Daniel Sträßer über die Arbeit an Der letzte Tanz

Eintrag vom 23. Juni 2014

In der Theaterwelt ist Daniel Sträßer bereits ein Star - in Der letzte Tanz kann man ihn im Kino bewundern.

Er habe lediglich einen Anruf bekommen von einem Mann, dessen Namen ich nicht verstanden habe - kurze Zeit später hatte er die Rolle. So erzählt Burg-Schauspieler Daniel Sträßer, den der ORF Kulturmontag kürzlich als phönixhaften Shootingstar portätierte, von seiner Besetzung. Dass die Chemie zwischen ihm und Regisseur Houchang Allahyari stimmt, wusste er schnell, da er sich in dessen Ruhe und Gelassenheit ebenso wieder finden konnte wie in dessen Nervosität, wenn etwas passiert.

In Der letzte Tanz verkörpert Sträßer den jungen Sanitäter Karl, der die Demenzkranke Julia Ecker (Erni Mangold) kennen und lieben lernt: In ihren Welten sind Julia und Karl zwei Außenseiter – auch im guten Sinn, die plötzlich ein Gegenüber finden. Wie es für ihn war mit einem "alten Hasen" wie Erni Mangold vor der Kamera zu stehen? Ich mag es, wie sie einfach in Szenen reinspringt. Sie ist sehr pragmatisch und schnell, das ist eine Qualität, die ich noch nicht in mir habe, weil ich nicht so dreherfahren bin.

Der letzte Tanz ist für Sträßer der erste Ausflug von den Theaterbrettern vor die Kamera. Für ihn komplettes Neuland, da er von Kameraeinstellungen und ähnlichem keine Ahnung hatte. Mit dem Ergebnis ist er dennoch zufrieden: Ich mag den "letzten Tanz" sehr, denn er hat Witz, er ist unbequem und mutig.

Das vollständige Interview können Sie in unserer Stadtkino Zeitung nachlesen.

Film