Shut Up and Play the Piano

Philipp Jedicke   Deutschland, Großbritannien 2018

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"One of these days I will shut up and play the piano“ heißt es im Refrain des Songs, der zum Titel des Porträts des eklektischen Musikers Chilly Gonzales wurde. Und tatsächlich erfand sich der Kanadier, bürgerlich Jason Charles Beck, mit ruhigen Klängen am Klavier neu, nachdem er als schnoddriger Elektro-Rapper Karriere gemacht hatte. 2003 erklärte sich der selbstgewählte Außenseiter lautstark zum Präsidenten des Berliner Undergrounds, um wenig später mit seinem leisen Album „Solo Piano“ auch die bürgerlichen Konzertsäle zu erobern. Ein langes Gespräch mit Schriftstellerin Sibylle Berg zieht sich als roter Faden durch den Film. Zwischen den beiden geht es ans Eingemachte, in ihren Fragen und Antworten stehen sie einander in nichts nach. Philipp Jedicke verbindet in seinem Regiedebüt mit leichter Hand Archivmaterial mit spielerisch inszenierten Szenen und Interviews mit Weggefährt*innen wie Peaches, Leslie Feist und Jarvis Cocker. Kombiniert mit den energiegeladenen Auftritten von Gonzales gibt es einen hart arbeitenden Entertainer zu entdecken, der immer aufs Neue zu überraschen weiß.

www.berlinale.de

Informationen

Originaltitel
Shut Up and Play the Piano
Deutscher Titel
Shut Up and Play the Piano
Format
DCP
Projektionsformat
Scope
Länge
83 Min.
Fassung
OmU
Farbe
Farbe
Starttermin
21. September 2018
Regie
Philipp Jedicke
Drehbuch
Philipp Jedicke
Darsteller
Chilly Gonzales, Peaches, Leslie Feist, Jarvis Cocker, Sibylle Berg, u.a.
Auszeichnungen

Weltpremiere Berlinale 2018 (Panorama Dokumente)

Kamera
Marcus Winterbauer, Marcel Kolvenbach
Schnitt
Henk Drees, Carina Mergens
Musik
Chilly Gonzales
Ton
Ralf Weber
Produktion
Rapid Eye Movies, Gentle Threat
Verleih
StadtkinoFilmverleih