Alexander Kluge - Acht neue Programme

6. – 15. Juni 2014

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Mit dem Buch „30. April 1945 - Der Tag, an dem Hitler sich erschoss“ meldet sich Alexander Kluge nachdrücklich als wesentliche Stimme der deutschen Literatur zurück. Und schenkt dem Stadtkino im Rahmen der Wiener Festwochen acht Filmprogramme.

Alexander Kluge in Wien bzw. in Österreich: Das ist eine mittlerweile lange Zuneigungsgeschichte. 2001, als der deutsche Schriftsteller und Essayist im Gefolge von 9/11 im Wiener Volkstheater über „Globalisierung und Gewalt“ sprach und las, stürmten über 1000 Menschen die Matinee – in einer Stadt, in der die Frankfurter Schule, der sich der Adorno-Schüler sehr verpflichtet sieht, eigentlich nie wirklich angekommen war. Es folgten nicht minder gut besuchte Buchpräsentationen im Akademietheater und im Wiener Stadtkino, letztere 2009, als Kluge gemeinsam mit Oskar Negt den Bruno-Kreisky-Preis erhielt. Vorher, 2007, ein „Magazin des Glücks“, eine Reihe für die Salzburger Festspiele, die Kluge in all seiner Vernetztheit mit Dichtern, Denkern, Künstlern repräsentierte.

Im Rahmen der Wiener Festwochen zeigen wir acht neue Programme, die Alexander Kluge exklusiv für das Stadtkino kompiliert hat (Zitat: Sie wissen, ich arbeite Ihnen gerne und absolut zu.) Wir danken herzlich.

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Alexander Kluge zu Gast im Stadtkino

am 14. Juni 2014

Alexander Kluge und Claus Philipp lasen aus "30. April 1945 - Der Tag, an dem Hitler sich erschoss und die Westbindung der Deutschen begann"