Zu ebener Erde: Gespräch beim Vienna Humanities Festival

30. September 2018

Zu ebener Erde: Über kollektives Dokumentieren

Gespräch mit Birgit Bergmann, Steffi Franz, Oliver Werani und Sibylle Hamann.

Birgit Bergmann, Steffi Franz und Oliver Werani sind die Filmemacher hinter „Zu ebener Erde“, der eindringlichen Dokumentation über Frauen und Männer in Wien, die ohne Obdach leben. Im Gespräch mit Journalistin Sibylle Hamann erklären sie ihren kollektiven Zugang zum Thema, der zwischen sensibler Nähe und respektvoller Distanz oszilliert und die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt hinterfragt. Wie kam es zu den eindringlichen Porträts von zwischenmenschlichen Beziehungen, die diesem entwaffnend ehrlichen Film zugrunde liegen und Lebensrealitäten zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit erfahrbar machen?

SO 30/09/18 16.30 Uhr, Eintritt frei

Der im Kollektiv erarbeitete Dokumentarfilm begleitet Frauen und Männer in Wien, die ohne Obdach leben. Zwischen sensibler Nähe und respektvoller Distanz erzählen die eindringlichen Porträts von zwischenmenschlichen Beziehungen, von reduzierten Bedürfnissen, von Abhängigkeitsgeflechten und von Grenzen, die selbstgesteckt oder fremdbestimmt sind. „Zu ebener Erde“ ist ein entwaffnend ehrlicher Film über Lebensrealitäten zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit.

Film

Zu ebener Erde

Birgit Bergmann, Steffi Franz und Oliver Werani
Österreich 2018 91 Minuten