MIT EINEM TIGER SCHLAFEN


Begabtes Kind, verlassene Tochter, entschlossene Frau, einsame Künstlerin, Erforscherin innerer Welten, gefeierte Malerin. Der Film MIT EINEM TIGER SCHLAFEN von Anja Salomonowitz ist ein poetisches Portrait der österreichischen Malerin Maria Lassnig (Birgit Minichmayr). Ein Film über ihre Suche nach ihrem ganz persönlichen, künstlerischen Ausdruck, ihren Kampf in der männlichen Kunstwelt, ihr körperliches Ringen um ihre Malerei, in der sie ihren inneren Schmerz auf die Leinwand bringt. Und dann auch ein Film über ihren großen künstlerischen Erfolg.

Presse
„Ein sehr gelungener Film, der sich weder vor der großen Künstlerin Lassnig noch vor dem Medium Kino fürchtet und viel wagt und gewinnt.“ (Salzburger Nachrichten)

„Die Rolle der Künstlerin Maria Lassnig ist Birgit Minichmayr auf den Leib geschnitten. Minichmayr als Maria Lassnig ist die Erfüllung eines Wunsches, von dem man nicht wusste, dass man ihn hatte.“ (Der Standard)

„Der Film berührt als Porträt einer Künstlerin, die immer in ihren Farben beheimatet war, nie in der „wirklichen“ Welt – und als Kritik an einer Kunstszene, die Frauen oft Jahrzehnte auf Anerkennung warten lässt.“ (Die Presse)

„Geiler Scheiß.“ Julia Pühringer

„Ein komplexer und vielschichtiger, äußerst reicher und feiner Spielfilm.“ (Cinema Austriaco)

Sonderveranstaltungen
22. März – 14. April Künstlerhaus Factory: Ausstellung Maria Lassnig. Selbst als Kamera
6. April 20:00 Stadtkino Wien: Preview nonstop only
7. April 12:00 Admiral Kino Wien: Kino & Kipferl Preview
9. April 19:30 Volkskino Klagenfurt: Kärnten-Premiere
11. April 19:30 Gartenbaukino Wien: Premiere mit Cast & Crew
12. April 20:00 Stadtkino Wien: Kinostart mit Gespräch mit Anja Salomonowitz und Birgit Minichmayr
14. April 11:00 Künstlerhaus Factory & Stadtkino Wien: Ausstellungs-Finissage & Film+Gespräch
15. April 19:30 Das Kino Salzburg: Premiere mit Anja Salomonowitz
16. April 18:00 Programmkino Wels: Special Screening mit Anja Salomonowitz und Birgit Minichmayr
16. April 20:00 Moviemento Linz: Special Screening mit Anja Salomonowitz und Birgit Minichmayr
18. April 20:00 Cinema Paradiso Baden: NÖ-Premiere mit Oskar Haag und Johanna Orsini
18. April 19:30 Stadtkino Wien: Film & Gespräch zu Maria Lassnig mit Peter Pakesch, Natalie Lettner und Rainer Fuchs
19. April 20:00 Admiral Kino: Feminist Friday mit mit Autorin Kirstin Breitenfellner (Autorin „Maria malt“)
21. April 12:30 Stadtkino Wien: Film & Frühstück
21. April 18:00 Stadtkino Wien: Maria Lassnig Kurzfilmprogramm
22. April 20:15 Stadtkino Wien: Special Screening von Anja Salomonowitz‘ Film: DIESER FILM IST EIN GESCHENK
23. April 19:30 Stadtkino Wien: Sisters Lumière – Film & Gespräch
24. April 19:30 Admiral Kino: Let’s talk about Scripts
25. April 19:30 Moviemento Linz: Film & Gespräch
26. April 19:00 Breitenseer Lichtspiele: Film & Gespräch mit Anja Salomonowitz
6. Mai 18:30 Stadtkino Wien: Birgit Minichmayr liest Texte von Maria Lassnig
10. Mai 18:00 Kino im Kesselhaus Krems: Film & Gespräch mit Anja Salomonowitz und weiteren Gästen

Amsel im Brombeerstrauch


Die 48-jährige Ethéro lebt in einem kleinen Dorf in Georgien und wollte nie heiraten. Sie schätzt ihre Freiheit genauso sehr wie ihre Torten. Ihre Nachbarn tratschen jedoch über ihre Entscheidung, allein zu leben. Als sie sich leidenschaftlich in einen Mann verliebt, muss sie eine Entscheidung treffen – entweder die Beziehung fortsetzen oder ein unabhängiges Leben führen. Ethéro muss sich ihren Gefühlen stellen und ihren Weg zum Glück finden.

