Zwei Filme von Peter Brunner

Eintrag vom 02. September 2016

Jeder der fällt hat Flügel und Mein blindes Herz ab heute im Filmhaus Kino am Spittelberg.

Nach dem immensen Erfolg bei seiner Wien-Premiere im Rahmen unserer Preview-Reihe im Mai haben wir uns entschlossen, die zwei Spielfilme von Peter Brunner einem interessierten Publikum im Filmhaus Kino am Spittelberg zugänglich zu machen. Derzeit realisiert Brunner seinen dritten Spielfilm To the Night in New York.

Und so starten wir mit diesen beiden im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswerten Filmen in die neue Saison.

Peter Brunner ist einer der interessantesten Nachwuchsregisseure Österreichs – nicht zuletzt, weil sich sein filmischer Zugang deutlich von dem abhebt, was man landläufig mit österreichischem Kino assoziiert. Michael Haneke zählt zwar zu seinen wichtigsten Mentoren, doch Brunners ästhetische Sensibilität ist der eines Leinwandtraumwandlers wie Andrei Tarkowski viel näher. Seine Filme sind phantasmagorische Streifzüge durch das Fantasie- und Erinnerungsdickicht versehrter Figuren, sie oszillieren zwischen Härte und Sanftmut, Surrealismus und Sinnlichkeit und bleiben stets unerschrocken frei in Montage und Narration.

Andrey Arnold in Die Presse.

Peter Brunners Filmästhetik schlägt einem mit enormer Wucht entgegen und entlädt sich in bildgewaltigen Aufnahmen. (...) schrecklich wie wunderschön.

Eva.-Maria Kleinschwärzer im Falter.

Brunners Filme widmen sich den großen, existenziellen Fragen wie Krankheit und Tod, denen das gegenwärtige Kino allzu oft mit einfachen Antworten begegnet, mit seltener – und seltsamer – Eindringlichkeit.

Michael Pekler im Standard.

Spannende Einblicke in die Arbeit von Peter Brunner findet man in diesem Artikel, in dem auch andere Mitstreiter für ein junges, innovatives Kino in Österreich, wie z.B. die European Film Conspiracy (WINWIN), zu Wort kommen.

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