WIDERSTANDSKINO - SEASON #4

28. September 2019 – 15. Januar 2020

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Das STADTKINO präsentiert gemeinsam mit den österreichischen Filmemacherinnen ANJA SALOMONOWITZ & MIRJAM UNGER die vierte Saison der monatlichen Filmreihe WIDERSTANDSKINO.

Film, Talk, Politik und Musik zum gemeinsamen Denken, Diskutieren, Zusammenkommen und Vernetzen an einem MITTWOCH im Monat. WIDERSTANDSKINO ist eine Einladung bei handverlesen ausgewählten Filmen über Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsszenarien zu reflektieren und sich danach im Lokal Ludwig und Adele bei Drinks und Musik euphorisieren zu lassen - People, let‘s MOVE.

Nächster Termin: 18. November - WIDERSTANDSKINO: Stand up and Sing! | Tickets online kaufen

28. SEPTEMBER ab 16:00 WIDERSTANDSKINO #13: HUNGARY 2018 x HUMANITIES Festival

16:30 Impuls: Lesung aus "Alles kann passieren! - Jetzt erst recht?" (Doron Rabinovic & Florian Klenk), FILM: HUNGARY 2018, R: Eszter Hajdu, UKR 2018, OmU. Ab 18:00 Gespräch mit Regisseurin Eszter Hajdu

Zum ersten Mal findet das Widerstandskino in Kooperation mit dem VIENNA HUMANITIES FESTIVAL statt – ein hochkarätiges Festivaldas führende Köpfe aus Wissenschaft, Kunst und Kultur zu einem mehrtägigen urbanen Salon versammelt. Dieses Jahr unter dem Motto „UNHEIL & HOFFNUNG“. Input von Doron Rabinovic und Florian Klenk: Alles kann passieren! - Jetzt erst recht? Lesung aus dem im November 2018 erschienenen Buch, das Reden von u.a. Matteo Salvini, Viktor Orbán oder Herbert Kickl montiert.

HUNGARY 2018, Eszter Hajdú, HU/PT 2018, 82 min, OmeU
Der Vorabend der Präsidentschaftswahl in Ungarn: Eine politische Weichenstellung steht bevor. Wird das Land vier weitere Jahre Rechtspopulismus unter Viktor Orbán erleben, oder wird der frühere Premier Ferenc Gyurcsány mit seiner proeuropäischen Linkspartei erfolgreich sein? Die zentrale Frage dieses Films ist aber: Was motiviert Rechtswähler? Es ist ein Film für alle, die den Aufstieg des Nationalismus besser verstehen möchten.

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18. NOVEMBER ab 20:00 WIDERSTANDSKINO # 14: Stand up and sing!

20:00 IMPULS: Yasmo aka Yasmin Hafedh - Rapperin und Spoken Word Artist
FILM: DIXIE CHICKS: SHUT UP AND SING, R: Barbara Kopple, Cecilia Peck, USA 2006, 93 min. Dann Gespräch mit den Initiatorinnen von SIGNALE 2019: Musik politisch machen.

Im März 2003, am Vorabend der US-Invasion im Irak, macht die Leadsängerin der „Dixie Chicks“ Nathalie Maines bei einem Konzert in London die beiläufige Bemerkung: „Wir schämen uns dafür, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas stammt.“ Von einem Tag auf den anderen sehen sich die singenden Sweethearts politischen Hetzkampagnen, knallharten Morddrohungen und massiven Boykottaktionen der Radiosender ausgesetzt. Sie geraten in einen Strudel, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt: Man brandmarkt sie als „Verräterinnen“, „Saddams Engel“ und „antiamerikanische Schlampen“; ihre CDs landen im Rahmen von öffentlichen Vernichtungsfeldzügen in den Mülltonnen oder werden von Bulldozern niedergewalzt.

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30. NOVEMBER ab 20:00 WIDERSTANDSKINO # 15: SPRECHEN SIE ROMANES?

20:00 Impuls: Rabie Perić-Jasar vom ROMANO CENTRO dann ZERSCHLAG MEIN HERZ, R: Alexandra Makarová, AT 2018, 99min, OmU - dann Talk mit der Regisseurin Alexandra Makarová und Produzent Simon Schwarz

Der lebensfrohe, verträumte 17-jährige Roma Junge Pepe lebt zusammen mit seinem unberechenbaren Onkel Rocky in einem baufälligen Haus am Rande Wiens. Um Geld für seine Familie zu verdienen geht Pepe zusammen mit anderen jeden Tag betteln, oder arbeiten, wie er es selbst nennen würde. Als eines Tages die 16-jährige Marcela neu aus der Slowakei dazu kommt, ist es für die beiden Liebe auf den ersten Blick. Gemeinsam lässt sich das harte Außenseiterleben leichter ertragen und so träumen sie von einer besseren, gerechteren Zukunft. Doch auch sein despotischer Onkel Rocky fühlt sich immer stärker zu Marcela hingezogen und versucht sie in eine Zwangsehe zu treiben. Für die beiden Liebenden beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

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15. JÄNNER 2020 ab 20:00 WIDERSTANDSKINO # 16: SOUND OF THE POLICE

Impuls: Die Polizei und wir: Freund und Helfer oder "Wer hat Angst vor der Exekutivgewalt?"

LA HAINE, R: Mathieu Kassovitz, FR 1955, 96 min

„La Haine“ erzählt davon, was passiert, wenn ein Land in Zeiten großen wirtschaftlichen Wachstums billige Arbeitskräfte importiert und dann völlig das Interesse an ihnen verliert, sobald ihre früher dringend benötigte Arbeit überflüssig wird. Kompromisslos prangert das 1995 veröffentlichte Drama von Regisseur Mathieu Kassovitz die Zustände in den Vororten französischer Großstädte und die Brutalität der Polizei gegenüber deren Bewohnern an. Im Jahre 2007 ist der reale Bezug zu den Unruhen in den sozialen Brennpunkten aktueller denn je, nicht nur in Frankreich.

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