Meine Mutter war ein Metzger & Living in a box

Jörg Kalt   1998/2000

Der früh verstorbene Regisseur Jörg Kalt (Crash Test Dummies, Richtung Zukunft durch die Nacht) hatte einen unüblichen Werdegang: Nach einer Karriere als Journalist in der Schweiz studierte er zuerst in Prag Regie und wechselte dann nach Wien und studierte hier bei Peter Patzak.

Hintergründiger schwarzer Humor war sein Markenzeichen, so auch in Meine Mutter war ein Metzger: Hier versuchen zwei Medizinstudenten, eine Leiche per Zug (!) von Wien nach Moskau zu transportieren. Mit einer Leiche per Zug unterwegs, kaum vorstellbar, dass der Film auf einer wahren Geschichte basiert.

Der Film lief erfolgreich auf Festivals von Rotterdam bis London.

In Living in a box stehen wir Langzeittouristen im Zentrum: Vier Dauermieter in einem New Yorker Hotel auf wenigen Quadratmetern, einer davon gar schon 50 Jahre lang. Trotzdem auch ein Film über die Freiheit. An der Kamera: Jörg Kalts oftmalige Partnerin in crime, Eva Testor.

Bonusfilm: Kalt kocht (10 Min)

FrauenFilmTage

Informationen

Originaltitel
Meine Mutter war ein Metzger & Living in a box
Deutscher Titel
Meine Mutter war ein Metzger & Living in a box
Projektionsformat
Digital
Länge
Gesamt 63 Min.
Fassung
Deutsch OF
Farbe
Farbe
Regie
Jörg Kalt
Drehbuch
Jörg Kalt
Kamera
Eva Testor