Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod


Mit den Menschen brachte das Anwerbeabkommen mit der Türkei 1961 auch die Musik der Gastarbeiter*innen nach Deutschland. Cem Kayas dichter Dokumentarfilmessay ist eine Nachhilfestunde in türkisch-deutscher Zeitgeschichte: Fließbandjobs, Heimweh und Familiennachzug, der Basar im Berliner Hochbahnhof Bülowstraße, Xenophobie und Rassismus, die wehmütigen Lieder der frühen Jahre und der Hiphop der Nachwendezeit. Von all dem erzählen die Musiker*innen, beginnend mit Metin Türköz und Yüksel Özkasap über die psychedelischen Derdiyoklar bis zum Rapper Muhabbet, der in den Charts stand. Ihre Musik entwickelte sich fernab von der deutscher Bands, immer getragen von der türkischen Gemeinschaft und deren Bedürfnissen. Es geht um Radio Yilmaz, diverse Musikkassettenlabels, das deutsche Exil des Protestrockers Cem Karaca und um Hochzeitsbands, die auch auf Kurdisch und Arabisch singen, um den Markt zu bedienen.Umfangreiche Archivrecherche und das Interesse an türkischer Populärkultur sind wiederkehrende Themen in Cem Kayas Werk. Mit Aşk, Mark ve Ölüm schafft er ein rhythmisch und lebendig erzähltes, filmisches Nachschlagewerk der türkischen Musik in Deutschland. (Berlinale)

„Informative and entertaining, this history of music as an identifier and political weapon is a joy to watch; full of irony and odd-ball characters who made life for themselves and kept the faith: “Kanak for Life” declares Ismet Topçu, leading us through the decades of wild musical adventure.“ (FilmUforia)

Berlinale

Beanpole


Im Jahr 1945 beginnt der Wiederaufbau in Leningrad nach der langjährigen Blockade. Die Stadt und ihre Bewohner sind körperlich, moralisch und geistlich am Ende. Zwei junge Frauen suchen verzweifelt nach Hoffnung und Bedeutung in den Trümmern. Iya, die posttraumatische Anfälle hat, und ihre beste Freundin Masha waren beide an der Front. Jetzt arbeiten sie in einem Krankenhaus, wo sie sich um schwer verletzte Soldaten kümmern.

Wet Sand


Der bittertraurig schöne Film nimmt uns mit in die karge Landschaft Georgiens. In einem Dorf am Schwarzen Meer spielen sich Dramen ab, innere wie äußere; streng kadrierte Bilder übersetzen uns die Gefühlslage der Dorfbewohner*innen. Eliko, „der Fremde“, hat sich erhängt. Seine Sexualität zwang ihn zu einem Leben im Verborgenen, die Intoleranz im Dorf führte zu einem komplizierten Netz aus Lügen und Verrat. Elikos Enkelin Moe und Fleshka – auch sie „Fremde“ – trotzen den Diskriminierungen der Männerwelt. Ein Film wie ein kathartischer Schrei, der den Ausgestoßenen eines ländlichen Patriarchats Stimme verleiht. (Maria Marchetta, Viennale)

„Along the lines of a Pedro Almodóvar film, both heartbreaking and brave, Naveriani’s second feature film pulls at our heartstrings, confronting us with a Georgian society (although sadly the film’s discourse could also be applied to other parts of the world) which scoffs at human rights, especially in relation to the LGBTIQ+ community. WET SAND is a necessary film which lends a voice to “the forgotten ones”, to all those who have had to give up on living love with pride and with a capital L on account of a society which sees them as “monsters”. Through Naveriani’s brave and majestic approach, these monsters are transformed into giants, heroes who are fighting for a freedom which is already theirs by rights.“ Cineuropa

Einer der stärksten Liebesfilme der Viennale 2021

EVA-MARIA


Eva-Maria arbeitet als Sekretärin an der Pädagogischen Hochschule. Sie ist stolz auf diese Position. Es war nicht einfach, die Anstellung zu bekommen, denn seit ihrer Kindheit ist sie durch spastische Zerebralparese auf den Rollstuhl angewiesen.

Für Eva-Maria war das nie Grund, ihre Träume aufzugeben. Sie weiß, was sie will und wie sie es bekommt. Von ihrem Optimismus und ihrem überzeugten Ja zum Leben geleitet, fühlt sie sich Anfang 30 bereit für einen ihrer größten Träume: ein eigenes Kind. Mithilfe künstlicher Befruchtung will sie sich nun diesen Wunsch erfüllen.

