Ne change rien

Pedro Costa   Frankreich, Portugal 2009

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Ne change Rien entstand aus einer Freundschaft zwischen der Schauspielerin Jeanne Balibar, dem Tontechniker Philippe Morel und Pedro Costa. Jeanne Balibar, Sängerin, von Proben bis zur Aufnahme, von Rockkonzerten bis zu Gesangsstunden lyrischer Musik, vom Dachboden in Sainte Marie-aux-Mines bis zur Bühne in einem Tokyoter Café, von Johnny Guitar bis zu Offenbachs La Périchole.

Es ist notwendig zu wissen, wo man sich befindet und wie weit man von dem, was man filmen will, entfernt ist. Das ist einerseits Reflexion und Intuition, andererseits Geometrie und Gefühl. Ich flüchte panisch vor kinematografischem Experimentalismus, der überlässt sich immer dem Dekorativen, der Verzierung, und ist vor allem kopf­lastig und sehr wenig sinnlich. Nur mit einem starken Blick auf einen gut definierten Raum kann man auf Abenteuer aus gehen, und dann erst verlieren wir uns in den Geheimnissen und Schönheiten eines Filmes. Und nachher aus dem Kino auf die Straße treten, die Welt wieder erkennend, die Menschen, die Bäume, die Steine.

Pedro Costa, Viennale-Katalog 2005

Informationen

Originaltitel
Ne change rien
Deutscher Titel
Ne change rien
Format
35 mm
Länge
98 Min.
Fassung
OmU
Farbe
Schwarz/Weiß
Regie
Pedro Costa
Drehbuch
Pedro Costa
Darsteller
Jeanne Balibar, Rodolphe Burger
Kamera
Pedro Costa
Schnitt
Patricia Saramago
Musik
Rodolphe Burger, Pierre Alferi, Jeanne Balibar, Jacques Offenbach
Ton
Philippe Morel, Olivier Blanc, Vasco Pedroso, Miguel Cabral, Jean-Pierre Laforce
Produktion
SOCIEDADE OPTICA TECNICA ABEL RIBEIRO CHAVES
Verleih
Stadtkino Fimverleih