVERKAUFT

13. April um 20 Uhr – FEMINISM WTF mit Filmgespräch mit Katharina Mückstein im Cinema Paradiso Baden – AUSVERKAUFT

14. April um 20 Uhr – Film & Konzert: FEMINISM WTF x Tony Renaissance im Stadtkino Wien

14. April um 20 Uhr – FEMINIST FRIDAY im Admiral Kino, Wien mit Ulrike Lunacek und Andreea Zelinka

18. April um 19 Uhr – Sisters Lumière: FEMINISM WTF mit Podiums-Gespräch im Stadtkino Wien

18. April um 20 Uhr – Salzburg Premiere FEMINISM WTF in Kooperation mit HOSI im DAS KINO – AUSVERKAUFT

24. April um 19:30 – FEMINISM WTF meets PCCC* im Gartenbaukino, Wien – AUSVERKAUFT

26. April um 18:00 – FEMINISM WTF mit Filmgespräch mit Katharina Mückstein im Stadtkino, Wien

28. April um 20 Uhr – FEMINIST FRIDAY im Admiral Kino, Wien mit Beate Hausbichler und Noura Maan

2. Mai um 19:30 – FEMINISM WTF im Votiv Kino, Wien „International Tuesday“ mit Gespräch FEMIN(NI)ZIDE

10. Mai um 19:30 – FEMINISM WTF Special – mit Gespräch mit Nikita Dhawan, Persson Perry Baumgartinger und Katharina Mückstein im Stadtkino

22. Mai um 19:30 FEMINISM WTF Special – mit Gespräch mit Männlichkeitsforscher Christoph May im Stadtkino

1. Juni 19:00 Eröffnung Screenwise mit Publikumsgespräch im Mumok Wien

2. Juni FEMINISM WTF – Film & Gespräch mit Katharina Mückstein in den Breitenseer Lichtspiele

12. Juni FEMINISM WTF mit Gespräch im Filmcasino Wien

20. Juni FEMINISM WTF mit Podium zum Thema Femizide im Stadtkino Wien

Matter Out Of Place


„Ein faszinierender Film über den Abfall, den die Menschheit verursacht“- Screendaily

Müll an den Stränden, Müll auf den Bergen. Am Meeresgrund und tief unter der Erde. MATTER OUT OF PLACE ist ein Film über unsere Abfälle, die bis in die hintersten Winkel
dieser Erde vorgedrungen sind. Nikolaus Geyrhalter folgt dem Müll quer über den Planeten und zeigt dabei den endlosen Kampf der Menschen, dieser Unmengen Abfall Herr zu werden.

Pressezitate

Geyrhalter wirft mit seinen poetischen, klugen Bildern einen Blick hinter das System Müll und zeigt, wie Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger funktionieren kann.“ ORF

Mit gekonntem Blick und in präzisen Bildern zeigt die Dokumentation die Reise des Mülls.“ The Gap

„Ein filmischer Aufruf für den sorgsamen Umgang mit unserer Erde.“ Falter

„Die Kamera steht stets unbeweglich still. Keine Schwenks, kein Zoom. Doch was sich vor der Kamera abspielt, das ist auf gruselige Weise bewegend.“ (Wiener Zeitung)

„In der Bildgewalt Geyrhalters wird die Bedrohung durch Müll erst recht greifbar für alle, die sich davon ergreifen lassen wollen.“ (Furche)

Special Screenings

17. April, 20:00 Oberösterreich-Premiere im Moviemento Linz

18. April, 20:00 Tirol-Premiere im Leokino Innsbruck

19. April, 19:00 Premiere im Gartenbaukino Wien

25. April, 20:30 Film & Talk at Burgkino Vienna

26. April 19:30 Film & Regiegespräch im Votivkino

2. Mai, 19:00 Film & Gespräch zum Thema „Zero Waste statt Zero Future“ im Stadtkino Wien

6. Mai, 19:00 Film & Gespräch zum Thema „Fashion Waste“ im Stadtkino Wien

11. Mai, 19:00 Film & Gespräch zum Thema „Reparieren statt Wegwerfen“

23. Mai, 18:15 Special Screening MCI Sustainability Week Movie Night im Leokino Innsbruck

Robolove


ROBOLOVE verhandelt die Strategien von Männern und Frauen, die an der Entwicklung von humanoiden, androiden Robotern beteiligt sind. Roboter, die vielleicht eines Tages den menschlichen Körper und das menschliche Leben erweitern werden. Aus einer Vielzahl von Perspektiven lernen wir die immense Komplexität dieses Themas zubegreifen. Mit dem japanischen Robotik-Guru Hiroshi Ishiguro, der Transhumanistin Natasha Vita More – und vielen mehr. Utopische Visionen kollidieren mit der Spannung zwischen Technik und sozialer Verantwortung, während der Unterschied zwischen Mensch und Androide allmählich zuverschwinden scheint. Aus diesem Mosaik entsteht eine Ambivalenz, die diese futuristischen Technologien in Frage stellt – gleichzeitig aber voller Aufmerksamkeit jene betrachtet, die es wagen, diese neuen Maschinen zu schaffen: Maschinen, die als Spiegel unserer Menschlichkeit gesehen werden können.

NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion

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