Happiness

Todd Solondz   USA 1998

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Jeder, der heutzutage einen Film Happiness nennt, macht wohl einen Scherz. In Todd Solondz’ schmerzlich komischer, neuer Komödie, in der jeder verzweifelt nach Glück sucht, ohne deshalb auch nur einen Deut glücklicher zu sein, ist dieser Witz pechschwarz. Vergleichbar einer New Jersey-Version von Robert Altmans Short Cuts verwebt der Film die Geschichten dreier erwachsener Schwestern. Die liebenswerte Joy ist eine glücklose Folk-Sängerin, die weder einen Ton, noch einen Mann, noch einen anständigen Job halten kann. Ihre Schwester Helen, amüsant gespielt von Lara Flynn Boyle, ist eine bekannte Schriftstellerin, die darüber klagt, „in der reinsten Ironie“ gefangen zu sein - sie sucht nach einem pervers dominanten Liebhaber. Die konventionellste der drei ist Trish, eine selbstzufriedene Mami aus den Vororten, die nicht im entferntesten ahnt, daß ihr Mann, der Psychiater Bill Maplewood, von kleinen Buben träumt.

John Powers

Informationen

Originaltitel
Happiness
Deutscher Titel
Happiness
Format
35mm
Länge
134 Min.
Fassung
OmdU
Farbe
Farbe
Starttermin
19. März 1999
Regie
Todd Solondz
Drehbuch
Todd Solondz
Darsteller
Jane Adams, Lara Flynn Boyle, Cynthia Stevenson, Dylan Baker, Rufus Read
Auszeichnungen

1998

Cannes Fipresci-Preis der Internationalen Filmkritik

1999

Golden Globe Nominierung für Bestes Drehbuch

Kamera
Maryse Alberti
Schnitt
Alan Oxman
Musik
Robbie Kondor
Ton
Neil Danziger, Damien Volpe, T
Produktion
Good Machine
Verleih
Stadtkino Filmverleih
Prädikat
k.A.
Altersfreigabe
Nicht eingereicht