„Der Film hat eine farbenfrohe, bitterböse Kaurismaki-ähnliche Qualität, die absolut überzeugend ist. Und die zugrunde liegende Botschaft ist äußerst ermutigend.“ shadowsonthewall

„Ein ruhig erzähltes Drama in satten Farben um eine faszinierend eigenständige und feinfühlige Frauenfigur in einer Phase der Veränderung, die zugleich beglückt und verunsichert.“ Filmdienst

„Naveriani zeichnet mit nüchternem und dennoch von leisem Witz durchzogenem Blick das Porträt einer willensstarken, eigensinnigen Frau. […] eine berührende Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen im Herbst ihres Lebens wie tapsige Teenager begegnen.“ NZZ

„Naveriani hat uns eine höchst ungewöhnliche feministische Heldin geschenkt, die gerade dann aufblüht, wenn die anderen um sie herum zu welken beginnen: die letzte und süßeste Brombeere am Strauch.“ Variety

Persepolis


Basierend auf den gleichnamigen Comicbüchern, erzählt die gebürtige Iranerin Marjane Satrapi ihre autofiktive Lebensgeschichte. Sie handelt von ihrer Heimat, den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und dem Aufeinaderprallen unterschiedlicher Kulturen. Eine unkonventionelle Verfilmung eines zeitgenössischen Comics, die durch ihre räumliche und inhaltliche Tiefe an Bedeutung gewinnt.

Marjane ist acht Jahre alt, als die Mullahs den Schah aus Persien vertreiben und die Macht übernehmen. Die Welt ist auf einmal eine andere, aber das rebellische Mädchen denkt gar nicht daran, sich den neuen strengen Regeln zu unterwerfen. Viel lieber entdeckt sie den Punk, ABBA, Iron Maiden und natürlich Jungs. Sie ahnt nicht, dass ihr spielerischer Protest gefährlich ist … nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Familie. Ein unkonventioneller, spannender und zutiefst menschlicher Zeichentrickfilm für Erwachsene.

PERSEPOLIS erzählt eine der bewegendsten Geschichten unserer Zeit voller Hoffnung, Lebensfreude und Leidenschaft.

„Marjane Satrapi ist Hauptfigur, Regisseurin und Zeichnerin der gleichnamigen Comic-Vorlage.‘Marji’ wird 1969 im Iran geboren und wächst dort inmitten der kriegerischen Revolte gegenden Schah auf, die nur erneut durch eine fundamentalistische Gewaltherrschaft abgelöst wird. In kindlich-träumerischen und schwarz/weiß-sachlichen Bildern zeichnet Satrapi ihre eigeneGeschichte als Geschichte des Irans zwischen politischer Desillusionierung und hoffnungsvollem Aufbegehren nach. Als die Gewalt vor Ort ausufert, wird Marji von ihren Eltern nach Wien auf eine internationale Schule geschickt. Die dokumentarische Coming-of-Age Geschichte fragt danach, was Revolution in einer globalen Welt bedeuten kann und welche Rolle wir jeweils darin spielen können.“ (Text: Kino & Krawall)

Michel in der Suppenschüssel


Eigentlich will Michel ja gar nichts anstellen, aber was er auch tut, es wird immer ein Streich daraus. Zum Beispiel, wenn er in der Küche eine Ratte fangen will – dann gerät bestimmt Vaters Zeh in die Falle. Oder die Sache mit der Suppenschüssel, aus der Michel nur mal eben den letzten Rest lecken will – schwupps, schon hängt er fest und muss mit der Schüssel auf dem Kopf zum Arzt.

Pippi geht von Bord


Das ist ja gerade noch mal gutgegangen: Beinahe wäre Pippi mit ihrem Vater auf der „Hoppetosse“ auf grosse Fahrt nach Taka-Tuka-Land gegangen. Doch die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren hatte ein Einsehen mit Pippis Freunden Tommy und Annika. Sie sorgt dafür, dass Pippi nicht mit ansehen kann, wie traurig die beiden beim Abschied sind, und wieder von Bord geht. Pippi beschliesst, erst nach dem Winter nach Taka-Tuka-Land zu fahren. Bis dahin gibt es auch zu Hause jede Menge Abenteuer zu bestehen. Und ihr listiger und lustiger Kampf gegen zwei Ganoven, die ihr Gold stehlen wollen, ist nur eins davon…

Pippi Langstrumpf


Jeder kennt die rothaarige Pippi Langstrumpf aus der Villa Kunterbunt, und jeder weiss, dass sie auf Eltern, Erziehung und Ordnung im Leben wunderbar verzichten kann. Und ganz besonders auf die lästige Schule. Als sie aber hört, dass ihre Lieblingsfreunde Tommy und Annika Weihnachtsferien bekommen und sie nicht, ist sie geradezu empört über diese himmelschreiende Ungerechtigkeit. Und prompt erscheint sie am nächsten Tag zum Unterricht. Aber schon zwei Stunden reichen, und Pippi kann getrost auf Ferien verzichten. Da hat sie nun doch wirklich Besseres zu tun, frei nach ihrem Motto: „Ich mach‘ mir die Welt, wiedewiedewie sie mir gefällt.“ Einigen erwachsenen Besserwissern gefällt das allerdings gar nicht…

