Aufbruch

Ludwig Wüst   Österreich 2018

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Ein Mann verlässt eine Frau, eine Frau verlässt einen Mann. Beide begegnen sich für eine kurze Weile. Große Veränderungen erwarten sie am Ende dieser Reise.

Zwei geschundene Seelen begegnen sich zufällig, irgendwo auf dem platten Land. Ein Mann und eine Frau, beide nicht mehr jung und beide mit einer großen Enttäuschung konfrontiert. Sie verstehen einander, auch ohne viele Worte, und geben sich auf einer gemeinsamen Teilstrecke ihres Lebens gegenseitig Halt. Das Kino hat schon verschiedenste Richtungen eingeschlagen, um von Verzweiflung, Schmerz, Trauer und Einsamkeit zu erzählen. Dieser Film geht einen ganz eigenen Weg. Er führt von einer verlassenen Tischlerwerkstatt über ein heruntergekommenes altes Haus zu einem Hafengelände. Die Gangart ist gemächlich, die Gegend menschenleer. Eine Flasche Schnaps, einen Strauß Gladiolen, ein paar Äpfel und Kartoffeln, eine Fotografie, einen Koffer und ein Buch mit russischen Gedichten – viel mehr braucht es nicht als Beiwerk für den minimalistischen Plot. Als der Mann ein Holzkreuz zimmert, ist das eine von mehreren Szenen, in denen Hände am Werk zu sehen sind. Zwischen Reduktion und Pathos, mit eindrucksvoll fotografierten Bildern von großer Intensität und gelegentlichem kraftvollem Percussion-Einsatz entfaltet sich ein intimes Drama, das um die Fragen kreist, woher man kommt und wohin man geht. (Berlinale Katalog 2018)

www.ludwigwuest.works/aufbruch

Informationen

Originaltitel
Aufbruch
Deutscher Titel
Aufbruch
Format
DCP
Projektionsformat
Cinemascope
Länge
103 Min.
Fassung
Originalfassung
Farbe
Farbe
Starttermin
08. März 2019
Regie
Ludwig Wüst
Drehbuch
Ludwig Wüst
Darsteller
Claudia Martini, Ludwig Wüst
Auszeichnungen

Welturaufführung: Berlinale Forum 2018

Kamera
Klemens Koscher AAC
Schnitt
Samuel Käppeli
Musik
Andreas Dauböck
Ton
Tjandra Warsosumarto
Produktion
Maja Savic & Ludwig Wüst
Verleih
StadtkinoFilmverleih