Transition Queerfilmnacht: Before Stonewall - Auftaktscreening

17. Mai 2019

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Transition Queerfilmnacht: Before Stonewall - AUFTAKT im Stadtkino!

Wir freuen uns sehr die erste Transition Queerfilmnacht im Stadtkino präsentieren zu dürfen! Gemeinsam mit dem neuen Team von TRANSITION und in Kooperation mit dem Votivkino rufen wir eine neue Programmschiene ins Leben, die monatlich die besten queeren Filme aus aller Welt auf großer Leinwand präsentiert!

Zum Auftakt gibt es den Film BEFORE STONEWALL zu sehen, am 17. Mai, dem diesjährigen IDAHOBIT* Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*phobie. Ab 21:00 Begrüßung & Filmbeginn im Stadtkino im Künstlerhaus.

Tickets unter: stadtkino@stadtkinowien.at und direkt im Kino. Einheitspreis: 9€

BEFORE STONEWALL (1984) | Dokumentation | US | 84 min.

Im Rahmen der bevorstehenden EuroPride Vienna 2019 und dem 50-jährigen Jubiläum der Stone Wall Riots zeigen wir den Dokumentarfilm BEFORE STONEWALL.

Der Aufstand in der New Yorker Bar Stonewall-Inn am frühen Morgen des 28. Juni 1969 gilt als Ursprungsmythos des schwul-lesbischen Aktivismus im Kampf um eigene Rechte und gesellschaftliche Anerkennung – und wird heute auf der ganzen Welt am Christopher-Street-Day gefeiert. War Stonewall aber tatsächlich der Urknall homosexuellen Selbstbewusstseins? Greta Schiller zeigt mit ihrem Dokumentarfilm aus dem Jahr 1984, dass auch dieses zentrale Ereignis eine Vorgeschichte hatte und in die aufgeheizte politische Stimmung der 1960er Jahre eingebettet werden muss.

Anhand von Fotografien, Filmausschnitten und Zeitzeug*inneninterviews gewährt BEFORE STONEWALL Einblicke in die Lebenswirklichkeiten US-amerikanischer Homosexueller von den 1920er Jahren an. So wird deutlich, dass die Zeit vor Stonewall eine manchmal beschwingt schöne, ansonsten jedoch überaus angespannte Zeit für Schwule und Lesben war. Die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben, wie es LGBTs heute zumindest in Teilen der westlichen Welt führen können, ist auch dem mutigen Engagement der Protagonist*innen von damals zu verdanken.

Danke an: Edition Salzgeber