Avantgarde-Filmer Hammel stürzt den Zuseher in den Bewusstseinsstrom seiner Protagonistin, einer Ehefrau und Mutter, die langsam an ihrer flackernden Psyche und der Kälte ihrer näheren Umwelt zerbricht. Der Titel des Films bezieht sich auf die Schulmappe des Religionsunterrichts, den einer ihrer Söhne besucht. Der Lehrer predigt Barmherzigkeit und züchtigt zugleich die Schüler. Das Arbeitsmittel gerät so zum grotesken Symbol einer sinnlosen Ordnung. Folge mir ist ein Film, der nur Versehrte zurücklässt. Und hinter dem Haus ragt eine Brücke wie ein eiserner Regenbogen zum Spott. Viennale Katalog 2010

"Ein intensiver, persönlicher Film vom Untergang der Familienidylle"
kolik.film

"Brillantes Schwarz-Weiß. Ein eigenwilliger Balanceakt zwischen Traumwelt und Filmrealität."
Tip Berlin

"Ein von hervorragenden Darstellern und Schauplätzen lebender poetischer Film,
gegen den nur eines spricht: Er ist verdammt traurig."
Uncut

"An auspicious feature debut with knockout bits of acting."
Variety

"Solange man träumt, gibt es das Kino."
Die Presse

Originaltitel: Folge mir
Deutscher Titel: Folge mir
Format: 35 mm
Projektionsformat: 1:2.35
Länge: 25fps 109 Min.
Fassung: deut. OF Dolby SR SRD
Farbe: Farbe und schwarz/weiß
Starttermin: 2011-05-06
Regie: Johannes Hammel
Drehbuch: Johannes Hammel
Darsteller: Daniela Holtz, Roland Jaeger, Karl Fischer, Simon Jung, Charlotte Ullrich, Oskar Fischer, Michael Gempart, Gerti Drassl, Stefan Matousch, Antonia Jung, Claudia Martini, Blanka Modra, Georges Kern, Silvia Fenz, Allen Browne, Haymon M. Buttinger,
Auszeichnungen: Diagonale Filmpreis 2011: Bestes Szenenbild für Andrea Schratzberger NEW VISIONS Wettbewerb 2011: International Film Festival Reykjavik
Kamera: Johannes Hammel, Joerg Burger
Schnitt: Johannes Hammel
Musik: Heinz Ditsch
Ton: Gailute Miksyte
Produktion: hammelfilm, Johannes Hammel, Hanne Lassl (PM)
Verleih: StadtkinoFilmverleih