Mutzenbacher


Seit mehr als hundert Jahren wird der Roman “Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne” wegen seiner lustvollen Darstellung kindlicher und weiblicher Sexualität kontrovers besprochen. Anonym publiziert und über viele Jahrzehnte dem österreichischen Schriftsteller Felix Salten (“Bambi”) zugeschrieben, wurde er zeitweise verboten und gleichzeitig als wienerische Literatur von Weltrang gefeiert.
Mit einem Zeitungsaufruf lädt Ruth Beckermann zu einem Casting für einen Film ein, der den bekannten pornografischen Roman zur Grundlage hat: “Männer zwischen 16 und 99 Jahren gesucht”. Der Film MUTZENBACHER konfrontiert in einer ehemaligen Sargfabrik in Wien hundert Leser mit Auszügen aus dem Werk. Und wie im richtigen Leben evoziert die Lektüre “anstößiger” Passagen auch am Filmset Erinnerungen, erotische Vorstellungen, aber auch Ablehnungsreaktionen, Distanzierungs- und Rechtfertigungsstrategien. Wir leben und lieben in einer Zeit, in der Sex mehr denn je allgegenwärtig ist, aber gleichzeitig auf ein moralisch hochgradig aufgerüstetes Umfeld trifft.

„Ein Glücksfall von einem Film.“– Kleine Zeitung

Last Film Show – Das Licht, aus dem die Träume sind


Der große Saal, die rauschenden Farben, das Rattern des Filmprojektors – die erste Kinoerfahrung ist eine ganz besondere. Auch die Welt von Samay, der mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Indien lebt, wird auf den Kopf gestellt, als er von seinem Vater zum ersten Mal in das örtliche Kino mitgenommen wird. Danach ist er sich sicher: Er möchte Filme machen! Ein glücklicher Zufall lässt ihn auf den Filmvorführer Fazal treffen, der von den Kochkünsten von Samays Mutter begeistert ist und ihn im Austausch gegen den Inhalt seiner Lunchbox kostenlos Filme schauen lässt. Kurzerhand beginnt Samay die Schule zu schwänzen und seine Zeit lieber im Projektionsraum des Kinos zu verbringen. Hier taucht er Tag für Tag in fantastische Welten ein. Doch die Idylle droht ein jähes Ende zu finden: Die Ära des Zelluloids neigt sich ihrem Ende zu und dem örtlichen Kino droht die Schließung. Samays Vater ist außerdem nicht begeistert von den Plänen seines Sohnes, Licht einzufangen und Bilder in Bewegung zu setzen. Um seinen Traum zu verwirklichen, muss Samay die Rettung des Kinos selbst in die Hand nehmen – denn seine Geschichte besteht darauf, erzählt zu werden.

In warmen, nostalgischen Bildern lässt DAS LICHT, AUS DEM DIE TRÄUME SIND die ersten Berührungspunkte mit der großen Liebe zum Kino auferstehen. Regisseur Pan Nalin ist ein zärtlicher und bewegender Liebesbrief an die Kraft des Kinos und des Geschichtenerzählens auf der großen Leinwand gelungen. Ein kraftvoller und entzückender Film, der in eine wunderbare Welt aus Licht und Zelluloid entführt und beweist, dass der Traum des Kinos nie zu groß geträumt werden kann.

Fanny och Alexander


Die Geschwister Fanny und Alexander verbringen eine unbeschwerte Kindheit. Doch dann stirbt der geliebte Vater völlig unerwartet und die Mutter heiratet den kaltherzigen Bischof Vergerus. Unter seiner harten Hand leiden Fanny und Alexander, doch dann kommt ein alter Freund der Familie den Kindern zu Hilfe.

Ingmar Bergmans letzter Kinofilm ist eine prächtige und detailverliebte Familiensaga voller magischer Momente. Bildgewaltig und einfühlsam erzählt Bergman aus dem Leben der großbürgerlichen Theaterfamilie Ekdahl. Das autobiografische Werk wurde mit vier Oscars® ausgezeichnet und erhielt einen Golden Globe.

Titane


Nach ihrem Debüt Raw schaltet Julia Ducournau gleich mehrere Gänge höher. Titane erzählt von Alexia, einer jungen Frau, die seit einem Unfall im Kindesalter eine Titanplatte im Kopf trägt und eine fetischistische Anziehung zu metallischen Objekten hat. Auf der Flucht vor der Polizei gibt sie sich als junger Mann aus, der von einem alten Feuerwehrmann als dessen vermisster Sohn (an)erkannt wird. Titane ist nächste Zündstufe im Body-Horror-Kosmos, ein Traktat zu Identität und Gender, Mechanik und Fleisch. Visionäre Provokation, unterspült von unerwarteter Zärtlichkeit, so profund wie vulgär. Ein Film zur Zeit für die Ewigkeit, zu Recht der heurige Gewinner der Goldenen Palme in Cannes. – Slash Filmfestival

With support of the Creative Europe Programme – MEDIA of the European Union.

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