MATANGI / MAYA / M.I.A

Steve Loveridge   Großbritannien, Sri Lanka, USA 2018

Von Bürgerkriegs- und Migrationserfahrungen bis zum Aufstieg zum populären aber kontroversen Star – der Dokumentarfilm spürt dem Leben der Sängerin und Pop-Ikone M.I.A. nach. In Sri Lanka als Kind des Begründers der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung geboren, flieht Mathangi „Maya“ Arulpragasam alias M.I.A als Neunjährige mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach London. Mit dem ursprünglichen Plan, Dokumentarfilmerin zu werden, kehrt sie als Kunststudentin nach Sri Lanka zurück und filmt ihre Familienangehörigen. Die Reise und ihre Erfahrungen mit dem dortigen militaristischen Regime prägen ihre künstlerische und politische Haltung. Sie beginnt Musik zu machen und entwickelt, inspiriert von Street Art, Hip-Hop und verschiedenen Londoner Migrationskulturen, eine Culture-Clash-Ästhetik, die zu weltweitem Erfolg führt. Doch ihre Parteinahme für die tamilischen Rebellen und ihr Selbstverständnis als „Bad Girl“ stoßen bei Mainstream-Medien, Politik und der konservativen Öffentlichkeit auf harsche Kritik. Anhand von Archivmaterial aus den letzten 22 Jahren, das meiste von Maya selbst gedreht, zeigt Steve Loveridge, wie sie Popmusik als politisches Sprachrohr nutzt und dabei nicht davor zurückschreckt, als Außenseiterin dazustehen.

Berlinale Katalog

Informationen

Originaltitel
MATANGI / MAYA / M.I.A
Deutscher Titel
MATANGI / MAYA / M.I.A
Format
DCP
Länge
97 Min.
Fassung
OmU, OV
Farbe
Farbe
Starttermin
23. November 2018
Regie
Steve Loveridge
Darsteller
Maya "M.I.A." Arulpragasam
Schnitt
Marina Katz, Gabriel Rhodes
Musik
M.I.A., Dhani Harrison, Paul Hicks, Diplo, u.a.
Ton
Ron Bochar
Produktion
Lori Cheatle, Andrew Goldman, Paul Mezey, Joshua Rappaport
Verleih
StadtkinoFilmverleih