Ich seh Ich seh

Veronika Franz, Severin Fiala   Österreich 2014

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In der Hitze des Sommers. Ein einsames Haus am Land zwischen Wäldern und Kukuruzfeldern. Zehnjährige Zwillingsbuben warten auf ihre Mutter. Als diese nach einer Schönheitsoperation einbandagiert nach Hause kommt, ist nichts mehr wie vorher. Die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass diese Frau tatsächlich ihre Mutter ist und versuchen die Wahrheit herauszufinden. Um jeden Preis. Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

Ein Horrorfilm? Ein Autorenfilm? Unser Film „Ich seh Ich seh“ soll beides sein. Wir lieben körperliches Kino. Kino, das physisch überwältigt. Gleichzeitig wollen wir mit unserer Geschichte auch Fragen stellen, die wir als existenziell empfinden. Fragen, die an Lebensrealitäten geknüpft sind, Fragen nach Erziehung, Machtverhältnissen in der Familie, Identität und vor allem dem Monströsen im Menschen. Wir wollten einen Film machen, der etwas über unser Leben zu erzählen hat und dabei nervenzerfetzend ist.

Veronika Franz und Severin Fiala

Informationen

Originaltitel
Ich seh Ich seh
Deutscher Titel
Ich seh Ich seh
Format
35mm
Projektionsformat
DCP
Länge
99 Min.
Fassung
Deutsch OF
Farbe
Farbe
Starttermin
09. Januar 2015
Regie
Veronika Franz, Severin Fiala
Drehbuch
Veronika Franz, Severin Fiala
Darsteller
Susanne Wuest, Lukas & Elias Schwarz
Auszeichnungen

2014

Mèlies d’Argent-Award, Sitges International Film Festival

José Luis Guarner Award, Sitges International Film Festival

FIPRESCI Prize, International Film Festival Thessaloniki

Kingfisher Award - Bester Film, 25. Ljubljana International Film Festival

2015

Prix du Jury Jeunes du Conseil Régional de Lorraine & Prix du Jury Syfy: Festival international du film fantastique de Gérardmer 2015

Special Mention: FEST 2015, 43. Internationales Film Festival Belgrad

Best Cinematography (Martin Gschlacht), European Film Awards

Wiener Filmpreis 2015 (Bester Spielfilm)

Kamera
Martin Gschlacht
Schnitt
Michael Palm
Musik
Olga Neuwirth
Ton
Klaus Kellermann
Produktion
Ulrich Seidl Film
Verleih
Stadtkino Filmverleih