Vom Mars. Auf die Erde. Unter die Oberfläche.

Eintrag vom 11. April 2016

Ab Freitag Wien-exklusiv imStadtkino im Künstlerhaus. Eine raue Achterbahnfahrt mit Überlebenskünstlern in einer Welt voller Herausforderungen und Schönheit.

Aus dem Regie-Statement:

„Drubär und Drunnär“ wäre wohl das Walliserdeutsche Pendant zu Above and Below. Und wenn ein Walliser diesen Ausdruck benutzt, dann haben entweder die Trauben bei der Ernte die nötigen Öchsle Grad nicht erreicht oder ein chaotisches Leben steht an. Das muss sich nicht nach außen zeigen, aber innen drin, da ist es „Drubär und Drunnär.“ Diese Befindlichkeit fand ich als Ausgangslage für meinen Diplomfilm durchaus adäquat.

In Above and Below habe ich mich auf die Suche nach Helden in eher ungewohnten Lebensräumen gemacht - Zufluchtsorte und Schutzgemache. Es ging um das Oben und Unten. Um hell und dunkel. Da herrscht die Sonne und schmilzt alles unter ihr. Dort herrscht die Dunkelheit, die ein schützendes Dach bildet und Licht kommt nur spärlich vor. Licht kann töten, Schatten ebenso. Ein vorsichtiger Versuch eines Rück- und Vorausblicks, wie der Mensch existiert, atmet und sich anpasst. Vom zu erobernden All in den abgerissenen Militärbunker und schlussendlich gestrandet in den Katakomben der vom Menschen erschaffenen paradiesischen Glitzer- und Glamourhölle: Ein dreijähriger Trip, den ich mit April, David, Rick & Cindy, Lalo „der Pate“ und einem unersetzlichen Team erleben durfte: Das war für mich Above and Below.

Den gesamten Text lesen Sie in unserer aktuellen Stadtkino-Zeitung.

Film

Above and Below

Nicolas Steiner
Deutschland, Schweiz, USA 2015 118 Minuten