Berlinale 2019: Die Kinder der Toten mit FIPRESCI Preis ausgezeichnet!

Mutig und verdient; DIE KINDER DER TOTEN (Kelly Copper und Pavol Liska) wurde von der FIPRESCI-Jury (Ricardo Brunn, Eithne Mary O'Neill, Suncica Unevska, Fédération Internationale de la Presse Cinématographique, Forum), mit dem renommierten Preis des internationalen Verbands der Filmkritik ausgezeichnet. Die Kinder der Toten startet am 5.4. in österreichischen Kinos.

"Die Kinder der Toten" des Nature Theater of Oklahoma (Kelly Copper/Pavol Liska) im Rahmen der Berlinale – Internationale Filmfestspiele Berlin (7.–17.2.2019) mit dem Preis der FIPRESCI-Jury 2019 als bester Film in der Sektion Forum ausgezeichnet. In die österreichischen Kinos kommt der von Ulrich Seidl Filmproduktion in Zusammenarbeit mit steirischer herbst 2017 produzierte Film am 5.4., die Österreich-Premiere feiert er davor auf der Diagonale'19.

Die Schauspieler*innen sind Laien, die Regiearbeit amateurhaft, das Make-up sieht billig aus, die Regisseur*innen haben für ihre Adaption noch nicht einmal den Roman gelesen. Alles hätte schiefgehen können mit diesem Film, aber er ist nicht gescheitert. Stattdessen füllt dieser Stummfilm über die Auferstehung der lebenden Toten einen nahezu unverfilmbaren Roman mit Leben und lässt darüber hinaus die unterdrückte Vergangenheit sowie – auf dem fast ausgestorbenen Super-8-Format – das Kino aufleben. Das Ergebnis ist urkomisch, bissig, manchmal verwirrend, witzig und sicher auch etwas, mit dem nicht alle einverstanden sind. Aber das macht Kino aus: Wir müssen uneinig sein! (Jurybegründung)

Die Jurys der „Fédération Internationale de la Presse Cinématographique“ (FIPRESCI), des internationalen Verbands der Filmkritik, sichten Filme aus dem Programm des Berlinale Wettbewerbs und in den Sektionen Panorama und Forum. Die Jurymitglieder des FIRPRESCI-Kritikerpreises in der Sektion Forum waren in diesem Jahr Ricardo Brunn, Eithne Mary O'Neill und Suncica Unevska.

Film

Die Kinder der Toten

Kelly Copper, Pavol Liska (Nature Theater of Oklahoma)
Österreich 2019 92 Minuten