Unterstützt von ihrer Familie und begleitet von ihren Assistent:innen nimmt sie „das Projekt Kind” in Angriff. Für alle ist ihre Situation Neuland. Die Eigenheiten ihres Körpers stellen sowohl Medizin als auch ihre Assistenz vor neue und ungewohnte Herausforderungen. Dokumentiert von einem ihrer Assistenten, ermöglicht dieser Film einen ungewohnt intimen Einblick in ein Leben jenseits konventioneller Familienplanung.

Sondervorstellungen

08. März Premiere im Gartenbaukino Wien

10. März Film & Gespräch im Moviemento Linz

11. März Film & Gespräch im Stadtkino Wien

13. März Matinee im KIZ Royal Kino Graz

15. März Film & Gespräch im Leokino Innsbruck

goldengirls filmproduktion

Der schönste Tag


Der Kinofilm »Der Schönste Tag« und die Serie »Sprich Mit Mir« ist das Ergebnis einer weltweit einzigartigen dokumentarfilmischen Arbeit. Kamera und Mikrofon lassen das Publikum an einmaligen Dialogen zwischen Zeitzeugen und ihren Enkelkindern teilnehmen. Das Vermächtnis einer Generation, die jeder Wahrscheinlichkeit zum Trotz das größte Leid der Menschheitsgeschichte überlebt hat, ist eine eindringliche Warnung: Das Unbegreifliche kann in jedem Moment wieder geschehen.

PREMIERE Am Donnerstag, den 27. Januar 2022 um 19:30 Uhr > ONLINE TICKETS | Stadtkino im Künstlerhaus | Akademiestraße 13 | 1010 Wien

WEITERE SONDERVERANSTALTUNGEN

PREVIEW Mittwoch, 26. Jänner 2022, 19:30 Cinema Paradiso St. Pölten – Sondervorstellung: “Antisemitismus heute” Zu Gast: Christian Rapp (Haus der Geschichte, NÖ), Fabian Eder (Regie) Moderation: Heidemarie Uhl (Historikerin) www.cinema-paradiso.at

Freitag, 28. Jänner 2022, 19:30, Stadtkino im Künstlerhaus Sondervorstellung: ”Der Akademiker – Ball oder: Wie Gedenkkultur parteipolitisch beschädigt wird.” Zu Gast: Doron Rabinovici (Autor), Fabian Eder (Regie), Moderation: Nina Horaczek ONLINE TICKETS |Kaufkarten reservieren unter: stadtkino@stadtkinowien.at Weitere Infos: www.stadtkinowien.at

Sonntag, 6. Februar 2022, 11:00, Stadtkino im Künstlerhaus MATINEE: ”Gedenken, Erinnern – was lernen wir daraus?” Zu Gast: Barbara Staudinger (zukünftige Direktorin Jüdisches Museum Wien, derzeit Direktorin Jüdisches Museum Augsburg), Heinz Fischer (Bundespräsident a.D.), Moderation: Sonja Kato Karten reservieren oder kaufen unter: https://cine.ntry.at/stadtkinowien.at

Mittwoch, 9. Februar 2022, 19:30 Leokino Innsbruck Sondervorstellung in Anwesenheit des Regisseurs www.leokino.at

Donnerstag, 10. Februar 2022, 19:00 Das Kino, Salzburg Sondervorstellung in Anwesenheit des Regisseurs https://www.daskino.at/

Sonntag, 13. Februar 2022, 19:30 Volkskino Klagenfurt Sondervorstellung ”Warum uns unsere Geschichte so spaltet” Zu Gast: Maja Haderlap (Schriftstellerin, angefragt) und Fabian Eder (Regie) Moderation: Karl Bertram Steiner (Kulturjournalist und Autor) www.volkskino.net

Mittwoch, 16. Februar 2022, 18:00 Moviemento Linz www.moviemento.at und Mittwoch, 16. Februar 2022, 20:00 Kino Freistadt Sondervorstellung: ”Mauthausen: Internationales Gedenken, Österreichische Geschichte” Zu Gast: Katharina Stemberger (Schauspielerin), Fabian Eder (Regie), Moderation: Günter Kaindlstorfer www.local-buehne.at / www.kino-freistadt.at

