Weltpremiere: VAMPIRE VIENNA

6. Oktober 2019

Weltpremiere von VAMPIRE VIENNA

Sonntag, 6. Oktober um 19:30 im Stadtkino im Künstlerhaus | Kartenreservierungen bitte an contact@vampirevienna.com | Eintritt Freie Spende, der Reinerlös geht an die Caritas Gruft

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VAMPIRE VIENNA - SYNOPSIS

Walter ist ein wenig kirchenkonformer und abgehalfterter Exorzist, der seine freie Zeit am liebsten über der Bierflasche verbringt. Sein beschauliches Leben ändert sich, als er vermuten muss, einem Vampir über den Weg gelaufen zu sein. Desorganisiert versucht er, ihn aufzuspüren und zu stellen, denn wer sollte es sonst tun? Der Nikolaus?! Der jahrhundertealte und finstere Blutfürst dagegen, seinerseits aufgeblasen und selbstverliebt, ist begeistert von der ihm neuen Welt, sowie hilflos gegenüber ihren technischen und gesellschaftlichen Errungenschaften. Zeiten der offenen Feindschaft stehen auch Momente der Annäherung gegenüber, aber bald wird klar: Wien ist nicht groß genug für Beide.
Ein Vampirfilm, der augenzwinkernd mit den Versatzstücken des Genres jongliert und dabei als kurzweilige Komödie, jegliche Konvention charmant umschifft. Manchmal mit der Brechstange. (Filmlänge: 82 Minuten)

DIE MACHER von VAMPIRE VIENNA

Mit völligem Unwissen über den Bereich Filmemachen ausgestattet, plante der Vollblutmusiker Mike Lomoz ursprünglich lediglich ein Spaßprojekt für einen ausgelassenen Bierabend mit Freunden zu produzieren - dafür suchte er jedoch noch professionelle Schauspieler und wurde über Facebook fündig: Mit der Besetzung von Dominic Marcus Singer als Vampir änderte sich diese Einstellung. Dominic überredete Mike (der ihm kurz davor stolz seinen Video-Camcorder aus dem Jahre Schnee präsentierte) es etwas „ernsthafter“ anzugehen und brachte Martin Flint an der Kamera in das Team ein. Es kam, wie es kam. Nämlich so: Das Projekt wandelte sich vom schnöden Wohnzimmer-Trash zu einem kreativen Wohnzimmer-Trash-Experiment. Drei Lausbuben mit (manchmal) derselben Art von Humor und reichlich Lust am Improvisieren ausgestattet, brachten so gut wie jeden "Plan" ins Wanken und arbeiteten von Drehtag zu Drehtag als (fast) gleichberechtigte Jazz-Demokratie im Kriegszustand: Jede einzelne Szene fungierte bald als loses Puzzlestück für ein schlüssiges Gesamtwerk in der weiten Ferne. So wurden beispielsweise gut zwei Drittel des vorgesehenen Plots geändert, als man beim Drehen auf ein Stück Holzdekor stieß, und mehr sei dazu nicht gesagt.