The Memory of Justice

Marcel Ophüls   Deutschland, Großbritannien, USA 1975

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Eine monumentale Erzählung über die Nürnberger Prozesse und die Folgen. Die Fragen, die den Film durchziehen sind einfach und komplex: Wie ist es möglich, das Verhalten einer Nation oder eines Individuums zu beurteilen? Ist das Urteil einer siegreichen Nation über eine besiegte notwendigerweise heuchlerisch? Und hat Amerikas Grausamkeit in Vietnam nicht seine bei den Nürnberger Prozessen erworbene moralische Integrität beschädigt? Dem Regisseur geht es um die Konkretisierung von Begriffen und Perspektiven. Marcel Ophüls, der in diesem Jahr mit der Berlinale Kamera ausgezeichnet wurde, ist einer der bedeutendsten Dokumentaristen des 20. Jahrhunderts. Er ist ein Meister des zielstrebigen Umwegs: Er macht das Einfache komplex und das Komplexe einfach – oft in fast schmerzhafter Gleichzeitigkeit. The Memory of Justice wurde 1978 im Rahmen der Berlinale präsentiert und galt danach lange als verschollen.

Eine Veranstaltung in Kooperation von Stadtkino Wien, Wiener Festwochen, Österreichisches Filmmuseum, Film Foundation und mit freundlicher Unterstützung durch die RD Foundation Vienna.

Restored by the Academy Film Archive in association with Paramount Pictures and The Film Foundation. Restoration funding provided by The Material World Charitable Foundation, Righteous Persons Foundation, and The Film Foundation.

Berlinale 2015

Informationen

Originaltitel
The Memory of Justice
Deutscher Titel
The Memory of Justice
Format
16mm
Projektionsformat
Digital
Länge
278 Min.
Fassung
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Farbe
Farbe und s/w
Starttermin
01. Juni 2015
Regie
Marcel Ophüls
Drehbuch
Marcel Ophüls
Kamera
Michael Davis
Schnitt
Inge Behrens
Produktion
Stuyvesant Films
Verleih
The Film Foundation