Donnerstag, 17. Februar 2022, 19:00 KIZRoyal Graz Sondervorstellung – Zu Gast: Katharina Stemberger (Schauspielerin), Fabian Eder (Regie), Moderation: Günter Kaindlstorfer www.kinoinfo.at

Dienstag, 15. März 2022, 19:30 Stadtkino im Künstlerhaus Sondervorstellung: ”Hitler am Heldenplatz – Kann alles wieder passieren?” Zu Gast: Hannah Lessing (Generalsekretärin des Nationalfonds Österreich), Monika Sommer (Haus der Geschichte Wien), Fabian Eder (Regie), Moderation: Doron Rabinovici Karten reservieren oder kaufen unter: https://cine.ntry.at/stadtkinowien.at

LUZIFER


Inspiriert von der wahren Geschichte einer Teufelsaustreibung.

Johannes, ein Kaspar Hauser-artiger Mann mit dem Gemüt eines Kindes, lebt mit seinem Adler und seinerstrenggläubigen Mutter abgeschieden in einer Almhütte. Der Alltag innerhalb dieser hermetischen Welt wirdbestimmt von Gebeten und Ritualen. Doch zwischen Natur- und Schöpferverehrung schieben sich plötzlichmoderne Fremdkörper und Störgeräusche: Die touristische Erschließung ihres Paradieses droht dasselbezu vergiften und den Teufel zu wecken.

In meinen Filmen wird Sozialrealismus mit poetischen Stilmitteln aufgebrochen,echte Menschen kollidieren mit fiktiven Figuren. Mein Ziel ist die Übersetzung eines inneren Zustands in pures Kino.“ Regiestatement Peter Brunner

Rimini


Richie Bravo, einst ein gefeierter Schlagerstar, jagt im winterlichen Rimini seinem verblichenen Ruhm hinterher. Mit Auftritten vor Bustouristen und Liebesdiensten an weiblichen Fans finanziert er seinen ausschweifenden Lebensstil zwischen Dauerrausch und Spielsucht. Als eines Tages seine erwachsene Tochter vor ihm steht und das Geld einfordert, das er ihr nie gegeben hat, beginnt seine Welt zu kollabieren. Währenddessen zieht sein greiser, an Demenz erkrankter Vater in einem österreichischen Pflegeheim die immer gleichen Kreise und wird von seiner Nazi-Vergangenheit eingeholt.

Ulrich Seidl Film

Dear Future Children


Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ziemlich ähnliches Schicksal: Tränengas und Gummigeschosse, Wasserwerfer und tödliche Dürre, Regierungen, die nicht zuhören wollen und eine junge Generation, die zurecht wütend ist. Doch sie haben nicht vor aufzugeben: weder Hilda, die in Uganda für die Zukunft unserer Umwelt kämpft, noch Rayen oder Pepper, die in Santiago de Chile und Hongkong für mehr soziale Gerechtigkeit und Demokratie auf die Straßen gehen. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.

Camino Filmverleih

Stories from the Sea


Seit eh und je ist das Mittelmeer einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte der Welt. Es wird Tag und Nacht überquert, genutzt und genossen, gefürchtet und geliebt. «Stories from the sea» porträtiert Menschen auf drei Schiffen, die diesen Meeresraum als Sehnsuchtsort, Arbeitsplatz und Ort menschlicher Begegnungen erleben. Das allumfassende blaue Wasser, die stete Wellenbewegung und der ferne Horizont sind Elemente, die alle Figuren verbinden, so unterschiedlich die Motivation, sich auf See zu begeben, auch ist.

Fahrenheit Films

Für die Vielen – Die Arbeiterkammer Wien


Im Direct-Cinema-Stil porträtiert Constantin Wulffs neuer Dokumentarfilm FÜR DIE VIELEN – DIE ARBEITERKAMMER WIEN eine einzigartige österreichische Institution in einem Schlüsselmoment: die Arbeiterkammer (AK) wird während der Vorbereitungen für ihr 100-Jahr-Jubiläum begleitet und erweist sich als umsichtige Anlaufstelle für die vielen Menschen, die um ihre Rechte kämpfen. Die vielfältigen Einblicke zeigen, wie sich die Aufgaben der AK mit Digitalisierung und Globalisierung geändert haben. Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie wird zur nächsten großen Herausforderung… FÜR DIE VIELEN ist das Porträt einer Institution zwischen reicher Vergangenheit und ungewisser Zukunft – sowie des gesellschaftlichen Ausnahmezustands der Gegenwart an sich.

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