"Die Welt ist auch ohne uns ganz schön"

Eintrag vom 09. November 2016

ab Freitag im Filmhaus Kino am Spittelberg. Nikolaus Geyrhalters bildgewaltige Science-Fiction-Doku.

Ein Film über die Endlichkeit menschlichen Seins, über die Fragilität unserer Existenz, das Ende des industriellen Zeitalters und über das, was es ausmacht, Mensch zu sein. Was wird von uns bleiben? Leere Räume, Ruinen, zuwachsende Städte, rissiger Asphalt. Unsere Lebensräume, nur ohne uns. Preisgegeben dem Verfall, oder besser gesagt: der Natur, die sich langsam zurückerobert, was wir ihr einst genommen haben.

Ab Freitag zeigen wir den Film auch im Filmhaus Kino am Spittelberg. Hier einige ausgewählte Pressestimmen:

Auch der Österreicher Nikolaus Geyrhalter hat im Forum bereits mehrere seiner Werke vorgestellt. Sein fantastischer Dokumentarfilm Homo sapiens zeichnet in einer leeren, von der Natur zurückeroberten, aber doch einst von Menschen gemachten Welt ein unbehagliches Szenario: er ist sowohl Science-Fiction als auch Dokument, zugleich Postapokalypse und Gegenwart. Berlinale Forum

Homo Sapiens von Nikolaus Geyrhalter, der die Kritik sehr begeistert Spiegel

Und wir ahnen beeindruckt, wie die Zeit nach dem titelgebenden 'Homo Sapiens' aussehen könnte. Der Tagesspiegel

Geyrhalters Bilder sind aufgeladen mit Geschichte(n), sie erstatten, indem sie Gegenwärtiges registrieren, von Vergangenem und Zukünftigem zugleich Bericht, bergen Erzählungen, die nie ganz zu fassen sind. Der starre Blick der Kamera ist nur scheinbar gleichgültig: Es steckt viel Traurigkeit, Pathos und Schönheit in 'Homo Sapiens'. die tageszeitung.de (taz)

Nikolaus Geyrhalters neueste Arbeit 'Homo Sapiens', die bei der Berlinale ihre Weltpremiere feierte, gehört zum Besten, was es hier bisher zu sehen gab … eine formvollendete Diashow aus dem Nirgendwo … Die Presse

Ein überwältigender Essay über vom Menschen verlassene Gegenden. Salzburger Nachrichten

Fesselnder als manch atemlos geschnittener Spielfilm Vorarlberger Nachrichten

Film

Homo Sapiens

Nikolaus Geyrhalter
Österreich 2016 94 Minuten