Franz-Grabner-Preis 2018 für GWENDOLYN

Franz-Grabner-Preis für den besten Kinodokumentarfilm 2018: Gwendolyn von Ruth Kaaserer. Im Rahmen der 21. Diagonale in Graz wurde der mit je € 5.000 dotierte Franz-Grabner-Preis in den Kategorien Kinodokumentarfilm und Fernsehdokumentarfilm verliehen. Prämiert wird ein im ethischen und moralischen Sinne verantwortungsvoller und glaubwürdiger Umgang der Filmschaffenden mit ihrem Medium.

Jurybegründung:
„Der preisgekrönte Dokumentarfilm berührt sowohl Herz als auch Verstand und stellt dem Publikum eine Frau vor, die ein Vorbild in Sachen Mut, Ausdauer und Interesse am anderen für uns alle sein kann. Dieser Film ist viel mehr als nur ein Porträt, er ist eine überzeugende Ode an den Glauben an die eigene Stärke und an positive Werte wie Altruismus, Pluralismus und Liebe. Auf bescheidene Art widerlegt die Protagonistin bestehende soziale Vorurteile, bekämpft das Schicksal und wird zur Vorreiterin des freien Willens und der Menschenwürde. Nicht mit großen Worten, sondern mit kleinen Taten zeigt sie uns, wie eine bessere Welt für alle erreichbar ist … es ist eine Frage des Wollens!“ Mit diesen Worten begründete die internationale Jury ihre Entscheidung.

Weiters waren nominiert:
Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen von Christian Tod
Sand und Blut von Matthias Krepp und Angelika Spangel

Film

Gwendolyn

Ruth Kaaserer
Österreich 2017 85 Minuten